IBM, Milliarden

IBM: $2.2 Milliarden freier Cashflow im Q1

29.04.2026 - 18:01:57 | boerse-global.de

IBM kündigt die 31. Dividendenerhöhung in Folge an und bestätigt die Jahresziele trotz makroökonomischer Risiken.

IBM: $2.2 Milliarden freier Cashflow im Q1 - Foto: über boerse-global.de
IBM: $2.2 Milliarden freier Cashflow im Q1 - Foto: über boerse-global.de

31 Jahre in Folge — das schafft kaum ein Technologiekonzern. IBM hat nach seiner Hauptversammlung vom 28. April 2026 die nächste Dividendenerhöhung bekanntgegeben und unterstreicht damit einen Anspruch, der in der Branche nahezu einzigartig ist.

Der Vorstand beschloss eine Quartalsdividende von 1,69 US-Dollar je Stammaktie. Ausgezahlt wird am 10. Juni 2026 an alle Aktionäre, die am 8. Mai 2026 im Aktionärsregister eingetragen sind. Die Ausschüttungsquote liegt bei rund 57 Prozent des Gewinns — ein Niveau, das IBM seit Jahrzehnten konsequent hält. Quartalsweise Dividendenzahlungen leistet der Konzern übrigens bereits seit 1916.

Starkes Quartal als Rückenwind

Die Erhöhung kommt nicht aus dem Nichts. Im ersten Quartal 2026 steigerte IBM den freien Cashflow um 13 Prozent auf 2,2 Milliarden US-Dollar — der höchste Q1-Wert seit zehn Jahren. Treiber war vor allem das bereinigte EBITDA, das gegenüber dem Vorjahr um rund 600 Millionen Dollar zulegte.

Anzeige

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei IBM?

Der Umsatz kletterte auf 15,92 Milliarden Dollar, ein Plus von sechs Prozent in konstanten Währungen. Besonders das Software-Segment überzeugte: Red Hat und datenbezogene Dienste wuchsen zweistellig, das Infrastrukturgeschäft legte zwölf Prozent zu — angetrieben von einem 48-prozentigen Sprung bei IBM Z-Systemen. Das Beratungsgeschäft blieb mit einem Prozent Umsatzwachstum hingegen deutlich zurück, auch wenn die Auftragseingänge um sechs Prozent stiegen.

Jahresziel bestätigt, Risiken benannt

Trotz des starken Starts hält das Management die Jahresprognose unverändert: mindestens fünf Prozent Umsatzwachstum in konstanten Währungen und ein Anstieg des freien Cashflows um rund eine Milliarde Dollar. Als Dämpfer nennt der Vorstand makroökonomische Unsicherheiten sowie steigende Energiekosten in europäischen Märkten.

Hinzu kommt die kürzlich abgeschlossene Übernahme von Confluent, die kurzfristig auf die operativen Margen drückt. Gegensteuern will IBM mit KI-gestützten internen Effizienzprogrammen, die 2026 weitere eine Milliarde Dollar an Einsparungen bringen sollen.

An der Börse spiegelt sich der operative Schwung bislang kaum wider. Die Aktie notiert rund 20 Prozent unter dem Jahresanfangsniveau und liegt knapp 27 Prozent unter ihrem 52-Wochen-Hoch von 271,80 Euro. Ob die Kombination aus Dividendenkontinuität und soliden Cashflows das Vertrauen der Anleger zurückgewinnt, wird sich spätestens mit den nächsten Quartalszahlen zeigen — die Messlatte nach diesem starken Auftakt liegt hoch.

Anzeige

IBM-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue IBM-Analyse vom 29. April liefert die Antwort:

Die neusten IBM-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für IBM-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 29. April erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

IBM: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

So schätzen die Börsenprofis IBM Aktien ein!

<b>So schätzen die Börsenprofis  IBM Aktien ein!</b>
Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlässliche Anlage-Empfehlungen – dreimal pro Woche, direkt ins Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr. Jetzt abonnieren.
Für. Immer. Kostenlos.
de | US4592001014 | IBM | boerse | 69260305 |