HomePod 2 im Klang-Check: Wie gut ist der Apple Smartspeaker wirklich?
21.02.2026 - 06:33:05 | ad-hoc-news.deWenn der HomePod 2 das erste Mal startet, wirkt der Raum plötzlich größer, dichter, wärmer. Stimmen schweben stabil in der Mitte, Synth-Bässe rollen mit Druck, ohne zu dröhnen. Der neue Apple HomePod klingt wie ein Lautsprecher, der deutlich größer wirkt, als er tatsächlich ist – doch ist dieses Upgrade wirklich das Geld wert, gerade wenn man schon Apple-Geräte oder vielleicht sogar den ersten HomePod besitzt?
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Apple hat den HomePod 2 äußerlich kaum verändert: Zylindrische Form, fein gewebtes Stoffgitter, ein leuchtendes Touch-Panel auf der Oberseite. Unter der Haube passiert jedoch deutlich mehr. Im Inneren arbeitet ein von Apple entwickelter High-Excursion-Woofer, der für einen tiefen, kontrollierten Bass sorgt, flankiert von fünf Hochtönern in einer kreisförmigen Anordnung. Beim ersten HomePod waren es noch sieben Tweeter – Apple setzt nun auf weniger Treiber, verlässt sich dafür stärker auf Rechenleistung und Software.
Der große Unterschied: Ein S7-Chip (bekannt aus der Apple Watch) analysiert das Signal in Echtzeit. Der Apple Smartspeaker passt die Klangabstimmung dynamisch an Raum und Lautstärke an. Wandnah aufgestellt? Der Bass wird etwas gezähmt. Frei im Raum? Das Soundbild öffnet sich hörbar. Der Effekt wirkt selten künstlich – eher wie ein unsichtbarer Tontechniker, der leise nachregelt.
Besonders eindrucksvoll ist die Bühne bei 3D-Audio mit Dolby Atmos. Apple Music liefert zunehmend Alben im Atmos-Format, und hier spielt der HomePod 2 seinen größten Trumpf aus: Stimmen bleiben fokussiert, Effekte scheinen sich seitlich und teilweise oberhalb der Hörposition zu lösen. Natürlich ersetzt ein einzelner Smartspeaker kein dediziertes Surround-Set, aber für ein kompaktes System wirkt der Raumklang erstaunlich immersiv.
Wer zwei HomePod 2 als Stereo-Paar koppelt, legt noch einmal eine Schippe drauf. Links/Rechts-Trennung, Pegelreserven und Gesamtbreite steigen spürbar. Gerade in Kombination mit einem Apple TV 4K wird daraus ein ernstzunehmendes TV-Setup. Filme profitieren von klar verständlichen Dialogen, während Explosionen und Soundtracks mit angenehmem Druck und ohne nervige Schärfe wiedergegeben werden.
Im Vergleich zum ersten HomePod fällt auf: Der neue klingt etwas erwachsener, weniger betont im Oberbass, mit sauberem, strafferem Bassfundament. Höhen bleiben seidig und detailreich, ohne sich aggressiv nach vorne zu drängen. Wer viel Vocal-Jazz, Akustik oder Singer/Songwriter hört, bekommt eine sehr stimmige, musikalische Abstimmung. Elektronische Musik wirkt dynamisch und federnd, Rock bekommt ein solides Fundament – nur absolute Bass-Fetischisten werden sich weiterhin nach einem dedizierten Subwoofer sehnen.
Auf der Smart-Seite bleibt es klar Apple-zentriert. Der HomePod 2 ist tief im Apple-Ökosystem verankert: Handoff vom iPhone per Annäherung, Steuerung über das Kontrollzentrum, nahtlose Einbindung in Apple Music, Podcasts und AirPlay 2. Wer bereits ein iPhone, iPad oder einen Mac nutzt, fühlt sich sofort zuhause. Wer hingegen primär Spotify über Sprachbefehl erwartet, wird gebremst – Spotify läuft, aber nur bequem per AirPlay, nicht als voll integrierter Sprachdienst.
Spannend ist die Weiterentwicklung von Siri und Smart-Home-Funktionen. Der Apple HomePod dient als Steuerzentrale für HomeKit und unterstützt dank Matter nun auch eine breitere Palette an Smart-Home-Geräten verschiedener Hersteller. Endlich lassen sich Lampen, Thermostate oder Steckdosen nicht nur aus der Apple-Welt, sondern auch von Matter-kompatiblen Marken zusammenführen. Sprachbefehle wie „Hey Siri, gutes Morgenlicht im Wohnzimmer und Heizung auf 21 Grad“ werden meist zügig und zuverlässig umgesetzt.
Die Spracherkennung selbst wirkt im Alltag solider als bei der ersten Generation. Auch bei laufender Musik versteht Siri Kommandos in normaler Lautstärke erstaunlich gut. Perfekt ist es nicht – manchmal hakt es noch bei komplexeren Szenen oder ungewöhnlichen App-Namen – aber der gefühlte Fortschritt ist klar. Wer bisher mit Siri eher gefremdelt hat, wird hier nicht plötzlich zum Hardcore-Fan, bekommt aber einen zuverlässigeren Assistenten an die Hand.
Als Smarthome-Hub punktet der HomePod 2 außerdem mit Thread-Unterstützung, was die Stabilität und Geschwindigkeit kompatibler Geräte steigern kann. Automationen über Apples Home-App laufen – eine saubere Einrichtung vorausgesetzt – sehr unauffällig und stabil. Licht bei Sonnenuntergang, Türsensor gekoppelt mit Flurbeleuchtung, Anwesenheitssimulation im Urlaub: Der Lautsprecher übernimmt still den Regieposten im Hintergrund.
Abseits von Klang und Smart-Home-Funktionen integriert Apple im Apple Smartspeaker noch ein paar Komfortextras. Überraschend praktisch: Integrierte Temperatur- und Luftfeuchtigkeitssensoren, die sich in HomeKit-Szenen einbinden lassen („Wenn die Temperatur über 24 Grad steigt, Rollläden halb schließen“). Außerdem erkennt der Lautsprecher bestimmte Geräusche wie Rauch- oder Kohlenmonoxidmelder und kann entsprechende Hinweise an das iPhone senden – mit dem wichtigen Hinweis, dass dies keine echte Alarmanlage ersetzt, aber eine sinnvolle Zusatzebene darstellt.
Im direkten Vergleich zu Alternativen wie Amazons Echo Studio oder Googles Nest Audio bleibt der HomePod 2 ein sehr eigenständiges Angebot. Der Echo Studio bietet brachialen, manchmal etwas ungestümeren Bass und eine offenere Integration mit diversen Diensten, wirkt klanglich jedoch weniger fein abgestimmt im Mittelton. Nest Audio zielt stärker auf Preis/Leistung und weniger auf audiophile Ambitionen. Apple fokussiert mit dem HomePod 2 klar Nutzerinnen und Nutzer, die bereits tief im Apple-Kosmos stecken und Wert auf ein balanciertes, unaufdringlich hochwertiges Klangbild legen.
Der größte Kritikpunkt bleibt damit nicht die Technik, sondern die Zielgruppe: Wer kein iPhone besitzt, wird mit dem Apple HomePod schlicht nicht glücklich. Viele der besten Funktionen – schnelle Einrichtung, Handoff, tiefe Integration von Diensten – sind ohne iOS oder macOS kaum sinnvoll nutzbar. Wer hingegen mit iPhone, Apple TV 4K und vielleicht sogar einem iPad unterwegs ist, erlebt den HomePod 2 als logische, beinahe organische Verlängerung des eigenen Setups.
Preislich positioniert sich der HomePod 2 im oberen Smartspeaker-Segment. Ein einzelnes Gerät ist für kleinere bis mittelgroße Räume absolut ausreichend. Wer den vollen Stereo- und Atmos-Effekt im Wohnzimmer mit Apple TV genießen möchte, sollte über zwei Exemplare nachdenken – das treibt die Gesamtkosten nach oben, belohnt aber mit einer Audio-Performance, die viele Soundbars in Bedrängnis bringt.
Unterm Strich ist der HomePod 2 kein Lautsprecher für alle, sondern ein sehr bewusster Entscheid für Apple-Fans und Klangliebhaberinnen und -liebhaber, die Wert auf ein aufgeräumtes Setup und tiefe Systemintegration legen. Der Bass drückt überraschend präzise, Stimmen stehen sauber im Raum, und Siri ist endlich nah an dem Punkt, an dem man die Sprachsteuerung wirklich im Alltag nutzen will – nicht nur zum Wetterabfragen.
Wer vor allem einen günstigen Einstieg in smarte Lautsprecher sucht oder cross-plattform mit Android und unterschiedlichen Streamingdiensten unterwegs ist, findet flexiblere Optionen bei Amazon oder Google. Wer aber sein Zuhause ohnehin mit Apple-Geräten orchestriert und sich eine akustisch erwachsene, elegant integrierte Zentrale wünscht, für den ist der Apple Smartspeaker in der zweiten Generation eine der stimmigsten Lösungen auf dem Markt.
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