Immobilienmarkt kühlt nach Erholung leicht ab
26.02.2026 - 11:54:32 | boerse-global.deDer deutsche Wohnimmobilienmarkt zeigt zu Jahresbeginn erste Anzeichen einer Abkühlung. Nach deutlichen Preissteigerungen im Vorjahr gaben die Quadratmeterpreise im Januar leicht nach. Experten deuten dies als möglichen Übergang in eine stabilere Phase.
Quadratmeterpreise geben leicht nach
Laut dem Hauspreis-Index (EPX) von Europace sanken die Preise für Eigentumswohnungen im Januar minimal um 0,01 Prozent. Ein durchschnittlicher Quadratmeter kostet damit rund 3.520 Euro. Bei bestehenden Ein- und Zweifamilienhäusern fielen die Preise mit 0,33 Prozent etwas deutlicher, Neubauhäuser verbilligten sich um 0,46 Prozent.
Diese Entwicklung steht im Kontrast zum Gesamtjahr 2025. Damals verteuerten sich Wohnimmobilien laut Verband deutscher Pfandbriefbanken (VDP) im Schnitt noch um 4,2 Prozent. Die dynamische Aufholphase nach den Rückgängen von 2023 scheint vorerst beendet.
Während die Kaufpreise leicht stagnieren, bleibt die Ermittlung der korrekten Miethöhe für die Rendite entscheidend. Mit dieser kostenlosen PDF-Analyse erhalten Sie in wenigen Minuten einen Überblick über aktuelle Miet- und Kaufpreise in deutschen Städten sowie rechtssichere Begründungshilfen. Kostenlosen Mietspiegel-Report jetzt herunterladen
Regionen entwickeln sich extrem unterschiedlich
Während der Bundesdurchschnitt sinkt, zeigen Metropolen völlig verschiedene Trends. Dresden (+1,24 %), Köln (+1,19 %) und Dortmund (+1,16 %) verzeichneten im Januar weiter steigende Preise für Häuser. Düsseldorf (-0,40 %) und Stuttgart (-0,54 %) hingegen rutschten ins Minus.
München bleibt die teuerste Stadt: Ein durchschnittliches Bestandshaus mit 130 Quadratmetern kostet dort rund 772.720 Euro. Entscheidend für den Wert ist zunehmend die Energieeffizienz. Eine Wohnung der Klasse A+/A kann bis zu 650 Euro mehr pro Quadratmeter kosten als ein vergleichbares Objekt der Klassen D/E.
Was treibt den Markt aktuell?
Die Bauzinsen stabilisierten sich zuletzt zwischen 3,4 und 4,1 Prozent. Diese relative Ruhe gibt Käufern wieder Planungssicherheit. Die Nachfrage, besonders bei Jüngeren, bleibt hoch.
Doch das Angebot ist knapp. Hohe Baukosten und Engpässe in der Bauwirtschaft bremsen den Neubau aus. Es entstehen deutlich weniger Wohnungen, als benötigt werden. Dieser strukturelle Mangel stützt die Preise fundamental – vor allem in begehrten Lagen.
Wohin steuert der Markt?
Die meisten Experten erwarten für 2026 dennoch moderate Preissteigerungen. Dr. Klein prognostiziert im Schnitt plus 3 Prozent, der Bundesverband der Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) sogar 3,1 Prozent.
Besonders in den begehrten Lagen mit knappem Angebot scheitern viele Vermieter bei der Mietanpassung an formalen Fehlern oder falschen Begründungen. Der Gratis-Report 2025 zeigt Ihnen die eine Tabelle, die Sie vor Ärger bewahrt und liefert direkt die passenden Vergleichsmieten für Ihre Stadt. Jetzt rechtssicheren Mietspiegel-Report gratis sichern
Rasante Sprünge wie in der Niedrigzinsphase sind nicht zu erwarten. Ein breiter Preisverfall aber ebenso wenig. Der Markt wird berechenbarer – und differenziert sich stärker denn je. Lage, Bausubstanz und Energieeffizienz entscheiden künftig über den Wert.
Hol dir jetzt den Wissensvorsprung der Aktien-Profis.
Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlässliche Aktien-Empfehlungen – dreimal pro Woche, direkt ins Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr.
Jetzt abonnieren.

