ImmunityBio Aktie: Neuer Hoffnungsträger
02.02.2026 - 19:36:31Nach einer massiven Kursrallye von über 200 Prozent im Januar steht ImmunityBio unter Beweisdruck. Jetzt meldet das Biotech-Unternehmen den Start einer wichtigen Phase-2-Studie, die auf eine chemotherapiefreie Krebsbehandlung setzt. Ist das der Treibstoff, um die jüngste Bewertungsexplosion fundamental zu untermauern?
Heute gab ImmunityBio den Startschuss für die Studie „ResQ215B“. Untersucht wird eine neuartige Kombinationstherapie für Patienten mit indolentem B-Zell-Non-Hodgkin-Lymphom (iNHL), einschließlich Morbus Waldenström. Der entscheidende Unterschied zu herkömmlichen Methoden: Der Ansatz kommt ohne Lymphodepletion durch Chemotherapie aus und ist für die ambulante Behandlung konzipiert.
Ambitionierter Ansatz ohne Chemo
Das Studienprotokoll kombiniert die CD19-gerichtete CAR-NK-Zelltherapie des Unternehmens mit dem Wirkstoff ANKTIVA und dem Antikörper Rituximab. Ziel ist es, eine wirksame Alternative zu klassischen CAR-T-Zell-Therapien zu bieten, die oft intensive Begleitbehandlungen erfordern.
Die Zuversicht des Managements stützt sich auf Daten der Phase-1-Studie (QUILT-106). In einer kleinen Kohorte von vier Patienten mit Morbus Waldenström, die mit der chemotherapiefreien Kombination behandelt wurden, zeigte sich eine Krankheitskontrollrate von 100 Prozent. Zwei dieser Patienten erreichten eine komplette Remission, die auch nach 7 beziehungsweise 15 Monaten noch anhielt. Die neue Phase-2-Studie richtet sich nun an erwachsene Patienten, die nach mindestens zwei Vortherapien einen Rückfall erlitten haben oder nicht auf die Behandlung ansprachen.
Regulatorische Fortschritte im Fokus
Die Studienankündigung folgt auf einen ereignisreichen Jahresstart. Bereits am 20. Januar fand ein Treffen mit der US-Arzneimittelbehörde FDA statt, bei dem es um die Erweiterung der Zulassung von ANKTIVA für eine spezielle Form von Blasenkrebs ging. Das Ergebnis: Die Behörde forderte zusätzliche Informationen an, verlangte aber keine neuen klinischen Studien. ImmunityBio kündigte an, die Daten innerhalb von 30 Tagen nachzureichen.
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Parallel dazu konnte das Unternehmen im Januar einen Erfolg im Nahen Osten verbuchen: Die saudische Lebensmittel- und Arzneimittelbehörde genehmigte ANKTIVA für die Behandlung von nicht-muskelinvasivem Blasenkrebs. Auch in Europa und Großbritannien schreiten die Zulassungsverfahren voran.
Der Februar bleibt entscheidend: ImmunityBio muss die angeforderten Daten fristgerecht an die FDA liefern, während die klinische Pipeline weiter ausgebaut wird. Anleger werden genau beobachten, ob die operativen Fortschritte ausreichen, um das aktuelle Marktkapitalisierungsniveau von rund 6,2 Milliarden US-Dollar nachhaltig zu stützen.
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