Offline-Editor, Linux

indiPDF: Neuer Offline-Editor für Linux setzt auf Privatsphäre

16.01.2026 - 01:55:12

Das US-Softwarestudio Indomitus Group bringt mit indiPDF einen professionellen Desktop-PDF-Editor für Linux auf den Markt. Das Programm ist als Einmalkauf erhältlich und arbeitet komplett offline, als Gegenentwurf zu Abo-Modellen.

Ein US-Softwarestudio bringt mit indiPDF einen professionellen Desktop-Editor für Linux auf den Markt – als Einmalkauf und komplett offline. Das Programm ist ein direkter Gegenentwurf zu Abo-Modellen und Cloud-Diensten.

Indomitus Group hat die Anwendung am 15. Januar 2026 veröffentlicht. Sie richtet sich an die wachsende Linux-Community, die nach dem Auslaufen des Supports für Windows 10 stärker nach Alternativen sucht. Der Kern des Angebots: eine einmalige Lizenz für 35 Euro, keine Telemetrie und keinerlei Cloud-Synchronisation. Alle Bearbeitungsschritte bleiben lokal auf dem Rechner.

Lücke im Linux-Markt geschlossen

Bislang mussten Linux-Nutzer bei der PDF-Bearbeitung oft Kompromisse eingehen. Open-Source-Tools wie LibreOffice Draw bieten nur Grundfunktionen, während proprietäre Lösungen häufig teure Abonnements verlangen. indiPDF positioniert sich genau dazwischen.

„Wir bieten ein professionelles Funktionsspektrum zum Festpreis“, lautet das Versprechen. Die Software ist über gängige Formate wie Flatpak, AppImage, .deb und .rpm erhältlich und damit auf den meisten Distributionen lauffähig. Für viele Anwender ist der Einmalkauf attraktiver als monatliche Gebühren – besonders wenn sensible Dokumente wie Verträge oder Finanzunterlagen bearbeitet werden.

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Umfangreiche Offline-Funktionen

Das Programm kann mehr als nur Anmerkungen: Nutzer können Text direkt im PDF bearbeiten, Schriftarten anpassen und interaktive Formulare ausfüllen. Auch das Dokumentenmanagement ist umfassend. Mehrere Dateien lassen sich zusammenführen, Dokumente nach Seiten teilen oder per Drag-and-Drop neu anordnen.

Zur Ausstattung gehören zudem Werkzeuge für Hervorhebungen, Freihandzeichnungen, Stempel und digitale Signaturen. Eine Multi-Tab-Oberfläche erlaubt die parallele Arbeit an mehreren PDFs. Das Design orientiert sich an GTK und unterstützt systemweite Hell- und Dunkelmodi.

Trendwende gegen das SaaS-Modell?

Hinter indiPDF steht ein klarer philosophischer Ansatz. Das Studio, gegründet vom Tech-Journalisten Matt Milano, kritisiert den Verlust von Datensouveränität durch Cloud-basierte Dienste. „Viele Online-Editore verlangen das Hochladen von Dokumenten auf fremde Server. Das birgt Risiken“, so die Argumentation.

Der rein lokale Ansatz soll besonders für Anwälte, Wissenschaftler und kleine Unternehmen interessant sein, die auf Linux setzen. Zum Testen ist die Software voll funktionsfähig – gespeicherte Dateien erhalten lediglich einen kleinen Wasserstempel. Ein Erfolg könnte Signalwirkung für den gesamten Linux-Markt haben.

Startrampe für eine ganze Suite

indiPDF ist nur der Anfang. Indomitus Group plans a whole productivity suite under the name „indiSuite“. Weitere Tools sind bereits in Entwicklung. Sie sollen die gleichen Prinzipien teilen: Nutzerkontrolle, Privatsphäre und transparente Preise.

Die Resonanz auf den PDF-Editor wird zeigen, ob es einen nachhaltigen Markt für kostenpflichtige, datenschutzorientierte Software auf dem Linux-Desktop gibt. Mit steigenden Nutzerzahlen des Open-Source-Betriebssystems wächst auch die Nachfrage nach professionellen Anwendungen. indiPDF könnte hier eine Vorreiterrolle einnehmen.

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