ImmunityBio: 44,2 Millionen Anktiva-Umsatz in Q1
01.05.2026 - 10:57:58 | boerse-global.deGrünes Licht für das lange blockierte Produktionswerk in Dunkirk, New York — und trotzdem steht die ImmunityBio-Aktie unter Druck. Das Spannungsfeld zwischen operativem Fortschritt und regulatorischen Belastungen prägt die Lage des Unternehmens gerade besonders deutlich.
Behörde räumt letztes Hindernis aus dem Weg
Die Chautauqua County Industrial Development Agency hat einstimmig für eine Änderung des Steuervertrags gestimmt. Damit ist der Weg frei für den Neustart der Anlage. CEO Richard Adcock erklärte das Projekt für startklar — zuvor hatte ein insolventer Auftragnehmer den Ausbau monatelang blockiert.
ImmunityBio hat bereits mehr als 100 Millionen Dollar in das Werk investiert. Die Anlage soll künftig als zentraler US-Produktionsstandort für Anktiva dienen. Im Februar hatte das Unternehmen die Nutzungsrechte an der ISO-Klasse-5-Pharmafabrik von Athenex übernommen.
Klare Auflagen, enge Fristen
Der überarbeitete Pachtvertrag mit dem Staat New York enthält konkrete Verpflichtungen. ImmunityBio zahlt jährlich 525.000 Dollar Miete und investiert mindestens 40 Millionen Dollar in die Anlage. Bis Ende 2028 müssen mindestens 100 Stellen besetzt sein, bis 2032 soll die Belegschaft auf 450 Mitarbeiter wachsen.
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New York State hat den Vertrag als einjährig und erneuerbar gestaltet. Erfüllt das Unternehmen seine Pflichten, kann es die Anlage am 1. Januar 2029 für einen symbolischen Dollar kaufen.
Anktiva wächst rasant
Der Druck hinter dem Dunkirk-Projekt ist verständlich. Im ersten Quartal 2026 erzielte Anktiva vorläufige Nettoumsätze von 44,2 Millionen Dollar — ein Plus von 168 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Gesamtumsatz für 2025 lag bei 113 Millionen Dollar, siebenmal mehr als 2024.
Das Mittel ist inzwischen in 34 Ländern und Territorien zugelassen, darunter 27 EU-Mitgliedstaaten sowie Saudi-Arabien. ImmunityBio verfügt über eine Liquiditätsreserve von rund 381 Millionen Dollar.
Aktie bleibt belastet
Operativer Rückenwind, schwacher Kurs. Die Aktie fiel zuletzt um knapp fünf Prozent auf 6,96 Dollar — deutlich unter dem 50-Tage-Durchschnitt von 8,19 Dollar. Hintergrund ist ein FDA-Warnschreiben aus dem März, das das Vertrauen der Anleger seitdem belastet.
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H.C. Wainwright bekräftigte innerhalb der letzten 24 Stunden seine Kaufempfehlung. Das Kursziel hatte die Bank im Februar auf 15 Dollar angehoben. Sieben Analysten vergeben im Schnitt ein "Strong Buy"-Rating mit einem Kursziel von 12,57 Dollar — rund 80 Prozent über dem aktuellen Kurs.
Als nächste Katalysatoren gelten der Abschluss der BCG-naiven Zulassungsstudie sowie ein BLA-Antrag, den das Unternehmen für das vierte Quartal 2026 plant. Wie schnell sich das in den Kurs übersetzt, hängt maßgeblich davon ab, wie die laufenden Wertpapierrechtsstreitigkeiten ausgehen.
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