iOS 26.3: Apple-Update sperrt Nutzer aus eigenen iPhones aus
17.02.2026 - 12:18:12Ein wichtiges Sicherheits-Update für iPhones schlägt bei vielen Nutzern fehl. Das kürzlich veröffentlichte iOS 26.3 verursacht offenbar ungewollt Aktivierungssperren und macht Geräte unbrauchbar.
Kritische Sicherheitslücke mit unerwünschter Nebenwirkung
Apple veröffentlichte das Update am 11. Februar, um eine schwerwiegende Zero-Day-Sicherheitslücke (CVE-2026-20700) zu schließen. Diese konnte Angreifern die Ausführung von Schadcode ermöglichen. Doch die tiefgreifenden Systemänderungen haben eine unerwartete Konsequenz: Sie setzen offenbar Sicherheitstoken zurück. In der Folge können Geräte den Besitzer nicht mehr erkennen und fallen in den Aktivierungssperre-Modus – ein Feature, das eigentlich gestohlene Geräte unbrauchbar machen soll.
Seit dem Wochenende häufen sich in Foren und sozialen Medien Hilferufe betroffener Nutzer. Besonders betroffen scheinen Geräte zu sein, bei denen kürzlich die Apple-ID geändert oder die „Wo ist?“-Funktion angepasst wurde. Die rigiden Sicherheitsprüfungen der neuen Version stufen diese Änderungen wohl als verdächtig ein.
Dritte Anbieter wittern Morgenluft
Als Reaktion auf die Sperrwelle tauchten ab dem 15. Februar neue Anleitungen und Tools zum Umgehen der Sperre auf. Dienste wie TunesKit iPhone Unlocker und AnyUnlock haben bereits Kompatibilitäts-Updates für iOS 26.3 veröffentlicht. Sie manipulieren die Kommunikation zwischen Gerät und Apples Aktivierungsservern.
Doch Vorsicht ist geboten: Diese Umgehungen haben oft gravierende Einschränkungen. Betroffene können danach teilweise keine Mobilfunkgespräche mehr führen oder iCloud-Dienste nutzen. Auf Plattformen wie YouTube schießen zudem „Unlocking-Guides 2026“ wie Pilze aus dem Boden – ein klares Zeichen für die hohe Nachfrage.
Verwirrung durch neue Mobilfunk-Regeln
Die Situation wird durch eine parallele regulatorische Änderung zusätzlich verkompliziert. Seit Januar 2026 dürfen US-Netzbetreiber wie Verizon Geräte bis zu ein Jahr an ihr Netz binden, wenn sie per Ratenzahlung gekauft wurden. Viele Nutzer verwechseln nun diese „Carrier Lock“ mit der „Activation Lock“ von Apple. Für Käufer gebrauchter iPhones wird der Erwerb damit zur Lotterie.
Experten warnen vor Betrügern
Sicherheitsexperten schlagen Alarm. Die Verwirrung der Nutzer lockt Betrüger an, die gegen Geld anbieten, die Sperre „remote“ zu entfernen. Javvad Malik, Sicherheitsexperte, warnt davor, dass Nutzer oft „Kollateralschaden“ im Kampf gegen Sicherheitslücken werden.
Apple selbst hat noch keine offizielle Stellungnahme zu dem Problem abgegeben. Der offizielle Weg bleibt derselbe: Nur der ursprüngliche Besitzer mit seinen Zugangsdaten oder der Apple-Support mit einem original Kaufnachweis können die Sperre aufheben. Die Empfehlung lautet klar: Finger weg von unseriösen Drittanbieter-Tools und stattdessen den offiziellen Support kontaktieren.
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Bis Apple mit einem Server-Update oder einem Patch (iOS 26.3.1) reagiert, wird der Markt für Umgehungstools weiter boomen. Für Käufer gebrauchter iPhones gilt in diesen Tagen mehr denn je: Vor dem Kauf unbedingt prüfen, ob das Gerät von einer fremden Apple-ID freigeschaltet ist.
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