Immobilienmarkt, Herne

Immobilienmarkt: Herne mit Preissprung, Günzburg stabil

31.03.2026 - 10:31:19 | boerse-global.de

Die Preise für Einfamilienhäuser in Herne steigen um fünf Prozent, während der Markt in Günzburg sich auf moderatem Niveau stabilisiert. Energieeffizienz und Neubaugebiete prägen die Nachfrage.

Immobilienmarkt: Herne mit Preissprung, Günzburg stabil - Foto: über boerse-global.de

Die Preise für Einfamilienhäuser in Herne steigen laut neuem Marktbericht um fünf Prozent. Im bayerischen Günzburg zeigt sich der Markt dagegen stabil, mit einem klaren Fokus auf Neubaugebiete. Die aktuellen Quartalszahlen für den deutschen Wohnungsmarkt offenbaren eine differenzierte Entwicklung.

Experten beobachten eine vorsichtige Stabilisierung. Die Nachfrage nach energieeffizienten Häusern übersteigt das Angebot weiterhin. Die Trends zeigen: Urbane Lagen im Westen und süddeutsche Pendlerregionen behalten ihre individuelle Dynamik.

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Herne: Fünf Prozent mehr für das Eigenheim

Der Gutachterausschuss der Stadt legte im März den Grundstücksmarktbericht 2026 vor. Demnach stiegen die Preise für bebaute Grundstücke mit Ein- und Zweifamilienhäusern im Vergleich zum Vorjahr um rund fünf Prozent. Bei Mehrfamilienhäusern und Eigentumswohnungen gab es dagegen leichte Rückgänge von etwa zwei Prozent.

Insgesamt registrierte der Ausschuss 1.142 Kauffälle. Das entspricht einer Steigerung des Transaktionsvolumens um sechs Prozent. Der durchschnittliche Quadratmeterpreis für Häuser liegt bei etwa 2.975 Euro. In begehrten Lagen wie Holsterhausen sind sogar über 3.300 Euro fällig.

Was treibt die Preise? Die hohe Nachfrage nach individuellem Wohnraum im Ruhrgebiet. Gleichzeitig schreiten große Quartiersprojekte voran. Im urbanen Wohnquartier Reichsstraße in Herne-Eickel entstehen moderne Reihenhäuser. Erste Einheiten sollen noch dieses Jahr bezugsfertig sein.

Ein weiteres Leuchtturmprojekt ist das FunkenbergQuartier. Es kombiniert verschiedene Wohnformen. Die Klimasiedlung Wiescherstraße setzt neue Maßstäbe in Energieeffizienz – ein entscheidendes Kriterium für viele Käufer. Die Bodenrichtwerte für ein- und zweigeschossige Bebauung stiegen ebenfalls um fünf Prozent.

Günzburg: Solide Preise und Nachfrage nach Neubau

Im Landkreis Günzburg hat sich der Markt auf einem moderaten Niveau eingependelt. Für Häuser zum Kauf werden im Durchschnitt rund 453.000 Euro aufgerufen. Attraktive Einstiege bieten Standorte wie Ichenhausen oder Krumbach mit Quadratmeterpreisen um die 3.100 Euro.

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Der Fokus in der Stadt Günzburg selbst liegt auf neuen Wohnbauflächen. Ein prominentes Beispiel ist das Baugebiet „Verlängerung Kantstraße“. Die Nachfrage hier ist bereits so hoch, dass die verfügbaren Plätze stark ausgelastet sind. Über Portale wie Baupilot werden Listen für künftige Flächen geführt.

Für eine moderne Doppelhaushälfte im Neubau müssen Käufer derzeit mit Preisen ab etwa 469.000 Euro rechnen. Förderprogramme für energieeffizientes Bauen spielen eine zentrale Rolle bei der Finanzierung. Der Markt für Bestandsimmobilien profitiert von der Lage im Barockwinkel und der guten Anbindung an Ulm und Augsburg.

Was wird besonders gesucht? Sanierte Objekte in zentralen Lagen und Häuser mit Garten in Ortsteilen wie Reisensburg. Die Kombination aus hoher Lebensqualität und wirtschaftlich solider Basis macht Immobilien in der Region zu wertstabilen Anlagen.

Zwei Welten: Revier-Dynamik gegen schwäbische Idylle

Der Vergleich zwischen Herne und Günzburg offenbart die unterschiedlichen Strukturen des deutschen Immobilienmarktes. Herne ist eine dichte Ruhrgebietsstadt mit über 3.000 Einwohnern pro Quadratkilometer. Der Markt wird von der Transformation ehemaliger Industrieflächen geprägt.

Günzburg punktet mit einer mittelständisch geprägten Struktur und hohem Freizeitwert. Die Quadratmeterpreise für Häuser liegen in beiden Regionen ähnlich zwischen 2.900 und 3.300 Euro. Die absolute Belastung in Günzburg kann aber durch größere Grundstücke höher ausfallen.

Ein wesentlicher Unterschied zeigt sich bei den Immobilientypen. In Herne dominieren Geschosswohnungsbau und Reihenhäuser. Im Landkreis Günzburg sind es freistehende Einfamilienhäuser und Doppelhaushälften. Die Investitionsbereitschaft ist in beiden Regionen durch stabilere Zinsen wieder gestiegen.

Was treibt die Käufer an? In Herne ist es die Nähe zu Arbeitsplätzen im Revier. Günzburg zieht Menschen an, die eine Balance zwischen Idylle und der Erreichbarkeit süddeutscher Wirtschaftszentren suchen. In beiden Städten beeinflusst die energetische Beschaffenheit einer Immobilie den Wert mittlerweile stärker als die reine Grundstücksgröße.

Was kommt 2026? Projekte und nachhaltige Kriterien

Marktbeobachter erwarten eine Fortsetzung der stabilen Preisentwicklung. In Herne liegt der Fokus auf der Fertigstellung großer Quartiersprojekte. Sie sollen dringend benötigten Wohnraum für Familien schaffen. Die Stadt plant zudem Schwerpunktkontrollen bei Problemimmobilien, um Stadtteile aufzuwerten.

In der Region Günzburg ist die weitere Erschließung von Baugebieten im Donauried entscheidend. Die Bauplatzvergabe erfolgt zunehmend nach nachhaltigen Kriterien. Experten gehen davon aus, dass die Preise für Bestandshäuser in guten Lagen leicht anziehen könnten. Der Grund: Das Angebot an Neubaugrundstücken bleibt begrenzt.

Für Käufer bietet das aktuelle Umfeld wieder mehr Planungssicherheit als in den volatilen Vorjahren. Wer auf moderne Standards und gute Infrastruktur Wert legt, findet in beiden Städten vielversprechende Angebote. Eine genaue Prüfung der energetischen Kennzahlen und regionalen Entwicklungskonzepte bleibt aber unerlässlich.

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