Intertek, Aktie

Intertek Aktie: 59,10 Pfund fordert PrimeStone

11.05.2026 - 22:04:16 | boerse-global.de

Intertek lehnt drittes EQT-Angebot ab, während Investoren auf Verhandlungen drängen. Der Prüfkonzern setzt auf eigene Strategie mit möglicher Abspaltung.

Intertek Aktie: 59,10 Pfund fordert PrimeStone - Foto: über boerse-global.de
Intertek Aktie: 59,10 Pfund fordert PrimeStone - Foto: über boerse-global.de

Intertek gerät in einen offenen Machtkampf mit seinen Aktionären. Der Prüfkonzern hat das dritte Übernahmeangebot von EQT abgelehnt. Nun drängen mehrere Investoren auf Gespräche, während andere die Linie des Vorstands stützen.

Vorstand lehnt EQT ab

EQT hatte Intertek mit 58 Pfund je Aktie bewertet. Das entspricht einer Eigenkapitalbewertung von 8,9 Milliarden Pfund. Einschließlich Schulden lag der Wert bei 10,3 Milliarden Pfund.

PrimeStone Capital fordert den Vorstand trotzdem zum Dialog auf. Der Investor hält 0,5 Prozent und verweist auf ein auf 59,10 Pfund erhöhtes Angebot. Auch Pinestoke Asset Management mit 4 Prozent beteiligt sich an dem Druck.

Der Vorstand bleibt bei seiner Ablehnung. Er hält die Offerte für zu niedrig und verweist auf den eigenen strategischen Kurs. Dazu zählt auch eine mögliche Abspaltung der Sparte Energy & Infrastructure.

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Aktionäre sind gespalten

Die Fronten unter den Investoren verlaufen quer. Evenlode Investment und Marathon Asset Management unterstützen den Kurs der Gesellschaft. Marathon hält 2 Prozent und sieht den fairen Wert sogar über 60 Pfund je Aktie, ohne Kontrollprämie.

Andere Marktteilnehmer sehen die Lage anders. Palliser Capital hat zuletzt ebenfalls eine Beteiligung aufgebaut. Das wird am Markt als Wette auf ein verbessertes Angebot oder auf einen schnelleren Werthebel durch Umbau interpretiert.

Hinzu kommt: Oddo BHF hält erst etwa 61,50 Pfund je Aktie für einen akzeptablen Preis. Das zeigt, wie hoch die Erwartungen inzwischen liegen. Ein weiterer moderater Aufschlag reicht vielen Investoren offenbar nicht mehr.

Zeitdruck steigt

Intertek läuft nicht nur gegen die Stimmung im Aktionariat an. Nach britischen Übernahmeregeln muss EQT bis Mitte Mai entscheiden, ob ein verbindliches Angebot kommt oder nicht. Der Zeitrahmen engt die Verhandlungsspielräume spürbar ein.

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Parallel dazu arbeitet Intertek an seiner internen Überprüfung. Die mögliche Trennung der Energy-&-Infrastructure-Einheit soll bis Mitte 2027 abgeschlossen sein. Der Konzern versucht damit, den eigenen Wert sichtbarer zu machen.

Die Aktie spiegelt die Spannung bereits wider. Sie schloss zuletzt bei 59,00 Euro, gut 3,96 Prozent höher am Tag. Auf Sicht von sieben Tagen lag das Plus bei 8,66 Prozent, in 30 Tagen bei 33,12 Prozent. Damit notiert das Papier fast am 52-Wochen-Hoch von 59,35 Euro.

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