HomePod im Mini-Format: Wie gut ist der Apple HomePod Mini als smarter 360-Grad-Lautsprecher wirklich?
09.02.2026 - 00:17:34Der Apple HomePod Mini ist einer dieser Gadgets, die man unterschätzt – bis die Musik läuft. Kaum größer als ein Apfel, aber mit einem Raumklang, der eher nach Wohnzimmer als nach Schreibtisch klingt. Wer einen kompakten HomePod für Küche, Bad oder Schlafzimmer sucht, bekommt hier deutlich mehr als nur einen "Smart Speaker" mit Siri.
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Optisch bleibt Apple sich treu: Der Apple HomePod Mini ist eine kleine Stoffkugel mit flacher Oberseite, auf der ein leuchtendes Touchfeld sitzt. Lauter, leiser, Play/Pause – alles direkt erreichbar, wenn du Siri mal nicht anbrüllen willst. Das Ganze ist typisch Apple: clean, wertig und wie gemacht dafür, unauffällig auf dem Sideboard zu verschwinden.
Spannend wird es beim Thema Klang. Im Inneren des HomePod Mini steckt ein nach unten abstrahlender Vollbereichstreiber, unterstützt von zwei passiven Radiatoren. Zusammen mit einem akustischen Wellenleiter erzeugt das System 360-Grad-Audio – der Sound wird rundum in den Raum verteilt. Ergebnis: Du musst nicht an einem "Sweet Spot" sitzen, um gute Musik zu hören. Selbst wenn du dich durch die Küche bewegst, bleibt der Klang erstaunlich konsistent. Für diese Größe ist das beeindruckend, auch im direkten Vergleich mit manchen größeren Bluetooth-Speakern.
Natürlich: Ein großer HomePod oder ausgewachsene Regallautsprecher drücken mehr Bass und füllen ein großes Wohnzimmer souveräner. Wer aber selten über Zimmerlautstärke hinausgeht und eher in kleineren Räumen unterwegs ist, wird überrascht sein, wie erwachsen der HomePod Mini klingt. Pop, Podcasts, Radio, Singer-Songwriter – alles liegt ihm. Bei sehr basslastiger elektronischer Musik merkt man, dass die Physik nicht komplett ausgetrickst werden kann, aber Apple holt hörbar viel aus dem kleinen Gehäuse.
Richtig spannend wird der HomePod im Apple-Kosmos. Der HomePod Mini ist nicht nur Lautsprecher, sondern auch Smart-Home-Zentrale: Er fungiert als vollwertiger Hub für dein Zuhause. Über die Home-App auf iPhone, iPad oder Mac steuerst du kompatible Geräte – der Mini hängt immer in der Mitte, hört zu, verteilt Befehle und verbindet sich über Thread und Matter mit modernen Smart-Home-Gadgets. Lampen, Steckdosen, Sensoren oder Heizkörperthermostate: Wenn sie Matter oder Thread unterstützen, kann der HomePod Mini sie in HomeKit integrieren. Das macht ihn zum logischen Herzstück, wenn du ohnehin mit Apple-Geräten lebst.
Ein Beispiel aus dem Alltag: Du kommst nach Hause, sagst "Hey Siri, ich bin da" – und der HomePod dimmt das Licht, fährt die Heizung hoch und spielt deine Chill-Playlist. Oder du automatisierst alles in der Home-App, sodass der HomePod basierend auf Zeit, Anwesenheit oder Sensoren agiert. Hier zeigt sich, warum der kleine HomePod im Smart Home deutlich mehr ist als ein normaler Bluetooth-Lautsprecher.
Siri ist natürlich die Schaltzentrale für Sprache. Musik starten, Lautstärke ändern, Timer setzen, Nachrichten hören, die Haustemperatur checken, Türen schließen, Szenen aktivieren – das alles funktioniert per Sprachbefehl. Im Alltag ist das extrem praktisch: In der Küche mit Teig an den Fingern einfach "Hey Siri, stell einen Timer auf 9 Minuten" zu rufen, will man nach ein paar Tagen nicht mehr missen. Gleichzeitig bleibt Siri Siri: Meist zuverlässig, manchmal zickig, speziell bei komplexeren Fragen oder wenn mehrere Leute durcheinander reden. Für Smart-Home-Steuerung und Musik reicht es aber locker aus, zumal der HomePod Mini über ein 4-Mikrofon-Array verfügt, das Sprache auch aus einiger Entfernung gut versteht.
Ein Feature, das vielen erst später auffällt, ist die Intercom-Funktion. Der Apple HomePod Mini kann als kleine Gegensprechanlage im Haus dienen. Mit mehreren HomePods in Wohnung oder Haus schickst du kurze Sprachnachrichten von Raum zu Raum: "Abendessen ist fertig" in die Kinderzimmer, ohne dass jemand schreien muss. Per iPhone, Apple Watch oder CarPlay im Auto kannst du ebenfalls Intercom-Nachrichten an deine HomePods zuhause senden. Gerade in Familienalltag und WGs ist das ein angenehm unaufgeregtes Komfort-Feature, das man nach kurzer Zeit ständig nutzt.
Stichwort Multiroom & Stereo: Setzt du zwei Apple HomePod Mini im selben Raum ein, lassen sie sich als Stereo-Paar koppeln. Links/Rechts-Trennung, breitere Bühne, spürbar mehr Volumen – plötzlich klingt dein Schreibtisch oder deine Küche eher wie ein kleines HiFi-Setup. Kombiniert mit Apple TV 4K wird der HomePod zum TV-Lautsprecher: Du kannst zwei Minis als Stereopaar an den Fernseher hängen und bekommst für Serien und Filme einen deutlich besseren Ton als aus vielen TV-Boxen. Natürlich ersetzt das keine Soundbar der Oberklasse, aber für kleine bis mittlere Räume ist diese Kombi erstaunlich stark.
Im Vergleich zu größeren Speakern spielt der HomePod Mini seine Stärken bei Alltagskomfort und Integration aus. Ein großer HomePod oder hochwertige WLAN-Speaker von Sonos und Co. haben in Sachen Maximal-Lautstärke und Bassreserven die Nase vorn, kosten aber deutlich mehr und sind weniger kompakt. Der Mini ist eher der „Immer-da-Lautsprecher“: schnell aufgestellt, immer erreichbar, überall vernetzbar. Vor allem in Räumen wie Küche, Bad, Arbeitszimmer oder Flur wirkt der kleine HomePod wie die bessere Lösung als ein überdimensionierter Speaker.
Ein nicht zu unterschätzender Pluspunkt: Übergaben von iPhone zu HomePod. Hältst du dein iPhone in die Nähe des HomePod Mini, kannst du die gerade laufende Musik via Handoff direkt auf den Speaker schieben – oder umgekehrt wieder zurück aufs iPhone. Dazu kommen Features wie Personalisiertes Hören mit Stimmerkennung: Der HomePod unterscheidet zwischen einzelnen Stimmen und kann Kalender, Nachrichten oder Erinnerungen personalisiert ausspielen. Praktisch, wenn du den Smart Speaker mit Partnerin, Partner oder Mitbewohnern teilst.
Der HomePod Mini ist allerdings klar für Menschen gemacht, die bereits im Apple-Ökosystem leben. Zwar kannst du per AirPlay 2 auch von anderen Geräten Musik streamen, aber der volle Komfort – Home-App, Siri, nahtlose Übergabe, Apple Music-Steuerung – entfaltet sich nur mit iPhone, iPad oder Mac. Wer eher in der Google- oder Amazon-Welt unterwegs ist, fährt mit einem Nest- oder Echo-Speaker konsequenter. Bist du aber tief im Apple-Universum, ist der HomePod als kleiner Knotenpunkt fast unschlagbar.
Für wen lohnt sich also der Apple HomePod Mini? Für Menschen, die einen kompakten, designstarken Speaker mit überraschend reifem Klang suchen, der gleichzeitig als Smart-Home-Hub fungiert. In Küche, Bad oder Schlafzimmer macht er eine extrem gute Figur. Als günstiger Einstieg in die HomePod-Welt ist er ideal: Du kannst mit einem Gerät starten und später mit weiteren Minis oder einem größeren HomePod erweitern. Wer ein riesiges Wohnzimmer beschallen oder Partys mit druckvollem Bass beschallen will, greift dennoch besser zu größerem Equipment – oder kombiniert gleich mehrere Minis und baut sich ein kleines verteiltes System.
Unterm Strich liefert der HomePod Mini eine seltene Mischung aus Style, Sound und Smart-Home-Kompetenz. Kein übertriebener Bass, keine blinkende Lightshow – stattdessen ein klarer, überraschend voller Klang, ein zuverlässiger Smart-Home-Kern mit Thread und Matter sowie Siri als Stimme deines Zuhauses. Wer bereits mit Apple lebt und sein Zuhause clever vernetzen will, bekommt mit dem HomePod einen sehr durchdachten, kleinen Alltagsbegleiter, der viel öfter genutzt wird, als man vermutet.
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