Intellego Aktie: Bilanz-Debakel
24.02.2026 - 04:52:05 | boerse-global.deIntellego Technologies steht nach einem der schwersten Skandale der Firmengeschichte vor einem kompletten Neuanfang. Gestern wählte eine außerordentliche Generalversammlung in Stockholm eine völlig neue Führungsmannschaft, um die Folgen massiver Bilanzfälschungen aufzuarbeiten. Ein forensischer Bericht hatte zuvor enthüllt, dass die bisherigen Erfolgsmeldungen auf fingierten Zahlen basierten.
Neuanfang unter extremem Druck
Fredrik Olsson übernimmt als neuer Vorsitzender den Verwaltungsrat, unterstützt von Anders Ermén, Mats Geijer und David Pastrana. Die Vergütung wurde auf 1.500 SEK pro Stunde festgesetzt. Dies spiegelt den außerordentlichen Zeitaufwand wider, der für die Stabilisierung des Unternehmens in den kommenden Monaten erforderlich ist. Kann das neue Führungsteam unter diesen Bedingungen die drohende Insolvenz abwenden?
Umsatzfälschung in Millionenhöhe
Der personelle Kahlschlag ist die direkte Reaktion auf eine Untersuchung durch KPMG. Diese deckte auf, dass der für 2025 gemeldete Umsatz von 640 Millionen SEK materiell falsch war. Tatsächlich erzielte das Unternehmen lediglich 98 Millionen SEK – nur geringfügig mehr als im Vorjahr (94 Millionen SEK). Gegen den ehemaligen CEO Claes Lindahl wurden bereits polizeiliche Ermittlungen eingeleitet, da er für die Manipulationen verantwortlich gemacht wird.
Das wahre Ausmaß des Schadens zeigt sich im operativen Ergebnis. Der EBIT-Verlust weitete sich 2025 auf 175,1 Millionen SEK aus, nachdem im Vorjahr noch ein Minus von 15,2 Millionen SEK zu Buche stand. Allein im vierten Quartal verbrannte das Unternehmen operativ 88,4 Millionen SEK bei einem korrigierten Quartalsumsatz von nur 25,6 Millionen SEK.
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Existenzkampf an der Börse
Der verbleibende operative Kern stützt sich fast ausschließlich auf die Tochtergesellschaft Daro Group. Diese steuerte 96,1 Millionen SEK zum tatsächlichen Gesamtumsatz bei und sichert derzeit das Überleben des Geschäftsbetriebs.
Der neue Verwaltungsrat steht nun vor der Aufgabe, ein drohendes Delisting an der Nasdaq abzuwenden. Ein entsprechender Antrag der Börse liegt bereits seit Januar vor. Erschwert wird die Lage durch die angespannte Liquidität, die durch die hohen Kosten der Untersuchung und den massiven operativen Cash-Burn der vergangenen Monate stark belastet ist. Die rechtliche Aufarbeitung gegen die frühere Geschäftsführung läuft parallel zur operativen Sanierung weiter.
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