IDFC First Bank: ?590-Crore-Betrug in Chandigarh
26.04.2026 - 21:14:50 | boerse-global.deEin massiver Betrugsfall in einer Filiale überschattet die aktuelle Bilanz der IDFC First Bank. Während das operative Geschäft zweistellig wächst, drückt eine sofortige Sonderabschreibung das Nettoergebnis im vierten Quartal deutlich nach unten.
In der Filiale Chandigarh kam es zu einem Betrugsfall in Höhe von rund 590 Crore Rupien. Die Bank entschied sich, die steuerbereinigten Kosten von 483 Crore Rupien vollständig im vierten Quartal abzuschreiben. Marktbeobachter werten diesen Schritt als Versuch, die Altlasten schnellstmöglich aus den Büchern zu tilgen.
Ohne diesen Vorfall und Verluste aus einem Anteilsverkauf läge der bereinigte Gewinn bei 746 Crore Rupien. Dies entspräche einem Plus von 145 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Tatsächlich stieg der ausgewiesene Nettogewinn lediglich um fünf Prozent auf 319 Crore Rupien.
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Wachstum bei Krediten und Einlagen
Abseits der Sondereffekte zeigt die Dynamik im Kerngeschäft nach oben. Die Kreditausleihungen stiegen um 20 Prozent auf rund 2,84 Lakh Crore Rupien. Parallel dazu wuchs die Einlagenbasis der Kunden um 17 Prozent.
Die Qualität der Aktiva verbesserte sich derweil spürbar. Die Quote der notleidenden Kredite sank auf 1,61 Prozent, nachdem sie im Vorjahr noch bei 1,87 Prozent gelegen hatte. Die Rückstellungen erreichten mit 869 Crore Rupien den niedrigsten Stand seit zwei Jahren.
Dividende und Marktreaktion
Das Management schlägt für das abgelaufene Geschäftsjahr eine Dividende von 0,25 Rupien je Aktie vor. Über diesen Vorschlag müssen die Aktionäre auf der kommenden Hauptversammlung noch final entscheiden. An der Börse spiegelt sich die jüngste Unruhe wider: Die Aktie verlor seit Jahresbeginn rund 21 Prozent an Wert und schloss zuletzt bei 67,23 Rupien.
Trotz des Rückzugs staatlicher Gelder aus der Region Haryana infolge des Betrugsfalls gibt sich CEO V. Vaidyanathan zuversichtlich. Er betonte, dass die Bank die Probleme im Mikrofinanzsektor hinter sich gelassen habe. Das Institut setzt nun verstärkt auf Hypotheken und Fahrzeugfinanzierungen, um die Nettozinsmarge von aktuell 5,93 Prozent zu stabilisieren. Die Kapitaladäquanz von 15,60 Prozent bietet dafür das nötige Fundament.
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