Intellia Aktie: Umsatzsprung und Lichtblick
02.03.2026 - 09:33:24 | boerse-global.deIntellia Therapeutics hat das Geschäftsjahr 2025 mit Zahlen abgeschlossen, die deutlich über den Prognosen liegen. Neben einem kräftigen Umsatzplus verzeichnete das Biotech-Unternehmen Fortschritte bei seinem wichtigsten Medikamentenkandidaten gegen das hereditäre Angioödem (HAE). Doch während ein wichtiger klinischer Stopp aufgehoben wurde, bleibt an anderer Stelle eine Hürde bestehen. Kann Intellia die finanzielle Stabilität nutzen, um die Pipeline wie geplant zur Marktreife zu führen?
Finanzielle Verluste geringer als erwartet
Der Umsatz im vierten Quartal kletterte auf 23,02 Millionen US-Dollar. Das entspricht einem Zuwachs von über 78 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum und liegt weit über der Konsensschätzung von 12,17 Millionen US-Dollar. Auch beim Ergebnis je Aktie schnitt Intellia mit einem Minus von 0,83 US-Dollar besser ab als erwartet – Analysten waren im Vorfeld von einem Verlust von 0,99 US-Dollar ausgegangen.
Der Nettoverlust für das Quartal belief sich auf 95,8 Millionen US-Dollar. Mit einer Cash-Position von 605,1 Millionen US-Dollar sieht sich die Gesellschaft bis in die zweite Jahreshälfte 2027 hinein finanziert. Damit verfügt das Unternehmen über einen ausreichenden Puffer, um die anstehenden klinischen Meilensteine ohne unmittelbaren Kapitalbedarf zu erreichen.
Zulassungsantrag für 2026 geplant
Beim Hoffnungsträger Lonvo-z rückt eine mögliche Kommerzialisierung näher. Die Rekrutierung für die entscheidende Phase-3-Studie HAELO mit 80 Patienten ist vollständig abgeschlossen. Die ersten Studienergebnisse (Top-Line-Daten) erwartet das Management für Mitte 2026.
Verläuft die Datenauswertung positiv, soll der Zulassungsantrag (BLA) in den USA in der zweiten Jahreshälfte 2026 folgen. Intellia bereitet bereits die kommerziellen Strukturen vor, um einen möglichen Marktstart in der ersten Jahreshälfte 2027 zu realisieren.
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Gemischte Signale aus der ATTR-Forschung
Weniger einheitlich zeigt sich die Entwicklung des Nex-z-Programms zur Behandlung von ATTR-Amyloidose. Die US-Gesundheitsbehörde FDA hat den klinischen Stopp für die MAGNITUDE-2-Studie (Polyneuropathie) aufgehoben. Die Rekrutierung wurde mit einem modifizierten Protokoll wieder aufgenommen. Dieses umfasst aktualisierte Screening-Kriterien und den Einsatz von Steroiden, um potenzielle Sicherheitsrisiken für die Leber zu minimieren.
Die separate MAGNITUDE-Studie, die den Einsatz bei Kardiomyopathie-Patienten untersucht, bleibt hingegen vorerst gestoppt. Intellia bestätigte, dass die Gespräche mit der FDA hierzu noch andauern.
Das Jahr 2026 wird für Intellia zum entscheidenden Testlauf. Mit der geplanten Veröffentlichung der Phase-3-Daten zu Lonvo-z in der Jahresmitte und dem angestrebten Zulassungsantrag kurz darauf stehen die Weichen für den Übergang zum kommerziellen Unternehmen. Ein Erfolg hängt jedoch maßgeblich davon ab, ob die Sicherheitsbedenken der FDA im ATTR-Programm auch für die Kardiomyopathie-Studie zeitnah ausgeräumt werden können.
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