HPE: 5,9 Milliarden KI-Aufträge im Bestand
11.06.2026 - 14:40:01 | boerse-global.de
Hewlett Packard Enterprise (HPE) baut seine Stellung im Markt für Künstliche Intelligenz massiv aus. Der japanische IT-Dienstleister Sky Co., Ltd. setzt künftig auf die Private-Cloud-Lösungen der Texaner. Damit sichert sich das Unternehmen einen strategischen Partner für den Betrieb sensibler Daten abseits öffentlicher Cloud-Anbieter.
Fokus auf Datensicherheit
Die Kooperation umfasst das gesamte Portfolio der „NVIDIA AI Computing by HPE“-Plattform. Sky Co., Ltd. nutzt dabei Server, Speicher und Software in einem integrierten System. Das Ziel ist die Beschleunigung der KI-Entwicklung unter strengen Governance-Regeln.
Parallel dazu nutzt der neue Partner das GreenLake-Modell. Dieses Pay-as-you-go-System erlaubt eine flexible Abrechnung der Infrastruktur. HPE positioniert sich so als Alternative zu den großen Cloud-Giganten.
Rekordzahlen treiben Wachstum
Die geschäftliche Basis für diesen Vorstoß ist solide. Im zweiten Quartal 2026 steigerte HPE den Umsatz um 40 Prozent auf 10,7 Milliarden US-Dollar. Der bereinigte Gewinn je Aktie lag mit 0,79 US-Dollar über den Erwartungen.
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Besonders das Geschäft mit KI-Servern treibt das Wachstum. Die Auftragseingänge in diesem Segment erreichten zuletzt 1,8 Milliarden US-Dollar. Der gesamte Auftragsbestand für KI-Systeme schwoll auf 5,9 Milliarden US-Dollar an.
Korrektur nach der Rekordjagd
An der Börse sorgten diese Zahlen für eine Berg- und Talfahrt. Trotz eines Kursplus von rund 92 Prozent seit Jahresbeginn korrigierte das Papier zuletzt deutlich. Innerhalb einer Woche verlor die Aktie gut 14 Prozent an Wert.
Marktbeobachter werten den Rücksetzer als notwendige Neubewertung nach einer extremen Rally. Aktuell notiert die Aktie bei 39,71 Euro. Das entspricht einem Plus von 150 Prozent auf Sicht von zwölf Monaten.
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Analysten sehen Kaufchance
Die Experten von Wall Street Zen hoben ihr Rating jüngst auf „Strong Buy“ an. Sie verweisen auf die Dynamik im Netzwerksegment und die prallen Auftragsbücher. Für das Geschäftsjahr 2026 hob das Management die Prognose bereits an.
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