Immobilienmarkt startet 2026 mit klarem Aufwärtstrend
26.02.2026 - 06:39:57 | boerse-global.deDer deutsche Immobilienmarkt steuert 2026 auf moderate Preissteigerungen zu. Aktuelle Daten und Expertenprognosen deuten auf eine Stabilisierung nach den Korrekturjahren hin. Getrieben wird die Erholung von einer robusten Nachfrage und einer sich aufhellenden Stimmung im Baugewerbe.
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Ifo-Index signalisiert Erholung im Baugewerbe
Der ifo-Geschäftsklimaindex für das Bauhauptgewerbe setzte im Februar seine Erholung fort. Sowohl die aktuelle Lage als auch die Erwartungen werden positiver bewertet. Diese Entwicklung, gepaart mit einer anhaltend hohen Nachfrage nach Wohnraum, veranlasst Marktbeobachter zu einer optimistischen Prognose: Die Immobilienpreise im Bundesdurchschnitt werden 2026 wieder anziehen.
Experten erwarten für das Gesamtjahr eine durchschnittliche Preissteigerung von etwa drei Prozent. Besonders gefragt bleiben Immobilien in städtischen Lagen sowie Objekte mit hoher Energieeffizienz. Der energetische Zustand entwickelt sich zunehmend zum entscheidenden Preisfaktor.
Großstädte außerhalb der Metropolen legen kräftig zu
Die Daten des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) für das vierte Quartal 2025 bestätigen den differenzierten Trend. Auf Jahressicht stiegen die Preise für Eigentumswohnungen um 3,8 Prozent, Ein- und Zweifamilienhäuser legten um 2,8 Prozent zu.
Besonders dynamisch zeigten sich die Preise für Eigentumswohnungen in Großstädten außerhalb der sieben Metropolen. Hier stiegen sie um 5,5 Prozent. Dies deutet auf eine Verlagerung der Nachfrage in Städte mit vergleichsweise niedrigeren Einstiegspreisen hin.
Knappes Angebot treibt die Preise
Die Hauptursache für den erwarteten Preisanstieg liegt in den fundamentalen Marktbedingungen: Eine strukturell hohe Nachfrage trifft auf ein chronisch knappes Angebot. Der Wunsch nach Wohneigentum ist ungebrochen, doch der Neubau hinkt dem Bedarf seit Jahren hinterher.
Hohe Baukosten und knappe Kapazitäten bremsen die Bautätigkeit. Experten des ifo-Instituts erwarten für Deutschland, dass die Talsohle bei den Wohnungsfertigstellungen erst im laufenden Jahr erreicht wird. Parallel dazu bleibt der Mietmarkt angespannt – was den Druck auf den Kaufmarkt zusätzlich erhöht.
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Normalisierung nach der Zinswende
Der aktuelle Aufwärtstrend markiert eine Normalisierung nach der Zinswende Mitte 2022. Die darauffolgenden starken Preisrückgänge waren eine direkte Folge der verteuerten Finanzierungsbedingungen. Inzwischen haben sich Käufer und Verkäufer an das neue Zinsniveau gewöhnt.
Die Preisentwicklung ist dabei zunehmend zweigeteilt. In strukturschwachen, ländlichen Regionen könnten die Preise stagnieren. In Ballungsräumen und deren Umland wird mit den größten Steigerungen gerechnet. Immobilien mit schlechter Energiebilanz sind stärker von Preisabschlägen betroffen.
Was Käufer 2026 erwartet
Für das restliche Jahr gehen die meisten Experten von einer Fortsetzung des moderaten Preiswachstums aus. Große Preissprünge sind nicht zu erwarten, aber die Hoffnung auf flächendeckend sinkende Preise dürfte sich nicht erfüllen.
Potenzielle Käufer müssen sich auf leicht steigende Preise und Bauzinsen einstellen. Diese werden sich voraussichtlich in einem Korridor zwischen 3,1 und 3,7 Prozent bewegen. Ohne eine deutliche Ausweitung der Bautätigkeit wird der Druck auf Miet- und Kaufmarkt hoch bleiben.
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