Intervallfasten, Wundermittel

Intervallfasten: Kein Wundermittel zum Abnehmen

20.02.2026 - 05:23:12 | boerse-global.de

Eine umfassende wissenschaftliche Analyse zeigt, dass Intervallfasten nicht effektiver ist als herkömmliche Diätberatung. Der Schlüssel zum Abnehmen bleibt ein Kaloriendefizit.

Eine neue wissenschaftliche Analyse stellt den populären Diättrend auf den Prüfstand. Intervallfasten bringt demnach keinen signifikanten Vorteil gegenüber klassischen Diätformen.

Die umfassende Auswertung, ein sogenannter Cochrane-Review, fasst die Ergebnisse von 22 Studien mit fast 2.000 Teilnehmern zusammen. Das ernüchternde Fazit: Ob 16:8- oder 5:2-Methode – der Gewichtsverlust ist nicht größer als bei herkömmlicher Ernährungsberatung. Ein Kaloriendefizit bleibt der entscheidende Faktor. Intervallfasten ist nur ein Weg von vielen, dieses zu erreichen.

Bewährte Strategien rücken in den Vordergrund

Angesichts dieser Erkenntnisse gewinnen zeitlose Ernährungsgrundlagen wieder an Bedeutung. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt eine deutlich pflanzenbetontere Kost. Mindestens 75 Prozent der Nahrung sollten aus Gemüse, Obst, Hülsenfrüchten und Vollkorn bestehen.

Parallel unterstreichen Studien die Rolle von Protein für nachhaltiges Abnehmen. Eine hohe Zufuhr schützt die Muskeln, fördert das Sättigungsgefühl und kurbelt den Kalorienverbrauch an. Experten raten Abnehmwilligen zu 1,2 bis 2,0 Gramm Protein pro Kilogramm Körpergewicht.

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Der Schlüssel liegt im Kopf

Erfolgreiches Abnehmen ist auch eine Kopfsache. Psychologische Faktoren wie Motivation und der Umgang mit emotionalem Essen sind für den langfristigen Erfolg entscheidend. Die Wissenschaft bestätigt: Übergewicht entsteht durch ein komplexes Zusammenspiel biologischer, psychischer und sozialer Faktoren.

Darauf baut der Ansatz der personalisierten Ernährung auf. Statt starrer Regeln zielt sie auf individuelle Empfehlungen ab – angepasst an Genetik, Stoffwechsel und Lebensstil. Dieser maßgeschneiderte Weg verspricht mehr Nachhaltigkeit.

Digitale Helfer auf Rezept

Moderne Apps unterstützen diesen Weg. Sie funktionieren als digitale Tagebücher, Coaches und Wissensvermittler. In Deutschland gibt es sogar „Apps auf Rezept“: Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) wie Zanadio oder Oviva können bei Adipositas verschrieben werden.

Diese Programme setzen auf Verhaltensänderung und Selbstbeobachtung. Studien belegen ihre Wirksamkeit. Sie ermöglichen eine professionelle Begleitung – unabhängig von Zeit und Ort.

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