Intuit, Aktie

Intuit Aktie: 8 Milliarden Rückkauf autorisiert

Veröffentlicht: 08.07.2026 um 03:09 Uhr, Redaktion boerse-global.de

Intuit kündigt Aktienrückkauf über acht Milliarden Dollar an und erhöht die Dividende. Der Kurs reagiert positiv auf die Kapitalmaßnahmen.

Intuit: Milliarden-Rückkauf und höhere Dividende stützen Aktie
Intuit - Eine abstrakte, atmosphärische Szene, die einen stabilen Finanzmarkt und starkes Unternehmensvertrauen darstellt. 08.07.2026 - Bild: über boerse-global.de

Intuit stemmt sich gegen den massiven Kursverfall der vergangenen Monate. Mit einem milliardenschweren Aktienrückkaufprogramm und einer höheren Dividende schickt der Software-Spezialist ein deutliches Signal an den Markt. Die Reaktion folgte prompt: Das Papier stieg am Dienstag deutlich an und schloss bei 246,30 Euro.

Rekordsummen für die Aktionäre

Der Vorstand autorisierte ein Rückkaufprogramm im Volumen von acht Milliarden US-Dollar. Parallel dazu klettert die Quartalsdividende um 15 Prozent auf 1,20 Dollar je Aktie. Das Management nutzt damit die hohen Reserven, um den Kurs nach einem schwachen Halbjahr zu stabilisieren.

Der Umsatz stieg im dritten Quartal um gut zehn Prozent auf 8,56 Milliarden Dollar. Damit liegt das Unternehmen über dem Vorjahresniveau. Beim Gewinn je Aktie übertraf Intuit mit 12,80 Dollar die Schätzungen. Analysten hatten im Schnitt lediglich mit 12,57 Dollar gerechnet.

Für das Gesamtjahr 2026 präzisiert das Unternehmen seine Ziele. Der Umsatz soll nun die Marke von 21,3 Milliarden Dollar erreichen. Beim bereinigten Gewinn pro Aktie peilt der Vorstand einen Wert von bis zu 23,85 Dollar an.

Schattenseiten im Kerngeschäft

Allerdings kämpft die Steuer-Software TurboTax mit preisbewussten Kunden. In diesem Segment rechnet der Konzern nur noch mit einem Nutzerwachstum von zwei Prozent. Dieser Margendruck und frühere Kursverluste führten bereits zu juristischen Untersuchungen wegen möglicher Unregelmäßigkeiten.

Die aktuelle Erholung trifft auf ein technisch überverkauftes Marktumfeld. Vor dem jüngsten Anstieg signalisierte der Relative-Stärke-Index eine Bodenbildung. Dennoch bleibt die Bilanz seit Jahresbeginn mit einem Minus von 54,14 Prozent tiefrot. Der Abstand zum 200-Tage-Durchschnitt von 424,88 Euro verdeutlicht den langen Weg zur Erholung.

Investoren blicken nun auf den Dividendenkalender. Wer von der erhöhten Ausschüttung profitieren möchte, muss die Aktie vor dem Ex-Tag am 9. Juli 2026 im Depot haben.

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