Intel, Aktie

Intel Aktie: KI-Offensive nimmt Fahrt auf!

04.02.2026 - 05:09:30

Intel übertrifft Quartalserwartungen deutlich und startet mit SoftBank eine strategische Kooperation zur Entwicklung neuer Speicherchips für KI-Rechenzentren.

Der Chipriese Intel tritt mit voller Kraft ins neue Jahr. Die Aktie versucht aktuell den Ausbruch über die psychologisch wichtige 50-US-Dollar-Marke – und das nicht ohne Grund. Denn Intel liefert nicht nur starke Quartalszahlen ab, sondern positioniert sich mit strategischen Partnerschaften und neuen Produktlinien als ernstzunehmender Player im KI-Boom.

Zahlen überzeugen die Skeptiker

Ende Januar 2026 präsentierte Intel seine Bilanz für das vierte Quartal 2025 – und überraschte positiv. Mit einem bereinigten Gewinn von 0,15 US-Dollar pro Aktie hat das Unternehmen die Analystenschätzungen von 0,08 US-Dollar nahezu verdoppelt. Auch beim Umsatz lag Intel mit 13,7 Milliarden US-Dollar leicht über den Erwartungen. Nach monatelangem Druck zeigt das Papier nun deutliche Anzeichen einer Trendwende: Im Januar kletterte die Aktie bis auf 54 US-Dollar, bevor eine technische Korrektur einsetzte.

Die Marke von 45 US-Dollar erwies sich zuletzt als solider Boden. Solange dieser Level hält, bleibt das bullische Szenario intakt. Ein nachhaltiger Ausbruch über 50 US-Dollar würde den Weg in Richtung 60 US-Dollar ebnen.

Xeon 600 und neue Speicherchip-Generation

Intel treibt seine KI-Strategie mit konkreten Produkten voran. Die Einführung der neuen Xeon-600-Prozessoren zielt direkt auf den professionellen Rechenzentrums- und KI-Markt. Diese Chips sollen Intel im High-End-Segment wieder Boden gutmachen lassen – ein Bereich, in dem Konkurrenten wie AMD und Nvidia zuletzt dominierten.

Doch Intel setzt nicht nur auf Prozessoren. Am 3. Februar 2026 verkündete das Unternehmen eine strategische Partnerschaft mit SAIMEMORY, einer Tochter des japanischen Technologie-Investors SoftBank. Gemeinsam entwickeln die Partner Z-Angle Memory (ZAM) – eine neue Generation gestapelter DRAM-Chips, die als leistungsstarke Alternative zum aktuellen Industriestandard High Bandwidth Memory positioniert wird.

Straffer Zeitplan bis 2029

Die Kooperation mit SoftBank folgt einem ambitionierten Fahrplan: Prototypen sollen bereits bis März 2027 vorliegen. Der Start der Großserienfertigung und die kommerzielle Auslieferung an KI-Rechenzentren-Betreiber sind für das Geschäftsjahr 2029 geplant. „Herkömmliche Speicherarchitekturen genügen den Anforderungen der KI nicht mehr“, betonte Dr. Joshua Fryman, Intel Fellow und CTO von Intel Government Technologies.

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Durch die Partnerschaft sichert sich Intel nicht nur Kapital, sondern auch direkten Zugang zum Ökosystem von ARM und OpenAI – beides ebenfalls SoftBank-Beteiligungen. Der japanische Konzern wandelt sich damit endgültig vom reinen Investor zum aktiven Gestalter der KI-Infrastruktur.

Markt reagiert positiv

Die Nachrichten kamen am Markt gut an. Intel-Titel legten nachbörslich an der NASDAQ 0,80 Prozent auf 49,20 US-Dollar zu. Die SoftBank-Aktie schloss am 3. Februar 2026 an der Börse in Tokio sogar 5,13 Prozent höher bei 4.300 JPY.

Allerdings bleibt der Ausblick verhalten. Hohe Investitionsausgaben für neue Fabriken belasten kurzfristig die Margen. Die Frage ist: Kann Intel den Vorsprung der Konkurrenz aufholen – oder kommt die KI-Offensive zu spät? Mit einer aktuellen Marktkapitalisierung von 243,81 Milliarden US-Dollar bleibt Intel jedenfalls ein Schwergewicht, das es zu beobachten gilt.

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