Intel Aktie: Starke Benchmark-Daten vor Quartalsbericht
09.04.2026 - 19:44:43 | boerse-global.deIntel hat diese Woche unabhängige Bestätigung für seine Stellung in der KI-Infrastruktur erhalten — und das kurz vor den Quartalszahlen am 23. April. Die MLPerf Inference v6.0 Benchmarks zeigen: Intels Chips stecken tief im Herz der globalen KI-Recheninfrastruktur.
Was die Benchmark-Ergebnisse zeigen
Intel ist der einzige Server-Prozessor-Hersteller, der eigenständige CPU-Ergebnisse für die MLPerf-Benchmarks einreicht. Xeon-Prozessoren trieben mehr als die Hälfte aller MLPerf-v6.0-Einreichungen an. Das unterstreicht, wie stark das Unternehmen im KI-Inferenzmarkt verankert ist — einem Segment, das traditionell stark von Server-CPUs abhängt.
Besonders auffällig: Ein System mit vier Arc Pro B70- oder B65-GPUs liefert bis zu 1,8-mal höhere Inferenzleistung als die Vorgängergeneration B60 und stellt dabei 128 GB VRAM bereit. Das ermöglicht den Betrieb von KI-Modellen mit bis zu 120 Milliarden Parametern. Ergänzt werden die Hardware-Fortschritte durch Software-Optimierungen, die auf bereits installierter B60-Hardware eine rund 18 Prozent höhere Leistung gegenüber dem vorherigen Benchmark-Zyklus erzielen.
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Server-CPUs als Wachstumstreiber
Hinter den technischen Ergebnissen steckt eine handfeste Geschäftsdynamik. Starke Nachfrage nach KI-Inferenzanwendungen hat zu Engpässen bei Server-CPUs geführt — Intel reagierte im ersten Quartal mit zwei Preiserhöhungen von jeweils zehn bis fünfzehn Prozent. Die Xeon-6-Prozessoren der Granite-Rapids-Generation gelten dabei als zentraler Wachstumstreiber der Datacenter-Sparte.
Hinzu kommt die abgeschlossene Rückakquisition von Fab 34 in Irland: Intel kaufte den 49-Prozent-Anteil der Apollo-Fonds für 14,2 Milliarden US-Dollar zurück und hält die Anlage nun vollständig. In Fab 34 wird genau jener Granite-Rapids-Chip gefertigt — auf dem Intel-3-Knoten, dem derzeit fortschrittlichsten Server-Prozess des Unternehmens.
Blick auf den 23. April
Für das erste Quartal 2026 erwartet Intel einen Umsatz zwischen 11,7 und 12,7 Milliarden US-Dollar, eine Non-GAAP-Bruttomarge von rund 34,5 Prozent sowie ein ausgeglichenes Non-GAAP-Ergebnis je Aktie. Die Aktie hat sich in den vergangenen zwölf Monaten mehr als verdoppelt und notiert nahe ihrem 52-Wochen-Hoch.
Beim Quartalsbericht werden Anleger vor allem auf zwei Punkte achten: das Tempo der Server-CPU-Hochfahrproduktion und den Fortschritt beim 18A-Fertigungsprozess — dem nächsten strategischen Schritt, mit dem Intel seine Position als Auftragsfertiger ausbauen will.
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