HydrogenPro, Kassenbestand

HydrogenPro: Kassenbestand von 102 auf 56 Millionen Kronen

16.05.2026 - 00:38:56 | boerse-global.de

Der Elektrolyseur-Hersteller HydrogenPro sucht nach hohem Mittelabfluss im ersten Quartal 2026 neue Finanzierungsquellen.

HydrogenPro: Kassenbestand von 102 auf 56 Millionen Kronen - Foto: über boerse-global.de
HydrogenPro: Kassenbestand von 102 auf 56 Millionen Kronen - Foto: über boerse-global.de

Technologisch feiert HydrogenPro Erfolge, finanziell wird die Luft dünner. Der norwegische Elektrolyseur-Hersteller verbrennt rasant Bargeld und hat nun die Investmentbank Clarksons Securities eingeschaltet. Ein strategischer Überprüfungsprozess soll frisches Kapital und damit das weitere Wachstum sichern.

Im ersten Quartal 2026 schmolzen die Barreserven massiv ab. Von anfangs 102 Millionen norwegischen Kronen blieben Ende März nur noch 56 Millionen übrig. Der Nettoverlust summierte sich in diesem Zeitraum auf 41 Millionen Kronen.

Der Umsatz lag im selben Quartal bei überschaubaren 16 Millionen Kronen. Immerhin verbesserte sich das operative Ergebnis leicht, bleibt aber tief im roten Bereich. Um gegenzusteuern, drückt das Management nun auf die Kostenbremse.

Umbau zum Asset-Light-Modell

Der Konzern schrumpft seine Aktivitäten in China und greift in Europa zu vorübergehenden Entlassungen. Parallel dazu treibt HydrogenPro den Wechsel zu einem schlankeren Geschäftsmodell voran. Eine strategische Partnerschaft mit dem chinesischen Solargiganten LONGi lagert Teile der Fertigung aus und soll die Wettbewerbsfähigkeit erhöhen.

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Operativ kann das Unternehmen durchaus Erfolge vorweisen. Das Vorzeigeprojekt ACES im US-Bundesstaat Utah ist vollständig in Betrieb gegangen. Alle 40 installierten Elektrolyseure laufen und werden durch einen langfristigen Servicevertrag flankiert.

Die Anlage produziert für Chevron und Mitsubishi Power grünen Wasserstoff im großen Stil. Das Management nutzt diesen Meilenstein nun als zentrale Referenz für künftige Großaufträge.

Warten auf Investitionsentscheidungen

Die Auftragsbücher leerten sich im ersten Quartal leicht auf 252 Millionen Kronen. Hoffnung macht die Projektpipeline. Verhandlungen laufen derzeit in Europa, Indien und dem Nahen Osten.

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Für die kommenden beiden Jahre rechnet HydrogenPro mit finalen Investitionsentscheidungen für Projekte im Wert von rund einer Milliarde Kronen. Das Branchenumfeld bleibt allerdings schwierig. Weltweit verzögern sich zahlreiche Wasserstoff-Vorhaben, was künftige Einnahmequellen nach hinten verschiebt.

Am 3. Juni stellt sich der Vorstand auf der digitalen Hauptversammlung den Aktionären. Bis dahin steht das Management unter Druck, tragfähige Ergebnisse aus dem laufenden Überprüfungsprozess zu präsentieren. Ohne eine geklärte Finanzierung rückt das operative Geschäft in den Hintergrund.

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