Hyundai baut US-Roboter-Hub für KI-Fabriken
17.01.2026 - 23:00:12Hyundai eröffnet in den USA ein Trainingszentrum für tausende Industrie-Roboter – darunter den humanoiden Atlas. Das ist der Startschuss für den großflächigen Einsatz von KI-gesteuerten Maschinen in der Fertigung.
Der südkoreanische Konzern stellte auf der CES 2026 in Las Vegas sein Robot Metaplant Application Center (RMAC) vor. Diese Einrichtung wird zum Herzstück von Hyundais „Physical AI“-Strategie. Ab 2026 sollen dort KI-Roboter für den realen Fabrikeinsatz trainiert werden.
„Wir schaffen hier eine Datenfabrik für Roboter-Intelligenz“, erklärt ein Hyundai-Sprecher. Das RMAC simuliert komplette Produktionsumgebungen. Roboter lernen dort komplexe, menschenähnliche Aufgaben – vom Heben schwerer Teile bis zum Reagieren auf Störungen.
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Im Fokus steht Atlas, der humanoide Roboter von Hyundais Tochter Boston Dynamics. Seine erste Bewährungsprobe steht 2028 an: Dann übernehmen RMAC-trainierte Atlas-Einheiten erste Aufgaben im Hyundai-Werk im US-Bundesstaat Georgia.
Zunächst geht es um monotone, körperlich anstrengende Arbeiten wie die Teilebereitstellung. Bis 2030 sollen die Roboter dann anspruchsvollere Montagearbeiten übernehmen. Hyundai betont einen vorsichtigen, stufenweisen Ansatz: „Sicherheit und gründliche Validierung stehen an erster Stelle.“
Der Konzern verfolgt ehrgeizige Produktionsziele. Bis 2028 soll eine neue Roboterfabrik jährlich 30.000 Atlas-Einheiten bauen können. Das zeigt: Hyundai will humanoide Roboter nicht nur entwickeln, sondern in industriellem Maßstab produzieren.
Daten-Feedbackloop treibt KI-Entwicklung
Das Trainingszentrum ist Teil einer durchgängigen Wertschöpfungskette. Es arbeitet mit Hyundais Software-Defined Factory (SDF)-Plattform zusammen. Ein ständiger Datenkreislauf entsteht: Betriebsdaten aus den Fabriken fließen zurück ins RMAC, wo die Roboter-KI nachtrainiert und verbessert wird.
Diese Integration gibt Hyundai einen entscheidenden Vorteil. Der Konzern kann auf riesige Datenmengen aus seinem globalen Produktionsnetzwerk zurückgreifen. Partnerschaften mit KI-Spezialisten wie NVIDIA und Google DeepMind beschleunigen die Entwicklung zusätzlich.
„Hier verbinden sich automobile Serienfertigung, Spitzen-Robotik und KI der nächsten Generation“, analysiert eine Branchenexpertin. Hyundai positioniere sich damit als Treiber der industriellen Automatisierung.
Robotics-as-a-Service öffnet Markt
Langfristig denkt Hyundai über den eigenen Werkstor hinaus. Der Konzern plant ein Robotics-as-a-Service (RaaS)-Modell. Unternehmen könnten dann Roboter-Kapazitäten abonnieren, statt teure Einmalkäufe zu tätigen.
Die Vision: Sichere, produktive Mensch-Roboter-Kollaboration. Intelligente Maschinen übernehmen gefährliche und ermüdende Aufgaben. Menschliche Mitarbeiter konzentrieren sich auf wertschöpfende Tätigkeiten wie Qualitätskontrolle, Überwachung und komplexe Entscheidungen.
Mit dem RMAC macht Hyundai diesen Zukunftsentwurf konkret. Der neue Roboter-Hub könnte nicht nur die Autofertigung revolutionieren, sondern die gesamte industrielle Arbeitswelt verändern.
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