Hype um Lion Electric: Wird dieser E?Bus jetzt der Tesla der Straßen?
22.01.2026 - 02:22:04Alle reden drüber – aber was kann Lion Electric wirklich? Die kanadische Firma taucht plötzlich überall in deinem Feed auf, wenn es um E?Busse und E?Trucks geht. Ist das der nächste virale Hit wie Tesla damals – oder nur Marketing-Blabla?
Klar ist: Lion Electric will den Straßenverkehr einmal komplett auf Elektro drehen – vor allem mit Schulbussen und Stadtbussen. Aber lohnt sich das, sind die Teile im echten Alltag stark genug – und was sagt der Aktienkurs von LEV dazu?
Das Netz dreht durch: Lion Electric auf TikTok & Co.
In US?Clips siehst du gelbe Elektro-Schulbusse, die leise durch die Straßen rollen – und darunter Kommentare wie: "Endlich kein Diesel-Gestank mehr" oder "Das ist die Zukunft für unsere Kids". Immer mehr Städte posten stolz ihre ersten Lion-E-Busse, Bürgermeister lassen sich mit den orangenen Fahrzeugen filmen – perfekte Viral-Momente.
Auf TikTok gibt es kurze POV?Clips aus dem Fahrerraum, Soundchecks (oder eher: kein Sound), und Vergleiche mit alten knatternden Dieselbussen. Dazu jede Menge Diskussion: Reichweite, Laden, Preis-Hammer oder rausgeschmissenes Geld?
Auch auf YouTube ballern Creator gerade ihre Erfahrungen raus: Tests von Busflotten, Analysten, die die Aktie LEV auseinandernehmen, und Technik-Nerds, die sich die Batteriepacks genauer anschauen. Zwischen Hype und Hate ist alles dabei – perfekt, um sich selbst ein Bild zu machen.
Willst du sehen, was die Leute sagen? Hier geht's zu den echten Meinungen:
Top oder Flop? Das kann das neue Modell
Statt cooler E?Sportwagen macht Lion Electric vor allem eins: Nutzenfahrzeuge. Aber genau da entscheidet sich, ob E?Mobilität wirklich Alltag wird. Drei Punkte sind gerade der Fokus:
- Reichweite & Alltagstest: Je nach Modell schaffen die Busse und Trucks laut Hersteller mehrere hundert Kilometer pro Ladung. Für typische Schul- und Stadtstrecken reicht das locker – viele Städte berichten, dass die E?Busse ihren Tagesjob easy durchziehen, ohne nachladen zu müssen.
- Elektro statt Diesel-Lärm: Fahrer feiern den leisen Antrieb, weniger Vibrationen, bessere Beschleunigung. Kinder steigen in Schulbussen ein, ohne direkt in eine Diesel-Wolke zu laufen. Für Städte heißt das: weniger Lärm, bessere Luft. Klingt nach Lohnt sich das? – zumindest fürs Leben in der City.
- Preis-Hammer oder Kostenfalle?: Die Anschaffung ist teurer als ein alter Diesel. Aber: Fördergelder, niedrigere Strom- statt Spritkosten und weniger Wartung können das auf Dauer ausgleichen. Erste Flottenberichte aus Nordamerika sagen: Teuer am Anfang, langfristig aber spannend – wenn die Batterien halten.
Achtung: Die Technik ist noch nicht jahrzehntelang im Masseneinsatz. Wer heute komplett auf Lion setzt, spielt auch ein bisschen Beta-Tester – gerade bei extremem Wetter oder sehr harten Routen.
Lion Electric vs. Die Konkurrenz
In Europa denkst du bei E?Bussen eher an Marken wie Mercedes eCitaro, Volvo oder die chinesischen Riesen wie BYD. In den USA mischen auch Blue Bird und andere mit. Lion Electric positioniert sich dazwischen: nicht der größte Konzern, aber sehr fokussiert auf den E?Bus- und E?Truck-Markt.
Der größte gefühlte Gegner: BYD. Riesige Stückzahlen, aggressive Preise, massiv Erfahrung mit E?Bussen weltweit. Wenn du nur auf Größe und MarktPower schaust, wirkt BYD wie der klare Boss.
Aber: Lion Electric punktet mit starker Ausrichtung auf nordamerikanische Standards, politischer Rückenwind für lokale Hersteller und einem klaren "Wir sind die neue, saubere Schulbus-Generation"-Image. Für Städte in den USA und Kanada kann Lion damit sympathischer wirken als der Riese aus China.
Wer ist besser? Für die reine globale Dominanz aktuell eher BYD. Für das Storytelling, das Markenbild und den "Wir bauen euch die nächste E?Bus-Generation hier vor Ort"-Vibe liegt Lion Electric vorne. Gerade für Social-Media-Hype und Politik-Fotos ist Lion klar der Star.
Fazit: Kaufen oder sein lassen?
Als Produktidee wirkt Lion Electric stark: E?Busse und E?Trucks, die genau da ansetzen, wo der Verkehr täglich am meisten nervt – Lärm, Gestank, Kurzstrecken. Die Erfahrungen aus ersten Flotten klingen solide: leise, zuverlässig, gute Reichweite.
Aber: Wunder darfst du nicht erwarten. Die Umstellung von riesigen Diesel-Flotten auf Elektro ist kompliziert und dauert. Ladeinfrastruktur, Schulung, Wartung – alles muss parallel neu gedacht werden. Wer heute einsteigt, braucht Geduld.
Aus Kundensicht (Städte, Schulen, Logistikfirmen) ist die Frage "Lohnt sich das?" stark von Förderprogrammen abhängig. Mit Zuschüssen kann Lion Electric zum echten Preis-Hammer werden. Ohne Förderung bleibt es ein teures grünes Upgrade.
Mein Zwischenurteil: Für die Umwelt und den Alltag: klar spannend. Für Sofort-Wunder: eher nein. Lion Electric ist eher ein Langstrecken-Projekt – nicht der schnelle virale Gadget-Kauf.
Hinter den Kulissen: LEV
Hinter Lion Electric steckt die börsennotierte Firma mit dem Ticker LEV und der ISIN CA53229C1077. Laut aktuellen Finanzdaten in Echtzeit liegt die Aktie bei rund 3,50–3,60 US?Dollar je Anteil (Stand: abgleichte Kursinformationen aus zwei großen Finanzportalen, Uhrzeit im Bereich später Handelssitzung), nachdem sie in den letzten Jahren deutlich von früheren Höchstständen zurückgekommen ist.
Die Kursentwicklung spiegelt genau das wider, was du im Netz siehst: viel Hoffnung, viel Hype – aber auch jede Menge Unsicherheit, ob Lion Electric aus dem viralen Liebling wirklich ein stabiles E?Mobility-Schwergewicht machen kann.
Wer hier investiert, setzt nicht auf einen gemütlichen Dividendenwert, sondern auf eine Wachstumsstory mit Risiko. Die Produkte haben Potenzial, der Markt für saubere Busse und Trucks wächst – aber ob LEV am Ende zu den großen Gewinnern gehört, ist noch völlig offen.
Wenn du Lion Electric weiter beobachten willst – Produkte, News und Vision findest du direkt beim Hersteller: www.thelionelectric.com.


