Aktie, KI-PC-Anteil

HP Aktie: KI-PC-Anteil klettert auf 44 Prozent

29.05.2026 - 09:15:24 | boerse-global.de

HP übertrifft Erwartungen dank starker KI-PC-Nachfrage. Steigende Speicherkosten trüben jedoch den Margenausblick für das vierte Quartal.

HP Aktie: KI-PC-Anteil klettert auf 44 Prozent - Foto: über boerse-global.de
HP Aktie: KI-PC-Anteil klettert auf 44 Prozent - Foto: über boerse-global.de

HP hat die Zahlen für das zweite Quartal des Geschäftsjahres 2026 vorgelegt. Der PC-Hersteller profitiert von der steigenden Nachfrage nach Computern mit Künstlicher Intelligenz. Die Börse reagiert positiv: Die Aktie legt am Freitag um knapp acht Prozent auf 22,80 Euro zu.

Der Umsatz stieg um neun Prozent auf 14,41 Milliarden Dollar. Das bereinigte Ergebnis je Aktie lag mit 0,86 Dollar über den Markterwartungen. Nach US-Bilanzstandard (GAAP) verdiente HP 0,49 Dollar pro Aktie – belastet durch Restrukturierungskosten von 365 Millionen Dollar.

PCs boomen, Drucker stabil

Der wichtigste Wachstumstreiber war die Sparte Personal Systems. Sie setzte 10,2 Milliarden Dollar um – ein Plus von 13 Prozent. Besonders gefragt: kommerzielle PCs mit 14 Prozent Wachstum. Das Management führt das auf zwei Trends zurück: die steigende Akzeptanz von KI-fähigen Rechnern und den anstehenden Erneuerungszyklus durch Windows 11.

Die Printersparte blieb mit 4,2 Milliarden Dollar stabil.

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HP setzt zunehmend auf KI-PCs. Bereits 44 Prozent aller ausgelieferten Rechner fielen in diese Kategorie. Das Unternehmen will diesen Anteil im kommenden Geschäftsjahr auf 60 bis 70 Prozent steigern. Das langfristige Ziel: über 70 Prozent bis zum Geschäftsjahr 2028.

Margendruck durch steigende Speicherkosten

Für das dritte Quartal erwartet HP einen bereinigten Gewinn je Aktie zwischen 0,61 und 0,71 Dollar. Für das Gesamtjahr 2026 hat der Konzern die Spanne auf 2,90 bis 3,10 Dollar eingeengt. Der Free Cashflow soll bei 2,8 bis 3,0 Milliarden Dollar liegen.

Allerdings warnt das Management: Steigende Speicherkosten könnten die operativen Margen belasten. Besonders im vierten Quartal dürfte sich der Kostendruck bemerkbar machen.

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HP zahlte im zweiten Quartal 374 Millionen Dollar an die Aktionäre aus – eine Kombination aus Dividende und Aktienrückkäufen. Analysten zeigen sich vorsichtig optimistisch. Einige Institute haben ihre Kursziele angepasst, bewerten die Aktie aber weiterhin mit neutralen Voten. Die entscheidende Frage bleibt, ob HP das KI-Wachstum gegen die steigenden Kosten verteidigen kann.

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