IG BAU fordert zwei Millionen Sozialwohnungen bis 2035
29.01.2026 - 20:13:12Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) verlangt eine Verdopplung des Sozialwohnungsbestands. Grund ist eine dramatische Lücke von 1,4 Millionen bezahlbaren Wohnungen in Deutschland.
Studie zeigt massive Versorgungslücke
Laut dem aktuellen „Sozialen Wohn-Monitor“ des Pestel-Instituts fehlen bundesweit rund 1,4 Millionen Wohnungen. Dem stehen nur noch etwa eine Million Sozialwohnungen gegenüber. Vor Jahren waren es noch vier Millionen. Besonders betroffen sind junge Menschen in Ausbildung und Senioren mit geringen Renten. Die IG BAU warnt: Ausbildungsverträge platzen, weil Azubis keine Unterkunft finden.
Verdopplung als konkretes Ziel
Die Gewerkschaft fordert zwei Millionen Sozialwohnungen bis zum Jahr 2035. Um dieses Ziel zu erreichen, brauche es eine konzertierte Anstrengung von Bund und Ländern:
* Massive Aufstockung der Fördermittel
* Beschleunigung der Baugenehmigungsverfahren
* Anwendung kostensparender Baustandards wie „Erleichtertes Bauen“
Die Bundesregierung plant zwar, die Mittel bis 2029 auf 23,5 Milliarden Euro zu erhöhen. Für die IG BAU reicht das bei weitem nicht aus.
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Wo der Druck am größten ist
Die Wohnungsnot trifft nicht alle Regionen gleich. Der Monitor zeigt besonders große Lücken in den westdeutschen Flächenländern sowie in Berlin und Hamburg. Die konkreten Bedarfe sind enorm:
* Nordrhein-Westfalen: 17.900 neue Sozialwohnungen pro Jahr
* Baden-Württemberg: 19.200 neue Sozialwohnungen pro Jahr
Zudem fordert die Gewerkschaft gezielte Programme für Azubi- und Studierendenwohnheime. Auch steuerliche Anreize für Betriebe, die eigenen Wohnraum schaffen, könnten helfen.
Warum der Wohnungsbau die Wirtschaft bremst
Der Mangel an bezahlbarem Wohnraum ist mehr als ein soziales Problem – er hemmt die Wirtschaft. Ohne Wohnungen lassen sich dringend benötigte Fachkräfte kaum gewinnen. Die aktuelle Baukrise mit hohen Zinsen und Materialkosten verschärft die Lage zusätzlich.
Die Bundesregierung antwortete mit einem 14-Punkte-Plan, der steuerliche Anreize und vereinfachte Normen vorsieht. Verbände wie die IG BAU halten diese Maßnahmen für unzureichend. Sie betonen: Bezahlbarer Wohnraum ist eine öffentliche Aufgabe, die der Markt allein nicht lösen kann.
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