HP baut mit neuen Azure-Hubs Poly Lens für Teams aus
08.02.2026 - 07:25:12HP schaltet zwei neue Microsoft Azure IoT Hubs für seine Geräte-Management-Plattform Poly Lens frei. Die Erweiterung soll die Leistung und Skalierbarkeit für Tausende Unternehmen verbessern, die auf Poly-Hardware für Microsoft Teams setzen. IT-Administratoren müssen jedoch aktiv werden, um die Verbindung ihrer Geräte zu sichern.
Die heute, am 8. Februar 2026, in Betrieb genommenen Rechenzentren sind als IoT Hubs 5 und 6 bekannt. Sie ergänzen die bestehende Infrastruktur und erhöhen die Gesamtzahl der aktiven Hubs auf sechs. Hintergrund ist das weltweite Wachstum von Poly-Kollaborationsgeräten im Microsoft-Ökosystem. Die neuen Hubs sollen die Ausfallsicherheit erhöhen und Latenzzeiten minimieren – entscheidend für globale Unternehmen mit verteilten Geräteparks.
Kritische Aktion für IT-Teams erforderlich
Die Erweiterung ist nicht transparent: IT-Administratoren müssen ihre Netzwerksicherheit anpassen. Konkret müssen Firewalls und Zugangskontrolllisten so konfiguriert werden, dass ausgehender Datenverkehr zu den beiden neuen Domain-Namen der Hubs möglich ist. Geschieht dies nicht, riskieren Geräte den Verlust der Verbindung zum Poly Lens-Clouddienst. Die Kommunikation läuft über den gesicherten TCP-Port 443.
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„Diese Anforderung unterstreicht, wie wichtig die Zusammenarbeit zwischen Unified-Communications- und Security-Teams ist“, erklärt ein Branchenkenner. Der Schritt sei notwendig, um die wachsende Zahl an Geräten zuverlässig verwalten zu können.
Azure IoT Hub als technisches Rückgrat
Microsofts Azure IoT Hub bildet das Fundament von Poly Lens. Die Technologie fungiert als zentrale, hochskalierbare Nachrichtendrehscheibe für die bidirektionale Kommunikation zwischen Geräten und Cloud-Portal. Sie ermöglicht IT-Teams das Ferndeprovisionieren, die Überwachung des Gerätezustands, das Einspielen von Software-Updates und die Fehlerbehebung – alles ohne physischen Zugriff.
Die Plattform ist für den Umgang mit Millionen von Geräten und großen Datenmengen ausgelegt. Für Kunden bedeutet das detaillierte Einblicke in die Nutzung und Analytik, um ihre Collaboration-Räume und Technologie-Investitionen zu optimieren.
Strategische Partnerschaft mit Microsoft vertieft sich
Die Infrastruktur-Erweiterung ist der jüngste Beleg für die vertiefte Allianz zwischen HP und Microsoft. Bereits Ende 2025 kündigte HP an, die Microsoft Device Ecosystem Platform (MDEP) in seine Videokonferenzlösungen zu integrieren. Ziel ist ein einheitlicheres Teams-Erlebnis und eine vereinfachte Geräteverwaltung.
Parallel zertifiziert Poly seine Flaggschiff-Geräte, wie die Studio X-Serie, weiterhin für die neuesten Android-Versionen von Microsoft Teams Rooms. Zusammen mit dem Ausbau der Cloud-Infrastruktur verfolgt HP damit eine umfassende Strategie, um führender Anbieter für die Millionen Teams-Nutzer zu bleiben. Im Oktober 2025 hatte Poly zudem ein neues europäisches Rechenzentrum in Deutschland eröffnet, um Datensouveränität und Performance für Kunden in der Region zu adressieren.
Grundlage für KI und künftige Innovationen
Die neuen Hubs bieten mehr als nur kurzfristige Leistungsvorteile. Sie schaffen ein widerstandsfähigeres Fundament für künftige Innovationen auf der Poly Lens-Plattform. Eine robustere Backend-Infrastruktur ist Voraussetzung für datenintensive Features wie KI-gestützte Analysen, proaktive Geräteüberwachung und tiefere Integrationen in IT-Management-Tools.
Der Ausbau bereitet auch den Boden für kommende Releases, darunter das umfassende Poly VideoOS 5.0, das für Anfang 2026 angekündigt ist. In hybriden Arbeitsmodellen wird die zentrale Verwaltung verteilter Geräte zur Notwendigkeit. Mit der erweiterten Azure-Infrastruktur positioniert HP Poly Lens für die künftigen Anforderungen der Enterprise-IT.
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