Immobilienmarkt, Frühjahr

Immobilienmarkt stabilisiert sich im Frühjahr 2026

11.03.2026 - 00:21:31 | boerse-global.de

Der deutsche Immobilienmarkt stabilisiert sich, der Preisrückgang verlangsamt sich deutlich. Besonders Eigentumswohnungen verzeichnen bereits wieder leichte Zuwächse.

Immobilienmarkt stabilisiert sich im Frühjahr 2026 - Foto: über boerse-global.de
Immobilienmarkt stabilisiert sich im Frühjahr 2026 - Foto: über boerse-global.de

Deutsche Immobilienpreise fallen nur noch minimal. Das zeigt der aktuelle Europace-Hauspreisindex für Anfang März. Die Abwärtsbewegung verliert massiv an Dynamik. Besonders Eigentumswohnungen legen bereits wieder leicht zu.

Der Gesamtindex fiel im Monatsvergleich lediglich von 220,11 auf 220,03 Punkte. Die Phase flächendeckender Preisabschläge scheint vorbei. Stabilisierte Bauzinsen und ein Einbruch bei Neubauprojekten stützen das Niveau.

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Neubauhäuser unter leichtem Druck

Im Segment der neu gebauten Häuser ist der Preisdruck weiter spürbar. Die Kaufpreise gaben um 0,33 Prozent nach. Verglichen mit dem Vorjahresmonat liegen sie aber immer noch 1,50 Prozent im Plus.

Anders sieht es bei bestehenden Ein- und Zweifamilienhäusern aus: Hier blieben die Preise nahezu unverändert. Der Index sank nur minimal um 0,02 Prozent. Viele Interessenten weichen wegen der hohen Baukosten vom Neubau in den Bestand aus. Diese Nachfrage stützt die Preise.

Eigentumswohnungen legen wieder zu

Während Häuser stagnieren, steigen Wohnungspreise. Der Index für Eigentumswohnungen kletterte im Februar um 0,27 Prozent. Aufs Jahr gerechnet entspricht das einem Plus von 1,07 Prozent.

Wohnraum in städtischen Lagen bleibt stark gefragt. Laut Finanzdienstleister Dr. Klein kostet eine Eigentumswohnung derzeit durchschnittlich 3.520 Euro pro Quadratmeter. Die regionalen Unterschiede sind enorm: In München sind fast 7.500 Euro fällig, in Dortmund nur rund 2.350 Euro.

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Energieeffizienz wird zum Preistreiber

Der Markt spaltet sich zunehmend in sanierte und unsanierte Objekte. Das belegen auch Daten des German Real Estate Index (GREIX). Wohnungen in den besten Energieeffizienzklassen werden deutlich teurer gehandelt.

Käufer kalkulieren Sanierungskosten streng ein. Das führt zu spürbaren Abschlägen bei energetisch veralteten Gebäuden. Moderne Immobilien können ihren Wert dagegen halten oder sogar steigern.

Was bedeutet das für Käufer?

Die Rahmenbedingungen haben sich stabilisiert. Bauzinsen pendeln sich aktuell zwischen 3,6 und 4,0 Prozent ein. Das ermöglicht wieder verlässlichere Finanzierungsplanungen.

Doch wo bleiben die Schnäppchen? Analysten raten, die Erwartungen anzupassen. Wer auf breite Preisstürze spekuliert, wartet wohl vergeblich. Das Wachstum generiert sich derzeit primär im Bestand – nicht im Neubau.

Die Entscheidung zwischen Miete und Eigentum fällt für viele Haushalte wieder zugunsten des Eigenheims. Parallel steigen nämlich auch die Angebotsmieten.

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