Hype, HubSpot

Hype um HubSpot: Geniales Marketing-Tool oder nur teuerer Viren-Hit?

04.01.2026 - 21:32:07

Alle reden über HubSpot – aber lohnt sich das wirklich für Creator, kleine Businesses und Side-Hustles? Wir checken Hype, Features, Konkurrenz und sogar die HubSpot-Aktie.

Alle reden drüber – aber was kann HubSpot wirklich? Wenn du irgendwas mit Content, Insta, TikTok, Newsletter oder Online-Business machst, ist dir der Name HubSpot garantiert schon über den Weg gelaufen.

Von "All-in-One-Wunder" bis "Preis-Hammer und total übertrieben" ist online alles dabei. Also: Lohnt sich das? Oder gibt es bessere Alternativen, für die du nicht gleich deine Niere verkaufen musst?

Das Netz dreht durch: HubSpot auf TikTok & Co.

Auf Social Media ist HubSpot gerade überall. Creator erklären Funnels, Agenturen zeigen ihre HubSpot-Erfahrung und Business-Tiktoks verkaufen dir das Ding als Pflicht-Tool, wenn du "ernsthaft wachsen" willst.

Auf TikTok siehst du kurze Clips wie: "So habe ich mit HubSpot meinen Umsatz verdoppelt" oder "3 Automationen, die dir schlafend Leads bringen". In den Kommentaren: Hype – aber auch viel Kritik am Preis.

Viele feiern vor allem die Kombi aus CRM, E-Mail-Marketing, Landingpages und Automationen in einem Tool. Andere sagen: "Ganz ehrlich, für Solo-Selbstständige oder kleine Teams ist das einfach viel zu fett und zu teuer."

Willst du sehen, was die Leute sagen? Hier geht's zu den echten Meinungen:

Top oder Flop? Das kann das neue Modell

"Neues Modell" heißt bei HubSpot: neue Features, stärkere Automationen, KI-Funktionen und ein noch engeres Zusammenspiel aller Tools. Hier die drei Dinge, die für den viralen Hit sorgen:

  • 1. Alles an einem Ort statt Tool-Chaos
    HubSpot ist vor allem ein CRM – also deine Datenzentrale für Kontakte, Leads, Deals. Aber oben drauf bekommst du: E-Mail-Marketing, Formulare, Landingpages, Sales-Tools, Ticket-System, teilweise sogar Blog- und Website-Funktionen.
    Wenn du bisher mit zehn verschiedenen SaaS-Tools jonglierst, wirkt HubSpot wie eine Befreiung: ein Login, alles synchronisiert, weniger Stress.
  • 2. Automationen, die wirklich Zeit sparen
    Der große Hype dreht sich um die Workflows: Du kannst festlegen, was automatisch passiert, wenn jemand ein Formular ausfüllt, auf einen Link klickt oder ein bestimmtes Verhalten zeigt.
    Beispiele:
    - Neue Lead-Anfrage? Automatisch E-Mail-Serie schicken.
    - Kontakt wird "heiß"? Sales bekommt eine Aufgabe aufs Dashboard.
    - Kunde kauft? Trigger für Cross-Sell oder Bewertung per Mail.
    Der Effekt: Weniger Copy-Paste, weniger Excel, mehr Fokus auf Content und Deals. Genau das feiern viele Creator und Agenturen in ihren HubSpot-Tests.
  • 3. KI und Reporting für Zahlen-Fans
    Neuere Versionen setzen stark auf KI-Assistenz: Texte vorschlagen, E-Mails vorformulieren, Betreffzeilen optimieren, Analysen zusammenfassen.
    Plus: Das Reporting ist deutlich mächtiger geworden. Du kannst relativ easy sehen, welcher Kanal dir wirklich Geld bringt, welche Kampagnen performen und wo du nur Reichweite, aber keinen Umsatz machst.
    Für alle, die wissen wollen, ob ihr Content wirklich verkauft: Gold wert – wenn du dich reinarbeitest.

Klingt alles stark – aber jetzt kommt der Haken …

HubSpot vs. Die Konkurrenz

Der größte Gegner im Netz? Viele nennen Salesforce, andere Pipedrive oder Zoho. In der Creator- und KMU-Welt tauchen auch Namen wie ActiveCampaign, Brevo oder Mailchimp ständig auf.

Ganz grob:

  • Salesforce: Brutal mächtig, aber noch komplexer – eher Konzern-Level. Für Start-ups und kleine Teams oft völliger Overkill.
  • Pipedrive: Sehr gutes, schlankes Sales-CRM, aber nicht so breit aufgestellt im Marketing.
  • ActiveCampaign / Brevo / Mailchimp: Stark im E-Mail-Marketing, teilweise gute Automationen, aber das volle HubSpot-Ökosystem fehlt.

Unsere klare Meinung: Für viele wachsende Businesses gewinnt HubSpot knapp gegen die Konkurrenz – aber nur, wenn du das Ding auch wirklich ausreizt.

Wenn du nur Newsletter verschickst und ein paar einfache Funnels brauchst, sind Alternativen oft günstiger und leichter. Wenn du aber Vertrieb + Marketing + Service wirklich verzahnen willst, spielt HubSpot seine Stärken aus.

Lohnt sich das? Der Preis-Hammer im Check

Und jetzt zum Teil, über den auf TikTok alle streiten: der Preis.

Ja, es gibt eine kostenlose Version. Damit kannst du schon CRM, einfache E-Mails, Formulare und ein paar Basics nutzen. Für viele Einsteiger und Solo-Creator reicht das am Anfang überraschend weit.

Aber: Der echte HubSpot-Hype – also krasse Automationen, Sales-Pipelines, advanced Reporting – startet erst in den bezahlten Hubs. Und da wird es schnell richtig ernst.

Je mehr Kontakte, Nutzer und Hubs du brauchst, desto stärker zieht der Preis an. Genau deshalb liest du online Kommentare wie:

  • "Geiles Tool, aber der Preis ist ab einer bestimmten Größe einfach nur noch brutal."
  • "Wir sind irgendwann von HubSpot weg, weil die Kosten pro Monat eskaliert sind."
  • "Wenn du es durchziehst und deine Prozesse aufbaust, rechnet es sich. Wenn du es nur halb nutzt: Geldverbrennung."

Fazit beim Preis: Für ambitionierte Teams kann HubSpot sich richtig lohnen. Für Leute, die nur mal "ein bisschen E-Mail machen" wollen, ist es ein unnötiger Preis-Hammer.

Fazit: Kaufen oder sein lassen?

Wenn du ein Side-Hustle, eine kleine Brand oder ein Creator-Business hast und noch ganz am Anfang stehst, ist die Antwort oft: Erst mal nicht kaufen. Nutz die Free-Version, probier dich aus, sammle Erfahrung – und check später, ob du wirklich so ein dickes System brauchst.

Bist du aber schon an dem Punkt, an dem du:

  • viele Leads hast, aber den Überblick verlierst,
  • mehrere Leute im Team hast (Sales, Marketing, Service),
  • genau wissen willst, was aus deinen Kampagnen wirklich rauskommt,
  • und bereit bist, Prozesse einmal richtig sauber zu bauen,

dann kann HubSpot für dich Gamechanger statt Spielerei sein.

Achtung: HubSpot ist kein Plug-and-Play-Tool, das du anmachst und plötzlich rollt der Umsatz. Du musst Zeit investieren, Workflows bauen, Daten aufräumen und dein Team schulen. Wenn du dazu keinen Bock hast, bist du mit einem kleineren, simpleren Tool glücklicher.

Unsere Empfehlung in kurz:

  • Einsteiger, Solo-Creator, kleine lokale Businesses: Free-Version testen, sonst eher günstigere Alternativen.
  • Wachsende Start-ups, Agenturen, Online-Business mit klarer Sales-Struktur: HubSpot ernsthaft prüfen – insbesondere, wenn du Marketing & Vertrieb zusammenziehen willst.
  • Große Companies mit komplexen Prozessen: HubSpot ist eine der stärkeren Optionen unter den Enterprise-CRMs.

Hinter den Kulissen: HubSpot Aktie

Während auf TikTok & Co. über Features gestritten wird, schauen Anleger auf die HubSpot Aktie mit der ISIN US4435731009 ganz anders drauf.

Die Aktie wird an US-Börsen gehandelt. Laut aktuellen Kursdaten liegt der zuletzt verfügbare Börsenkurs ("Last Close") bei dem Wert, den du in Echtzeit bei Finanzseiten wie Yahoo Finance oder Reuters nachschauen kannst. Der exakte Betrag kann sich im Tagesverlauf stark ändern, daher solltest du ihn immer live prüfen, bevor du eine Entscheidung triffst.

Wichtig: Die starke Präsenz von HubSpot als viraler Hit im Marketing-Bereich stärkt grundsätzlich das Bild der Marke – aber Aktienkurs und Produkt-Hype sind nicht immer das Gleiche. Für einen echten Investment-Check brauchst du mehr als nur TikTok-Trends: Umsätze, Wachstum, Profitabilität und Konkurrenzdruck spielen eine große Rolle.

Also: Wenn du die HubSpot Aktie spannend findest, scroll nicht nur durch Memes, sondern hol dir Zahlen von mindestens zwei seriösen Finanzquellen, bevor du Geld reinsteckst.

Am Ende bleibt die Frage: Nutzen oder nur darüber reden? Beim Produkt wie bei der Aktie gilt: Wer nur dem Hype hinterherläuft, zahlt drauf. Wer sich ernsthaft damit beschäftigt, kann aus HubSpot viel mehr rausholen – egal ob als Tool oder als Investment.

@ ad-hoc-news.de