Intel, Aktie

Intel Aktie: 133 Dollar bricht Dotcom-Rekord

15.05.2026 - 12:05:09 | boerse-global.de

Intel übertrifft mit 133 Dollar das Allzeithoch von 2000. Apple als möglicher Foundry-Kunde und operative Fortschritte treiben den Kurs.

Intel Aktie: 133 Dollar bricht Dotcom-Rekord - Foto: über boerse-global.de
Intel Aktie: 133 Dollar bricht Dotcom-Rekord - Foto: über boerse-global.de

Intel hat eine Marke gerissen, die mehr als ein Vierteljahrhundert stand. Am Mittwoch erreichte die Aktie in der US-Notierung mit 133 Dollar ein neues Allzeithoch und übertraf erstmals den Rekord aus dem August 2000. Der Kursanstieg erzählt mehr als nur eine Chartgeschichte: Anleger preisen wieder ein, dass der Umbau des Chipkonzerns greift.

In Euro notiert die Aktie nach dem Rekordlauf bei 99,43 Euro, ein Minus von 3,17 Prozent zum Vortag. Seit Jahresbeginn bleibt dennoch ein Plus von 195,88 Prozent stehen.

Apple-Bericht stützt Foundry-Story

Ein zentraler Treiber war ein Bericht über eine vorläufige Chipfertigungsvereinbarung zwischen Apple und Intel. Intel soll demnach Komponenten für Apple-Geräte im 18A-Prozess herstellen. Beide Unternehmen haben sich nicht zu konkreten Produkten geäußert.

Der mögliche Auftrag wäre strategisch schwergewichtig. Apple würde seine Fertigung breiter aufstellen und weniger stark auf TSMC setzen. Für Intel wäre es ein Signal, dass der eigene Foundry-Ansatz nicht nur politisch gewünscht, sondern auch kommerziell relevant werden kann.

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Der 18A-Knoten läuft in Chandler, Arizona, bereits in der kommerziellen Produktion. Die Ausbeuten sollen über früheren Planungen liegen. Genau daran hängt viel: Externe Großkunden kommen nur, wenn Technologie, Stückzahlen und Verlässlichkeit zusammenpassen.

Turnaround setzt Shortseller unter Druck

Bis zum Rekordhoch hatte sich die Aktie seit Jahresbeginn um mehr als 225 Prozent verteuert. Seit dem Jahrestief im Frühjahr kamen mehr als 440 Milliarden Dollar an Börsenwert hinzu. Der Markt honoriert vor allem sichtbare operative Fortschritte und die Hoffnung auf margenstarke Aufträge von außen.

Shortseller trifft diese Bewegung hart: Ihre geschätzten Buchverluste liegen bei über 12 Milliarden Dollar. Auch technisch bleibt das Bild robust, denn der aktuelle Kurs liegt weit über dem kurzfristigen Durchschnitt von 57,26 Euro und dem langfristigen Durchschnitt von 37,84 Euro.

Foundry bleibt der Knackpunkt

Auf der virtuellen Hauptversammlung diskutierten Management und Aktionäre die CPU-Renaissance sowie den Fortschritt im Auftragsfertigungsgeschäft. Die jüngsten Finanzdaten liefern dafür Rückenwind: Der Umsatz im Auftaktquartal lag bei 13,577 Milliarden Dollar und damit 1,4 Milliarden Dollar über der Mitte der internen Zielspanne.

Die Schwachstelle bleibt das Foundry-Segment. Dort fiel im Auftaktquartal ein operativer Verlust von 2,4 Milliarden Dollar an. Der Markt schaut darüber derzeit hinweg, weil er den möglichen Wert großer externer Fertigungsverträge höher gewichtet als die aktuellen Anlaufkosten.

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Für das laufende Quartal liegen die Umsatzprojektionen bei 13,8 bis 14,8 Milliarden Dollar. Das wäre mehr als der bisherige Analystenkonsens von 13,04 Milliarden Dollar.

Intel hat mit dem neuen Hoch die lange Dotcom-Lücke geschlossen. Der nächste Prüfstein ist weniger symbolisch: Der Konzern muss zeigen, dass 18A nicht nur technisch funktioniert, sondern zahlungskräftige Kunden dauerhaft in die eigenen Fabriken zieht.

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