Immobilienmarkt, Erholung

Immobilienmarkt startet 2026 mit deutlicher Erholung

11.03.2026 - 00:00:26 | boerse-global.de

Der europäische Immobilienmarkt stabilisiert sich mit steigenden Investitionen. Experten prognostizieren Rekordvolumen für Wohnimmobilien und ein starkes erstes Quartal im gewerblichen Sektor.

Immobilienmarkt startet 2026 mit deutlicher Erholung - Foto: über boerse-global.de
Immobilienmarkt startet 2026 mit deutlicher Erholung - Foto: über boerse-global.de

Der europäische und deutsche Immobilienmarkt erlebt eine spürbare Trendwende. Aktuelle Marktberichte zeigen: Nach monatelanger Zurückhaltung kehren Investoren massiv zurück. Das verleiht vor allem Kernmärkten wie Deutschland eine neue Dynamik.

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JLL prognostiziert Rekordjahr für Wohninvestments

Der Immobiliendienstleister JLL erwartet für 2026 ein Rekordvolumen. Die Investitionen in europäische Wohnimmobilien könnten die Marke von 70 Milliarden Euro knacken. Im Vorjahr waren es bereits 62,2 Milliarden – ein Plus von 22 Prozent.

Getrieben wird diese Entwicklung von großen Plattformtransaktionen und institutionellen Investoren. Im Fokus stehen klassische Mehrfamilienhäuser, Studentenwohnungen und gefördertes Wohnen. Aber auch spezialisierte Formen wie Seniorenresidenzen gewinnen an Bedeutung. Der strukturelle Bedarf an Wohnraum befeuert die Investitionsbereitschaft – trotz anspruchsvoller Finanzierungsbedingungen.

Savills: Starker Auftakt im gewerblichen Sektor

Auch der gewerbliche Sektor startet kräftig ins Jahr. Savills prognostiziert für das erste Quartal ein europäisches Investitionsvolumen von 52 Milliarden Euro. Das wäre ein Anstieg von sechs Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Deutschland wird neben Großbritannien und Frankreich als Kernmarkt hervorgehoben. Die Aktivität dürfte hier spürbar zunehmen. Die Mischung ist ausgewogen: Neben großen Wohn-Portfolios verzeichnen auch Hotels, Logistik und Büros solide Investitionsniveaus. Experten rechnen zudem mit steigenden Spitzenrenditen, besonders für zentrale Lagen.

DZ HYP: Qualität entscheidet über den Wert

Die Studie der DZ HYP beleuchtet die sieben deutschen Topstandorte. Drei Jahre nach dem Zinsschock hat sich der Markt stabilisiert – agiert aber in einem veränderten Umfeld. Künftig wird die Vermietungsperspektive noch stärker über den Wert entscheiden.

Mikrolage, Nachhaltigkeit und aktives Management rücken in den Mittelpunkt. Während großvolumige Wohnimmobilien gute Perspektiven bieten, befinden sich Büro und Einzelhandel im Wandel. Moderne, ESG-konforme Flächen in Top-Lagen sind weiter stark gefragt. Ältere Bestände geraten dagegen unter Druck.

Europace-Index zeigt gespaltenen Privatmarkt

Auf dem Markt für private Wohnimmobilien zeigt sich ein differenziertes Bild. Der Europace Hauspreis-Index für Februar offenbart: Das Wachstum findet derzeit im Bestand statt, nicht im Neubau.

Die Preise für Eigentumswohnungen stiegen leicht an. Bestehende Ein- und Zweifamilienhäuser blieben weitgehend stabil. Dagegen gaben die Preise für neue Ein- und Zweifamilienhäuser weiter nach. Der Neubau bleibt aufgrund hoher Kosten und regulatorischer Hürden unter Druck. Bestandswohnungen profitieren von der anhaltenden Angebotsknappheit in den Städten.

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Neues Gleichgewicht nach der Korrektur

Die Berichte zeichnen das Bild eines Marktes im neuen Gleichgewicht. Die Stabilisierung der Bauzinsen bietet wieder Planungssicherheit. Für Deutschland beginnt eine phase der qualitativen Selektion.

Institutionelles Kapital fließt gezielt in großvolumige Wohnprojekte und zukunftsfähige Gewerbeimmobilien. Private Käufer achten verstärkt auf Energieeffizienz und Lage. Energieeffiziente Bestandsimmobilien bleiben stark nachgefragt. Die Erholung dürfte sich im Jahresverlauf weiter verfestigen – getragen vom robusten Bedarf an Flächen in den Wirtschaftszentren.

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