iOS 26.3 öffnet sich für andere Smartwatches – mit strengem Sicherheits-Check
02.01.2026 - 20:09:12Apple erlaubt mit der neuen iOS-Beta erstmals, iPhone-Benachrichtigungen direkt an Smartwatches von Drittanbietern zu schicken. Die Öffnung des geschlossenen Ökosystems kommt jedoch mit einem strengen neuen Sicherheits-Check daher.
Die sogenannte “Wearable-Forwarding”-Funktion in der aktuellen Beta von iOS 26.3 beendet eine lange Ära der Exklusivität. Bisher konnten nur Apple Watches den vollen Benachrichtigungsstrom vom iPhone empfangen. Nun sollen auch Geräte von Herstellern wie Garmin, Samsung oder Fitbit Zugriff erhalten – allerdings unter strengen Auflagen.
Der neue Sicherheits-Check fungiert als zentraler Kontrollpunkt. Nutzer müssen einen mehrstufigen Autorisierungsprozess durchlaufen, um die Weiterleitung zu aktivieren. Technische Analysen der Beta zeigen klare Grenzen:
- Die Weiterleitung ist nur an ein einziges externes Gerät gleichzeitig möglich.
- Bei Aktivierung werden Benachrichtigungen auf einer gekoppelten Apple Watch automatisch pausiert.
- Nutzer können granular festlegen, welche Apps überhaupt Daten weiterleiten dürfen.
Sicherheitsexperten bewerten diese “Single-Device-Policy” als wirksamen Schutz vor “Notification Hijacking”. Sie verhindert, dass sensible Daten wie 2FA-Codes oder private Nachrichten auf unsichere Geräte gelangen. Besonders geschützte Inhalte wie Gesundheitsdaten oder gesperrte Notizen sind von der automatischen Weiterleitung ausgenommen.
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DMA: Der regulatorische Rückenwind
Hinter der Öffnung steht weniger reiner Innovationsdrang als vielmehr regulatorischer Druck. Der Digital Markets Act (DMA) der EU zwingt “Gatekeeper” wie Apple zur Interoperabilität. Das Wearable-Forwarding wird als direkte Antwort auf diese Vorgaben gewertet.
Apple versucht einen Spagat: Der Konzern muss den EU-Regeln genügen, ohne seinen Ruf als Wächter der Privatsphäre zu gefährden. Der Sicherheits-Check dient dabei als Argumentationshilfe – gegenüber Behörden und besorgten Nutzern. Signifikant ist, dass die Funktion in der Beta-Phase primär für Nutzer im Europäischen Wirtschaftsraum freigeschaltet ist.
Mehr Freiheit für den Nutzer – und den Markt
Für Verbraucher bedeutet die Neuerung vor allem mehr Wahlfreiheit. Die strikte Kopplung zwischen iPhone und Apple Watch lockert sich. Sportbegeisterte können nun eine spezialisierte Garmin-Uhr tragen, ohne auf wichtige Benachrichtigungen verzichten zu müssen.
Für den Wearable-Markt könnte das Update den Wettbewerb neu entfachen. Wenn das iPhone nicht mehr zwingend eine Apple Watch erfordert, gewinnen Alternativen an Attraktivität. Die finale Version von iOS 26.3 wird für Ende Januar erwartet. Dann zeigt sich, ob der Sicherheits-Check in der Praxis so reibungslos funktioniert wie in der Theorie.
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