Huberman, Morgenroutine

Huberman revolutioniert Morgenroutine mit Cortisol-Strategie

11.01.2026 - 18:09:12

Der Neurowissenschaftler propagiert gezielten Cortisol-Anstieg durch Morgenlicht für bessere Konzentration und einen stabilen Tag-Nacht-Rhythmus.

Stanford-Professor Andrew Huberman fordert einen radikalen Wandel im Umgang mit Stresshormonen. Statt Cortisol zu fürchten, sollen wir es gezielt am Morgen in die Höhe treiben – und zwar mit Licht.

Der morgendliche Cortisol-Kick als biologischer Startschuss

In einem aktuellen GQ-Interview bricht der Neurowissenschaftler mit gängigen Wellness-Dogmen. Sein neues Credo: Ein „massiver Anstieg“ des Cortisolspiegels direkt nach dem Aufwachen ist essenziell. Dieser Hormon-Peak soll den inneren Rhythmus des Körpers verankern.

Laut Huberman fungiert der Anstieg als biologischer Timer. Er macht nicht nur sofort wach, sondern leitet auch die Melatonin-Ausschüttung für den abendlichen Schlaf etwa 12 bis 14 Stunden später ein. Die Methode ist simpel, aber nicht verhandelbar: inner-halb der ersten Stunde nach dem Aufwachen muss natürliches Sonnenlicht auf die Netzhaut.

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Bei schlechtem Wetter oder im Winter rät Huberman zu starken Kunstlichtlampen. Doch er betont: Diese sind nur ein Notbehelf. Das volle Spektrum des Tageslichts bleibt unersetzlich.

Neues Protokoll: So optimiert Licht den Arbeitstag

In einer neue Podcast-Episode seines „Huberman Lab“ erweitert der Professor das Konzept. Sein Ziel: den gesamten Arbeitstag mit dynamischer Licht-Hygiene optimieren. Sein klarer Rat: Vergesst statische Deckenbeleuchtung.

Stattdessen empfiehlt er ein Zwei-Phasen-Modell für den Homeoffice-Alltag:
* Phase 1 (Morgen bis Nachmittag): Maximale Helligkeit am Schreibtisch, idealerweise am Fenster. Das steigert Fokus und kognitive Leistung.
* Phase 2 (ab ca. 16:00 Uhr): Licht bewusst dimmen. Tischlampen ersetzen jetzt Deckenfluter.

Diese Abendroutine simuliert den natürlichen Sonnenuntergang. Sie hilft dem Nervensystem, vom aktiven „Dopamin-Modus“ in den entspannten „Serotonin-Zustand“ überzugehen.

Licht-Hygiene als Schlüssel für jede Diät

Hubermans Forderungen erhalten zusätzliches Gewicht durch die aktuelle Debatte um neue US-Ernährungsrichtlinien. Die unter Robert F. Kennedy Jr. vorgestellte, fleischlastige „invertierte Pyramide“ sorgt weltweit für Kontroversen.

Der Neurowissenschaftler unterstützt zwar die Abkehr von verarbeiteten Kohlenhydraten. Doch auf X (ehemals Twitter) macht er eine entscheidende Einschränkung: Keine Ernährung der Welt entfaltet ihre volle Wirkung, wenn der zirkadiane Rhythmus gestört ist. Seine holistische Botschaft: Ohne das richtige Lichtsignal kann der Stoffwechsel Nährstoffe nicht optimal verarbeiten.

Biohacking-Trend 2026: Licht rückt in den Fokus

Die Woche markiert eine Trendwende im Wellness-Bereich. Nach Jahren des Fokus auf Ernährung (Fasten, Glukose-Tracking) rückt 2026 die chronobiologische Umgebung in den Mittelpunkt.

Hubermans drastische Formulierung („massiver Cortisol-Anstieg“) wird als Gegenwehr zu vereinfachten Biohacking-Trends gewertet. Gleichzeitig liefert er mit seinen Arbeitsplatz-Empfehlungen eine pragmatische Antwort auf die Herausforderungen des Homeoffice.

Die Nachfrage nach intelligenten Beleuchtungssystemen, die Farbtemperatur und Helligkeit automatisch anpassen, dürfte steigen. Vor allem im Januar, der Hochzeit der Winterdepression (SAD), gewinnt das Thema Licht an Dringlichkeit. Hubermans klare Botschaft bleibt: Wahre mentale Klarheit beginnt nicht auf dem Teller, sondern mit dem ersten Blick in den Morgenhimmel.

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