Intel Aktie: Apple-Deal befeuert Kurssprung
09.05.2026 - 08:44:03 | boerse-global.deDer Freitag gehörte Intel. Fast 14 Prozent legte die Aktie zu — eine der stärksten Einzelbewegungen im gesamten US-Markt an diesem Tag. Auslöser war eine vorläufige Vereinbarung mit Apple, wonach Intel künftig einen Teil der Chips für Apple-Geräte fertigen soll.
Die Gespräche zwischen beiden Konzernen laufen bereits seit mehr als einem Jahr. Jetzt hat die Kooperation offenbar konkrete Form angenommen. Welche Apple-Produkte Intel beliefern wird — iPhone, iPad oder Mac — ist noch nicht öffentlich bekannt. Apple verkauft jährlich über 200 Millionen iPhones sowie Millionen weiterer Geräte, was das Volumen eines solchen Auftrags potenziell erheblich macht.
Strategische Entlastung für TSMC
Für Apple ist die Vereinbarung Teil einer längerfristigen Strategie, die Abhängigkeit vom taiwanesischen Chip-Giganten TSMC zu reduzieren. Lieferengpässe der vergangenen Jahre haben den Konzern offenbar dazu bewogen, die Fertigungsbasis breiter aufzustellen. Intel käme dabei die Rolle eines zweiten strategischen Lieferanten zu — eine Aufwertung, die am Markt unmittelbar honoriert wurde.
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Der Kurssprung fiel deutlich stärker aus als bei Apple selbst, das am selben Tag rund zwei Prozent zulegte. Das Verhältnis zeigt, wer von diesem Deal in der Wahrnehmung der Anleger stärker profitiert.
Anleiheemission mit 30-jähriger Laufzeit
Unabhängig vom Apple-Deal trat Intel zuletzt auch am Kapitalmarkt in Erscheinung. Der Konzern hat eine neue Unternehmensanleihe mit einem Volumen von bis zu 1,175 Milliarden Dollar platziert. Der Kupon liegt bei 6,125 Prozent jährlich, ausgezahlt halbjährlich. Die Laufzeit beträgt 30 Jahre — die Anleihe läuft bis Mai 2056.
Bei Emission lag der Kurs nahe dem Nennwert, die effektive Rendite bis zur Fälligkeit beträgt rund 6,14 Prozent. Moody's bewertet Intel mit Baa2, dem unteren Bereich des Investment-Grade-Spektrums. Für europäische Anleger kommt das übliche Währungsrisiko hinzu, da die Anleihe in Dollar denominiert ist.
Die Kombination aus dem Apple-Chip-Deal und der Kapitalmarkttransaktion zeichnet dieser Tage ein Bild eines Unternehmens, das aktiv an seiner Neupositionierung arbeitet — operativ wie finanziell. Ob der Kurssprung vom Freitag nachhaltig trägt, hängt davon ab, wann und in welchem Umfang aus der vorläufigen Vereinbarung ein belastbarer Lieferauftrag wird.
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