Immobilienmarkt, Preisanstieg

Immobilienmarkt startet 2026 mit Preisanstieg und Beratungsboom

06.01.2026 - 08:30:12

Der österreichische Immobilienmarkt startet dynamisch ins neue Jahr. Nach einer Phase der Stagnation ziehen die Preise wieder an – und mit ihnen die Nachfrage nach professioneller Beratung. Kaufinteressenten stehen vor einem komplexen Markt mit knappem Angebot und anspruchsvollen Finanzierungsbedingungen.

Die “Eiszeit” scheint vorüber. Aktuelle Marktanalysen bestätigen eine Rückkehr des Käuferinteresses. Doch anders als in den Boom-Jahren agieren die Marktteilnehmer heute selektiver und risikobewusster. Das führt zu einem regelrechten Run auf Immobilien- und Finanzierungsberatung. Branchenkenner berichten von gestiegener Komplexität bei Transaktionen.

Die Anzeichen für eine Erholung verdichten sich. Analysen deuten darauf hin, dass die Preiskorrektur beim Wohneigentum abgeschlossen ist. Für 2026 wird österreichweit mit einem Preisanstieg von rund 3 Prozent gerechnet.

Der Treiber ist eine fundamentale Knappheit:
* Der Neubau ist massiv eingebrochen.
* Experten erwarten für 2026 nur noch rund 31.000 fertiggestellte Wohneinheiten – ein dramatischer Rückgang gegenüber 2022.
* Diese Verknappung trifft auf wieder erwachende Nachfrage.

Besonders in urbanen Zentren wie Wien, Graz und Salzburg ist der Druck spürbar. Gut situierte Objekte in Top-Lagen werden wieder schneller verkauft. Die Transaktionsgeschwindigkeit hängt stark von qualifizierter Beratung ab.

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Warum jeder zweite Kaufinteressent zum Berater geht

Der auffälligste Trend ist der gestiegene Bedarf an Expertise. Käufer navigieren durch ein Minenfeld aus regulatorischen Anforderungen, strengen Kreditrichtlinien und neuen Energiestandards.

Die Finanzierung bleibt das Nadelöhr
Trotz der Aussicht auf sinkende Leitzinsen später im Jahr bleiben die Bedingungen zum Jahresstart herausfordernd. Die Bewilligungsprozesse sind komplex. Potenzielle Käufer lassen ihre Bonität daher verstärkt vor der Objektsuche prüfen. Gefragt sind maßgeschneiderte Finanzierungskonzepte.

Energiezustand wird zum Dealbreaker
Das Thema ESG (Environmental, Social, Governance) treibt den Beratungsboom weiter an. Käufer sind deutlich kritischer gegenüber dem energetischen Zustand von Bestandsimmobilien geworden. Die Unsicherheit über künftige Sanierungspflichten führt dazu, dass kaum eine Transaktion ohne detaillierte technische Prüfung abläuft. Energieausweise und Sanierungsfahrpläne gehören zu den intensivst diskutierten Dokumenten.

Wien steuert auf Verkäufermarkt zu – Regionen entwickeln sich unterschiedlich

Die Erholung verläuft nicht überall gleich. Während der Wohnsektor als Zugpferd gilt, zeigen sich im gewerblichen Bereich weiterhin Unsicherheiten.

In Wien droht ab Ende 2026 ein reiner Verkäufermarkt. Wer jetzt kauft, versucht diesem Engpass zuvorzukommen. Das erklärt die hohe Zahl an Beratungsgesprächen in den ersten Januartagen.

Ländliche Regionen entwickeln sich verhaltener. Das West-Ost-Gefälle bleibt: Westliche Bundesländer wie Tirol halten Preisniveaus, die für Durchschnittsverdiener ohne umfangreiche Beratung kaum darstellbar sind. Hier verlagert sich die Beratung zunehmend auf alternative Wohnformen.

Konjunktureller Rückenwind gibt Sicherheit

Die belebte Nachfrage findet vor einem stabilisierenden Wirtschaftsumfeld statt. Prognosen erwarten für Österreich:
* Wirtschaftswachstum von 1,0 Prozent
* Sinkende Arbeitslosenquote
* Weiter fallende Inflation

Diese Daten geben Konsumenten die Sicherheit zurück, langfristige Investitionsentscheidungen zu treffen. Dennoch bleibt Vorsicht dominant. Die “Fear of Missing Out” von 2021 ist einer “Fear of Making Mistakes” gewichen. Genau hier setzt die Dienstleistungsbranche an: Der Wert eines Beraters misst sich 2026 an der Fähigkeit, Risiken zu minimieren.

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