HomePod im Mini-Format: Wie gut schlägt sich der Apple HomePod Mini als smarter 360-Grad-Speaker?
08.02.2026 - 10:54:35Der Apple HomePod Mini ist ungefähr so groß wie ein Apfel – und klingt, als hätte jemand ein deutlich größeres Soundsystem darin eingesperrt. Wer ihn zum ersten Mal startet, merkt schnell: Dieser HomePod ist kein Gimmick, sondern ein ernstzunehmender Smart Speaker für den Alltag.
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Der Apple HomePod Mini ist rund 8,5 cm hoch, wiegt knapp 345 Gramm und steht mit seinem textilbespannten Kugel-Design maximal unauffällig im Raum. Ob auf dem Küchenregal oder neben dem Waschbecken: Er wirkt eher wie ein kleines Deko-Objekt als wie ein Technikklotz. Oben sitzt die Touchfläche mit Lautstärke-Buttons und der bekannten, bunt pulsierenden Siri-Animation.
Spannend wird es, sobald Musik läuft. Im Inneren arbeitet ein von Apple entwickelter Breitbandtreiber mit zwei passiven Radiatoren. Zusammen mit einem akustischen Wellenleiter schickt der HomePod den Sound als 360-Grad-Audio gleichmäßig in den Raum. Das Ergebnis: Du kannst dich frei bewegen, ohne in einen "Sweet Spot" gezwungen zu werden. Für eine Küchenparty oder das Bad am Morgen reicht die Lautstärke erstaunlich weit. Kaum zu glauben, dass dieser Druck aus so einer kleinen Kugel kommt.
Natürlich ersetzt der Apple HomePod Mini keine ausgewachsene Stereoanlage. Bässe sind physikalisch limitiert, vor allem im Vergleich zum großen Apple HomePod oder zu größeren WiFi-Speakern von Sonos & Co. Aber Apple kompensiert viel über clevere DSPs: Der Speaker analysiert das Signal in Echtzeit, glättet Höhen und versucht, Stimmen klar im Mix zu halten. Für Podcasts, Hörbücher, Radio und Pop-Playlists wirkt das Ergebnis sehr stimmig.
Erst richtig spannend wird der HomePod Mini im Doppelpack. Zwei identische Modelle lassen sich in der Apple Home App als Stereo-Paar koppeln. Plötzlich gibt es echtes Links/Rechts-Bühnenbild, breiteren Klang und mehr Reserven. Gerade am Schreibtisch oder im kleinen Wohnzimmer ist ein Stereo-Set ein überraschend guter Fernseher-Ersatz, wenn der TV via Apple TV oder direkt über AirPlay angebunden ist. Hier zeigt sich, wie durchdacht der HomePod im Apple-Kosmos spielt.
Doch Klang ist nur die halbe Geschichte. Der Apple HomePod Mini ist auch ein vollwertiger Smart Home Hub. Er unterstützt Thread und ist als Zentrale für Matter-Geräte ausgelegt. Bedeutet: Lampen, Steckdosen, Sensoren und andere kompatible Gadgets lassen sich über die Home-App und Siri steuern, auch wenn du nicht zu Hause bist. Besonders praktisch für Haushalte, die langfristig auf ein stabiles, lokales Smart Home statt auf zig Cloud-Dienste setzen wollen.
Wer bereits ein iPhone, eine Apple Watch oder ein iPad nutzt, merkt, wie tief der HomePod im Ökosystem verflochten ist. Ein Anruf kommt rein? Einfach an den HomePod übergeben. Du hörst Musik auf dem iPhone? Kurz das iPhone an die Oberseite des HomePod Mini halten, und dank Handoff wechselt die Wiedergabe nahtlos. Genau hier wirkt der kleine HomePod im Alltag deutlich smarter als viele Drittanbieter-Lautsprecher.
Siri bleibt dabei die Schaltzentrale. Wecker, Timern, Einkaufslisten, Smart-Home-Szenen, Nachrichten: Das alles funktioniert per Sprachbefehl. Ehrlich: Siri stellt sich manchmal etwas begriffsstutzig an, wenn es um komplexe Web-Suchen oder sehr spezielle Fragen geht. Für Alltagssachen – "Stell den Timer auf acht Minuten", "Mach das Licht im Wohnzimmer aus", "Wie wird das Wetter morgen?" – arbeitet der HomePod Mini aber zuverlässig und mit sehr guter Spracherkennung, sogar aus der Distanz und bei laufender Musik.
Dazu kommt ein Feature, das im Familienalltag unterschätzt wird: Intercom. Mehrere Apple HomePod Mini in verschiedenen Räumen können als Haussprechanlage genutzt werden. Ein kurzer Sprachbefehl wie "Hey Siri, Intercom: Essen ist fertig" schickt die Nachricht auf Wunsch an alle oder nur an bestimmte Zimmer. Die Antwort kann direkt von einem anderen HomePod oder auch von iPhone und Apple Watch zurückkommen. Spart Schreien durch die Wohnung – und funktioniert tatsächlich überraschend gut.
Als Home-Hub mit Thread und Matter im Hintergrund dient der HomePod außerdem als Herzstück für Automationen. Zum Beispiel: Wenn der letzte das Haus verlässt, gehen alle Lichter aus, die Heizung fährt runter und bestimmte Steckdosen werden abgeschaltet. Oder: Sobald ein Fensterkontakt geöffnet wird, pausiert der Luftreiniger. Der HomePod Mini hält solche Regeln lokal am Laufen, ohne dass ständig ein iPad oder Apple TV als Steuerzentrale herhalten muss.
Im direkten Vergleich mit größeren Speakern verliert der HomePod Mini logischerweise an physischem Punch. Ein großer HomePod liefert mehr Bass, besseren Raumklang und Dolby-Atmos-Unterstützung für TV-Setups. Ein Sonos One oder Era bringt ebenfalls mehr Tiefe im Low-End. Wenn du ein großes Wohnzimmer beschallen willst oder Wert auf Heimkino-Sound legst, wird der Kleine irgendwann an seine Grenzen stoßen. Doch genau hier muss man fair bleiben: Der Apple HomePod Mini ist preislich und von der Größe her ganz klar als Alltags-Speaker in Küche, Bad, Arbeitszimmer oder Schlafzimmer gedacht.
Für diese Einsatzbereiche wirkt der HomePod Mini extrem ausgewogen. Er braucht kaum Platz an der Steckdose, startet schnell, versteht Sprachbefehle zuverlässig und klingt für Hörspiele, Streams und Playlists einfach gut genug, um ihn regelmäßig laufen zu lassen. Wer ohnehin tief im Apple-Universum steckt, bekommt mit diesem HomePod ein Gerät, das sich anfühlt wie eine natürliche Verlängerung von iPhone und Mac – inklusive AirPlay 2, Multiroom und direkter Apple-Music-Integration.
Wenn du vor der Wahl stehst, nur einen einzelnen, großen Lautsprecher ins Wohnzimmer zu stellen oder stattdessen zwei bis drei Apple HomePod Mini strategisch in der Wohnung zu verteilen, ist die Entscheidung nicht trivial. Ein großer Speaker bringt klanglich mehr, aber mehrere Minis holen dich im Alltag viel öfter ab: Musik in der Küche, Nachrichten im Bad, Timer im Arbeitszimmer, Intercom zur Familie. Der smarte Nutzen über den reinen Klang hinaus ist genau das, was diesen HomePod so attraktiv macht.
Die Kehrseite: Der HomePod Mini spielt seine Stärken fast ausschließlich im Apple-Ökosystem aus. Ohne iPhone, iPad oder Mac verliert er einen Großteil seiner Magie. Ja, man kann über AirPlay von anderen Quellen streamen, aber wer primär mit Android unterwegs ist, wird sich mit einem Google- oder Alexa-Speaker oft wohler fühlen. Im Apple-Kosmos ist der HomePod dagegen fast unschlagbar integriert.
Unterm Strich eignet sich der Apple HomePod Mini perfekt als smarter Einstieg in die Welt der vernetzten Lautsprecher von Apple – und als Allrounder für Küche, Bad, Homeoffice oder Schlafzimmer. Wer mehr Bass und Kino-Sound will, greift zum großen HomePod oder kombiniert zwei Minis als Stereo-Paar. Wer dagegen einen unauffälligen, aber cleveren Alltagsbegleiter fürs Zuhause sucht, bekommt hier sehr viel Funktion auf sehr wenig Raum.
Wenn Budget, Platz und Apple-Affinität zusammenpassen, ist der HomePod Mini derzeit einer der spannendsten kleinen Smart Speaker auf dem Markt. Klanglich stark für seine Größe, als Smart-Home-Hub bereit für Thread und Matter, mit Intercom praktisch für Familien – und optisch minimalistisch genug, um in fast jedes Setup zu passen.
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