KONJUNKTUR, Uhr

dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 27.02.2026 - 17.00 Uhr

27.02.2026 - 17:20:04 | dpa.de

Inflation sinkt unter zwei ProzentWIESBADEN - Kaum noch Preisanstiege bei Lebensmitteln und günstigere Energie: Die Inflationsrate in Deutschland ist im Februar wieder unter die Zwei-Prozent-Marke gefallen.

ROUNDUP 2/Energie günstiger: Inflation sinkt unter zwei Prozent

WIESBADEN - Kaum noch Preisanstiege bei Lebensmitteln und günstigere Energie: Die Inflationsrate in Deutschland ist im Februar wieder unter die Zwei-Prozent-Marke gefallen. Die Verbraucherpreise lagen um 1,9 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats - nach 2,1 Prozent im Januar, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden auf Basis vorläufiger Zahlen mitteilte. Von Januar auf Februar 2026 erhöhten sich die Verbraucherpreise nach Berechnungen der Statistiker insgesamt um 0,2 Prozent.

USA: Erzeugerpreise steigen stärker als erwartet

WASHINGTON - In den USA ist der Preisauftrieb auf Erzeugerebene zu Beginn des Jahres höher als erwartet ausgefallen. Im Januar stiegen die Preise, die Hersteller für ihre Waren verlangen, um 2,9 Prozent, wie das US-Arbeitsministerium am Freitag in Washington mitteilte. Volkswirte waren im Schnitt nur von einem Plus von 2,6 Prozent ausgegangen. Im Dezember und im November hatte die Rate noch jeweils bei 3,0 Prozent gelegen.

ROUNDUP 2: EU-Kommission kündigt Anwendung von Mercosur-Abkommen an

BRÜSSEL - Das Freihandelsabkommen zwischen der EU und südamerikanischen Mercosur-Staaten wird trotz einer noch ausstehenden Überprüfung durch den Gerichtshof der Europäischen Union in Kürze angewendet. Das kündigte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen in Brüssel an. Zuvor hatten am Donnerstag die beiden Mercosur-Staaten Uruguay und Argentinien das Abkommen ratifiziert und damit den Weg für diesen Schritt geebnet.

DGB-Chefin: 'Hände weg vom Arbeitszeitgesetz'

BERLIN - Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) warnt vor voraussichtlich näher rückenden Lockerungen des deutschen Arbeitszeitgesetzes. "Die Auflösung des Arbeitszeitgesetzes (...) würde insbesondere Frauen mit voller Wucht treffen", sagte DGB-Chefin Yasmin Fahimi in Berlin. Bei einer Veranstaltung am Brandenburger Tor ging Fahimi auf Konfrontationskurs auch zu Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und sagte: "Hände weg vom Arbeitszeitgesetz!"

ROUNDUP: Boomer gehen in Rente - Ausländer stützen Arbeitsmarkt

NÜRNBERG - Der deutsche Arbeitsmarkt wird zunehmend von Menschen aus dem Ausland getragen. Zuwächse bei der Beschäftigung habe es zuletzt nur noch durch Angehörige von Staaten außerhalb der EU gegeben, sagte die Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit, Andrea Nahles, bei der Vorstellung der Februar-Statistik für den Arbeitsmarkt in Deutschland. "Die Beschäftigung deutscher Staatsangehöriger sinkt vor allem altersbedingt kräftig", sagte Nahles. "Es liegt ganz einfach daran, dass die Babyboomer jetzt auch wirklich in Rente gehen."

Ifo-Institut: Geschäftsklima in Ostdeutschland sinkt leicht

DRESDEN - Die Stimmung in der ostdeutschen Wirtschaft hat sich im Februar geringfügig verschlechtert. Wie das Ifo-Institut in Dresden mitteilte, sank der Geschäftsklimaindex von 89,8 Punkten im Januar auf 89,4 Punkte. Die Unternehmen beurteilten ihre aktuelle Lage etwas besser als im Vormonat, blickten zugleich jedoch etwas pessimistischer auf die kommenden Monate.

Deutschland: Arbeitslosenzahl bleibt oberhalb der Drei-Millionen-Marke

NÜRNBERG - Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im Februar im Vergleich zum Vormonat auf 3,07 Millionen gesunken. Das sind 15.000 weniger als im Januar, aber 81.000 mehr als im Februar 2025, wie die Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg mitteilte. Die Arbeitslosenquote sank im Februar im Vergleich zum Vormonat Januar um 0,1 Punkte auf 6,5 Prozent.

Schweizer Wirtschaft wächst wie erwartet

BERN - Die Schweizer Wirtschaft ist Ende 2025 wie erwartet gewachsen. Das reale Bruttoinlandprodukt (BIP) legte von Oktober bis Dezember auf bereinigter Basis gegenüber dem Vorquartal um 0,2 Prozent zu, wie das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) am Freitag mitteilte. Das Seco hatte bereits vor zwei Wochen in einer ersten Schnellschätzung ein Wachstum in dieser Höhe gemessen.

Spanien: Inflation legte überraschend etwas zu

MADRID - In Spanien hat sich die Inflation im Februar überraschend etwas verstärkt. Die nach europäischen Standards berechneten Verbraucherpreise (HVPI) legten im Jahresvergleich um 2,5 Prozent zu, wie das Statistikamt INE am Freitag in Madrid nach einer ersten Schätzung mitteilte. Analysten hatten im Schnitt einen weiteren Rückgang der Jahresrate auf 2,3 Prozent erwartet nach 2,4 Prozent im Januar.

Frankreich: Inflation legt deutlich zu - Jahresrate über 1 Prozent

PARIS - In Frankreich hat sich die zuletzt vergleichsweise schwache Inflation spürbar verstärkt. Im Februar legten die für europäische Vergleichszwecke berechneten Verbraucherpreise (HVPI) im Jahresvergleich um 1,1 Prozent zu, wie das Statistikamt Insee am Freitag in Paris nach einer ersten Schätzung mitteilte. Im Januar hatte die Teuerung nur bei 0,4 Prozent. Im Vergleich zu anderen Ländern der Eurozone ist dies eine ungewöhnlich niedrige Inflation.

ROUNDUP: Reallöhne in Deutschland 2025 weiter gestiegen

WIESBADEN - Arbeitnehmer in Deutschland haben im vergangenen Jahr höhere Reallöhne erhalten. Das heißt, dass sie nach Abzug der Teuerung mehr Kaufkraft hatten.

Deutschland: Einfuhrpreise sinken weniger als erwartet - Energie günstiger

WIESBADEN - Die Preise für nach Deutschland importierte Güter sind zu Beginn des Jahres weiter gesunken. Im Januar fielen die Einfuhrpreise im Jahresvergleich um 2,3 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden mitteilte. Damit hat sich die Jahresrate im Vergleich zum Vormonat nicht verändert. Experten hatten im Schnitt mit einem noch stärkeren Rückgang um 2,8 Prozent gerechnet.

Japan: Inflation im Großraum Tokio sinkt unter Zielmarke der Notenbank

TOKIO - In Japan ist die Inflation im Großraum Tokio den dritten Monat in Folge gesunken. Im Februar legten die Verbraucherpreise in der Hauptstadt ohne Frischwaren im Jahresvergleich um 1,8 Prozent zu, wie die Regierung am Freitag in Tokio mitteilte. Zu Beginn des Jahres hatte die Jahresrate noch 2,0 Prozent betragen. Seit November hat sich die Teuerung abgeschwächt, nachdem sie damals noch bei 2,8 Prozent gelegen hatte.

Kundenhinweis: ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

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