HomePod 2, Apple HomePod

HomePod 2 im Klang-Check: Wie gut ist Apples smarter Lautsprecher wirklich?

22.02.2026 - 06:33:09 | ad-hoc-news.de

Der HomePod 2 will mehr sein als ein hübscher Apple HomePod fürs Regal: besserer Sound, 3D Audio, Matter-Support. Lohnt sich der Smartspeaker für dein Wohnzimmer – oder reicht eine günstigere Alternative?

Wenn der HomePod 2 zum ersten Mal startet, passiert dieses typische Apple-Moment: Ein unscheinbarer Zylinder füllt den Raum mit erstaunlich großem, warmem Klang. Der neue Apple HomePod richtet sich an alle, die Streaming, Smart Home und Design lautstark zusammenbringen wollen – aber ist das Update wirklich den Preis wert, vor allem im Vergleich zum ersten Modell und anderen Smartspeakern?

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Rein äußerlich bleibt Apple konservativ: Der HomePod 2 sieht dem ersten Apple HomePod zum Verwechseln ähnlich. Zylindrische Form, akustisch transparentes Mesh-Gewebe, oben ein Touchfeld mit farbiger Siri-Wellenform. Der Unterschied steckt im Detail: Das Display ist nun größer und leuchtet fast über die gesamte Oberseite, was bei Sprachinteraktion und Lautstärkeregelung deutlich wertiger wirkt.

Unter der Haube passiert deutlich mehr. Apple setzt beim HomePod 2 auf einen großen High-Excursion-Woofer in der Mitte, der nach oben feuert, flankiert von einem Ring aus fünf Horn-Hochtönern. Beim ersten HomePod waren es noch sieben Tweeter – auf dem Papier ein Rückschritt, klanglich aber keineswegs. Mehr ist hier nicht automatisch besser. Die neu abgestimmte Architektur in Kombination mit Raum-Erkennung und Beamforming sorgt dafür, dass Höhen gezielter verteilt werden.

Was man hört: Der Bass drückt überraschend präzise, bleibt kontrolliert und neigt kaum zum Dröhnen, selbst wenn der HomePod 2 nah an der Wand oder im Regal steht. Die integrierten Mikrofone analysieren den Raum laufend und passen die Wiedergabe an. Stimmen schweben klar in der Mitte, Becken zischeln nicht unangenehm, und auch bei leiser Lautstärke bleibt die Klangbalance erhalten. Für einen Smartspeaker dieser Größe spielt er eindeutig in der Oberliga.

Spannend wird es bei 3D Audio und Dolby Atmos. In Verbindung mit Apple Music – hier zeigt sich der Vorteil des Ökosystems – kann der HomePod 2 immersive Mixe wiedergeben. Ein einzelner Apple HomePod schafft bereits eine breitere Bühne, als man ihm ansieht, richtig beeindruckend wird es aber im Stereo-Paar. Dann entsteht ein quasi geschlossener Klangraum vor dem Sofa, in dem Effekte hörbar um dich herum wandern. Wer bereits zwei HomePod 2 vor einem Apple TV 4K betreibt, bekommt eine fast schon soundbar-artige Heimkino-Illusion, inklusive guter Sprachverständlichkeit bei Filmen.

Im Vergleich zum ersten HomePod klingen Bässe etwas sauberer und weniger "boomy", die Mitten minimal offener. Man merkt, dass Apple beim HomePod 2 mehr Wert auf Langzeithören und Präzision gelegt hat als auf bloßes Beeindrucken beim ersten Demo-Track. Kein Lautsprecher für Bass-Fetischisten, aber genau richtig für Hörer, die auch mal Jazz, Klassik oder akustische Singer-Songwriter genießen wollen.

Herzstück der Intelligenz ist der S7-Chip, den Apple aus der Watch-Serie kennt. Er übernimmt das Echtzeit-Tuning des Sounds, steuert die Mikrofone und sorgt für reaktionsschnelle Siri-Antworten. Und ja: Endlich versteht Siri im Alltag deutlich mehr, als man von älteren Generationen gewohnt ist. Sprachbefehle werden schnell umgesetzt, auch bei laufender Musik. Wer tief im Apple-Kosmos steckt – iPhone, Apple TV, Apple Music, HomeKit – bekommt mit dem HomePod 2 einen ziemlich nahtlosen Hub.

Als Smartspeaker dient der HomePod 2 gleichzeitig als Steuerzentrale für Apple Home und als Matter-Hub. Das bedeutet: Er kann nicht nur klassische HomeKit-Geräte ansprechen, sondern dank Matter-Standard auch viele neue Produkte, die herstellerübergreifend funktionieren. Lampen, Steckdosen, Thermostate – vieles lässt sich direkt per Siri-Befehl regeln. Praktisch: Automationen laufen lokal über den Smartspeaker, nicht in der Cloud, was die Reaktionszeit verbessert und die Privatsphäre stärkt.

Gegenüber anderen Smartspeakern wie Amazon Echo Studio oder Sonos-Geräten wirkt der HomePod 2 bewusst geschlossen: Spotify lässt sich nicht nativ per Sprachbefehl steuern, und Android-Nutzer bleiben außen vor. Wer nicht bereit ist, sich mit AirPlay 2 und Apple-Diensten zu arrangieren, bekommt mit einem Sonos One oder einer Echo-Kombi mehr Flexibilität. Aber genau hier positioniert sich Apple klar – der HomePod 2 ist ein Smartspeaker für Menschen, die ihr Audio und Smart Home über ein iPhone leben.

Im Alltag zeigt sich, wie viel Liebe zum Detail drinsteckt. Ein Anruf? Per Übergabe vom iPhone mühelos auf den Apple HomePod verschoben. Ein kurzer Timer beim Kochen? Funktioniert, während im Hintergrund leise Jazz läuft. Podcast weiterhören? Ein Tap auf das iPhone, und der Stream springt auf den HomePod 2. Das fühlt sich weniger nach Technik, mehr nach flüssigem Alltag an – vorausgesetzt, alles in deiner Wohnung spricht Apple.

Natürlich gibt es Grenzen: Kein ausgebauter Equalizer, kein frei nutzbarer Line-In, keine echte Multi-User-Personalisierung wie bei Google Assistant. Dafür betont Apple Datensparsamkeit: Requests werden möglichst lokal verarbeitet, Stimmenprofile bleiben verschlüsselt. Wer einen maximal offenen Smartspeaker sucht, wird hier nicht glücklich – wer einen audiophilen, schön verarbeiteten Apple Smartspeaker für das Wohnzimmer sucht, schon eher.

Preislich bewegt sich der HomePod 2 klar im oberen Segment der Smartspeaker. Im Vergleich zu einer guten Soundbar oder einem kompakten HiFi-Setup ist er jedoch nicht völlig abgehoben, vor allem, wenn man ihn als All-in-one-Lösung für Musik, Podcasts, Radio und TV-Sound im Apple-Universum betrachtet. Besonders attraktiv wird das Setup mit zwei Geräten im Stereo-Verbund: Dann spielt er seine Raumklang-Stärken voll aus und nähert sich kleineren HiFi-Anlagen an – ohne Kabelsalat.

Im direkten Vergleich mit dem ersten HomePod lohnt sich das Upgrade vor allem dann, wenn du Wert auf Matter-Support, optimierte Raumakustik, verbessertes Siri-Verhalten und eine langfristig unterstützte Plattform legst. Für Besitzer eines funktionierenden Erstlings ist der Sprung kein Muss, aber angenehm spürbar – gerade beim Zusammenspiel mit neueren Apple-Geräten und bei 3D Audio über Apple Music.

Unterm Strich ist der HomePod 2 ein Smartspeaker für Menschen, die Klangqualität ernst nehmen, aber keine separate Anlage aufbauen wollen. Wer im Apple-Ökosystem lebt, Apple Music nutzt und sein Smart Home über Apple steuert, bekommt einen starken Mittelpunkt für Wohnzimmer, Küche oder Arbeitszimmer. Wer dagegen primär Spotify hört, Android nutzt oder möglichst viele offene Integrationen sucht, fährt mit Alternativen besser.

Wenn du dich in der Apple-Welt zuhause fühlst und ein Gerät suchst, das gleichzeitig hervorragend klingt, dein Smart Home koordiniert und sich nahtlos in iPhone, iPad und Apple TV einfügt, ist der HomePod 2 eine sehr überzeugende Wahl – besonders als Stereo-Duo vor dem Fernseher.

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