IonQ Aktie: Pentagon-Programm als Rettungsanker?
24.02.2026 - 11:30:24 | boerse-global.deDie IonQ-Aktie wurde zuletzt massiv abverkauft – doch jetzt kommt Bewegung ins Spiel. Das Quantum-Computing-Unternehmen wurde für das SHIELD-Programm der US-Raketenabwehrbehörde zugelassen. Ein Hoffnungsschimmer für gebeutelte Anleger?
Zugang zu 151-Milliarden-Dollar-Rahmenvertrag
IonQ darf künftig um Aufträge im Rahmen des "Scalable Homeland Innovative Enterprise Layered Defense"-Programms mitbieten. Der IDIQ-Vertrag der Missile Defense Agency hat ein maximales Gesamtvolumen von 151 Milliarden Dollar. Allerdings: IonQ ist nur einer von mehr als 2.400 zugelassenen Anbietern. Konkrete Aufträge oder Umsätze sind damit noch längst nicht garantiert – die Teilnahme verschafft lediglich die Möglichkeit, sich auf künftige Ausschreibungen zu bewerben.
Das Unternehmen bringt ein breites Portfolio mit: Neben Quantencomputern gehören auch die Tochtergesellschaften Capella Space (Satellitenradar), Skyloom (optische Kommunikation) und Vector Atomic (Präzisions-Navigation) zum Konzern. CEO Niccolo de Masi betont die jahrelangen Investitionen in Quantentechnologien über alle Bereiche hinweg.
Verluste trotz Umsatzwachstum
Die operative Realität sieht weniger rosig aus. Bei einem Umsatz von knapp 80 Millionen Dollar – immerhin ein Plus von 113 Prozent – schreibt IonQ weiterhin tiefrote Zahlen. Analysten stufen die Aktie als deutlich überbewertet ein. Für das Gesamtjahr 2025 erwartete das Unternehmen Erlöse zwischen 106 und 110 Millionen Dollar, die Prognose dürfte am oberen Ende erreicht werden.
Belastet wurde der Kurs zuletzt durch einen Short-Seller-Report von Wolf Pack. Darin wurde behauptet, IonQ habe kritische Pentagon-Finanzierung verloren – ein Vorwurf, der erheblichen Druck auf die Aktie ausübte. Zudem sorgten Insiderverkäufe im Volumen von knapp 397 Millionen Dollar für Unruhe.
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Staatliche Anker als Strategie
IonQ arbeitet seit Jahren mit US-Behörden zusammen, darunter DARPA und die Air Force Research Laboratory. Die Einbindung in Regierungsprogramme soll offenbar als strategisches Standbein dienen. Parallel dazu kündigte das Unternehmen die Übernahme von SkyWater Technology für 1,8 Milliarden Dollar an – ein ehrgeiziger Schritt, der erst 2026 abgeschlossen werden soll.
Ob der SHIELD-Zugang ausreicht, um die Aktie nachhaltig zu stabilisieren, bleibt offen. Ohne konkrete Aufträge bleibt es bei einer Option – keine Garantie.
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