Intel Aktie: Citi hebt Kursziel auf 130 Dollar
19.05.2026 - 01:03:34 | boerse-global.deDie Intel-Aktie zieht derzeit alle Blicke auf sich. Auf der einen Seite lobt US-Präsident Donald Trump den lukrativen Staatseinstieg bei dem Chipkonzern. Parallel dazu befeuern Analysten die Kursfantasie mit extrem bullischen Prognosen für den KI-Prozessormarkt. Das treibt die Papiere weiter an.
Der Staat als Großaktionär
Im vergangenen August handelte die US-Regierung einen ungewöhnlichen Deal aus. Der Staat wandelte ausstehende Fördergelder in eine Unternehmensbeteiligung um. Insgesamt flossen rund zehn Milliarden US-Dollar in den Konzern. Heute ist dieses Paket mehr als 50 Milliarden Dollar wert.
Kein Wunder. In einem aktuellen Interview mit dem Magazin Fortune erklärte US-Präsident Trump nun seinen Standpunkt. Er hätte damals einen noch größeren Anteil fordern sollen. Er hält es für möglich, die Position langsam abzubauen, ohne den Aktienkurs zu belasten.
Analysten sehen gigantischen KI-Markt
Rückenwind kommt derweil von der Wall Street. Die Investmentbank Citi hob ihr Kursziel für Intel von 95 auf 130 US-Dollar an. Analyst Atif Malik begründet dies mit einem massiv wachsenden Markt für Server-Prozessoren.
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Besonders sogenannte agentische KI-Anwendungen treiben die Nachfrage. Laut Citi könnte dieses Segment bis zum Ende des Jahrzehnts auf knapp 60 Milliarden Dollar anwachsen. Intel trauen die Experten dabei einen Marktanteil von 47 Prozent zu. Auch Benchmark zog nach und sieht die Aktie nun bei 140 Dollar.
Operative Stärke treibt den Kurs
Die fundamentale Entwicklung stützt diesen Optimismus. Im ersten Quartal übertraf Intel mit einem Umsatz von 13,6 Milliarden Dollar die eigenen Ziele deutlich. Auch die Ausbeute bei der modernsten Chip-Generation 18A liegt weit vor dem Zeitplan.
Diese Erfolge spiegeln sich im Kursverlauf wider. Aktuell notiert die Aktie bei 93,76 Euro. Seit Jahresbeginn verzeichnet das Papier damit ein gewaltiges Plus von rund 179 Prozent. Leerverkäufer sitzen laut Daten von S3 Partners auf Milliardenverlusten. Trotzdem bleibt die Leerverkaufsquote nahe einem Jahreshoch.
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Die nächste Bewährungsprobe steht bereits fest. Für das zweite Quartal 2026 plant das Management einen Umsatz von bis zu 14,8 Milliarden Dollar. Der Konzern peilt einen Gewinn von 0,20 Dollar je Aktie an. Liefert Intel diese Zahlen, steigt der Druck auf die verbliebenen Leerverkäufer weiter.
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