Immobilienmarkt stabilisiert sich 2026 nach Korrekturphase
07.02.2026 - 00:30:12Der deutsche Immobilienmarkt steht vor einer deutlichen Stabilisierung. Führende Wirtschaftsanalysten prognostizieren für dieses Jahr leichte Preissteigerungen und neue Chancen für Investoren. Der Markt hat sich nach turbulenten Jahren mit Zinsanstieg und Preisrückgängen weitgehend beruhigt.
Leichte Preiserholung setzt ein
Die Phase der deutlichen Preiskorrektur ist vorbei. Mehrere Institute erwarten nun wieder ein moderates Plus. Die Analysen zeigen ein klares Bild:
* Dr. Klein rechnet bundesweit mit rund drei Prozent Preisanstieg.
* Deutsche Bank Research hält in guten Lagen sogar zwei bis vier Prozent für möglich.
Diese Erholung stützt sich auf mehrere Säulen: Die Nachfrage übertrifft das Angebot weiterhin deutlich. Gleichzeitig verbessern sich die Finanzierungsbedingungen langsam und die Transaktionszahlen steigen wieder.
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Wohnen top, Logistik im Aufwind
Wohnimmobilien bleiben der klare Favorit der Investoren. Eine aktuelle Umfrage von EY zeigt: 84 Prozent der Befragten setzen hier ihren Fokus und erwarten steigende Preise. Der anhaltende Wohnungsmangel – auf rund 700.000 Einheiten beziffert – stützt diesen Trend nachhaltig.
Neben den teuren A-Städten rücken zunehmend B-Städte wie Leipzig und Dresden in den Fokus. Sie versprechen attraktivere Renditen. Einen bemerkenswerten Aufschwung erlebt parallel der Logistiksektor. Getrieben durch robusten E-Commerce und neue Impulse aus der Verteidigungsbranche gilt er als strategischer Wachstumsmarkt.
Nachhaltigkeit wird zum Preistreiber
Die energetische Qualität eines Gebäudes entwickelt sich zum entscheidenden Wertkriterium. Die Umsetzung der neuen EU-Gebäuderichtlinie bis Mai dieses Jahres setzt klare Rahmenbedingungen. Der Energieausweis und der Renovierungspass beeinflussen Kaufentscheidungen massiv.
Der Preisunterschied ist bereits heute drastisch: Eine Eigentumswohnung der Energieklasse A+/A kann pro Quadratmeter rund 650 Euro mehr kosten als ein vergleichbares Objekt der Klassen D/E. Für Investoren wird die Analyse des CO₂-Fußabdrucks damit zum zentralen Bestandteil jeder Strategie.
Ein Markt für strategische Köpfe
2026 markiert keine Rückkehr zu den Boom-Jahren, sondern den Start einer reiferen Marktphase. Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) erwartet einen moderaten Anstieg ohne die frühere Rasanz. Das Umfeld bleibt fragil – geprägt von hohen Baukosten und zögerlichen Investitionsentscheidungen.
Die Finanzierung ist weiter eine Hürde, besonders für Projektentwicklungen. Alternative Modelle wie privates Fremdkapital (Private Debt) gewinnen an Bedeutung. Der Markt spaltet sich: Energieeffiziente Objekte in guten Lagen gewinnen an Wert, während Immobilien mit schlechter Bilanz unter Druck geraten können.
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