HomePod 2, Apple HomePod

HomePod 2 im Klang-Check: Wie gut ist Apples smarter HomePod 2 wirklich?

12.02.2026 - 06:33:09

Der HomePod 2 verspricht raumfüllenden 3D-Sound, tiefen Bass und nahtlose HomeKit- und Matter-Integration. Wie gut schlägt sich der Apple HomePod im Alltag – und für wen lohnt sich das Upgrade wirklich?

Wenn der HomePod 2 den Raum füllt, wirkt Musik fast körperlich: Stimmen stehen frei im Raum, Bässe rollen satt, aber kontrolliert durch die Wohnung. Apples neuer Apple HomePod will mehr sein als nur ein hübscher Smartspeaker – er soll zum akustischen Mittelpunkt des Zuhauses werden. Die Frage bleibt: Reicht das Upgrade, um Audiophile und Smart-Home-Fans gleichermaßen zu überzeugen?

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Im Kern bleibt der neue HomePod 2 dem Konzept des ersten Modells treu: ein kompaktes, zylinderförmiges Gehäuse, textiler Überzug, Touch-Oberfläche mit schimmernder LED-Welle für Siri. Doch im Inneren steckt eine neue Klangarchitektur. Apple spricht von einem High-Excursion-Woofer, der tiefe Frequenzen mit hoher Auslenkung erzeugt, und fünf Beamforming-Hochtönern, die in einem Ring angeordnet sind. Der Vorgänger setzte noch auf sieben Tweeter – auf dem Papier ein Rückschritt, in der Praxis jedoch deutlich cleverer abgestimmt.

Der Bass wirkt beim Apple Smartspeaker erstaunlich erwachsen. Wo viele kompakte Smartspeaker überbetonen und damit schnell dröhnen, trifft der HomePod 2 einen Sweet Spot: Druckvoll, aber nicht schwammig, mit spürbarer Struktur in Kickdrums und elektronischen Subbässen. In mittleren Lautstärken spielt er souverän, erst ganz oben am Limit macht der Dynamik-Kompressor sich bemerkbar. Im Vergleich zum ersten HomePod klingt der neue etwas luftiger im Hochton, mit besser nachvollziehbaren Details bei Becken, Saiteninstrumenten und Raumanteilen.

Die wahre Stärke zeigt sich mit Dolby Atmos und 3D-Audio. In Verbindung mit Apple Music und einem Apple TV 4K nutzt der HomePod 2 seine Beamforming-Technik, um Klang in den Raum zu projizieren. Atmos-Mixe umhüllen den Hörplatz deutlich stärker als beim Original. Ein einzelner HomePod 2 erzeugt bereits eine breite virtuelle Bühne, doch erst im Stereo-Paar legt die Illusion richtig zu: Stimmen zentrieren sich, Effekte wandern hörbar im Raum, und Film-Soundtracks gewinnen an Kinocharakter. Gegenüber typischen Soundbars ohne Subwoofer spielt das Duo klar räumlicher und kontrollierter – mit dem Nachteil, dass HDMI fehlt und alles über AirPlay bzw. Apple TV laufen muss.

Technisch betrachtet sitzt der HomePod 2 auf einem Apple S7 Chip, der die gesamte Signalverarbeitung übernimmt. Er misst seinen Standort mit Hilfe von eingebauten Mikrofonen stetig: Steht er frei im Raum, agiert die DSP-Abstimmung anders als direkt vor einer Wand oder in einer Ecke. Diese Echtzeit-Raumanpassung war bereits beim ersten Modell beeindruckend, arbeitet jetzt aber feiner – vor allem in schwierigen Räumen mit viel Glas oder kahlen Wänden wirkt der Klang stabiler. Die automatische Klanganpassung sorgt auch dafür, dass der HomePod 2 bei leisen Pegeln nicht flach wirkt: Bässe bleiben subtil vorhanden, Stimmen behalten Körper.

Im Alltag als Smartspeaker spielt Siri die Hauptrolle – und ja, sie ist immer noch nicht perfekt. Sprachbefehle werden aber spürbar zuverlässiger verstanden als mit früheren HomePod-Generationen, besonders bei Musiksteuerung: "Hey Siri, spiel leise Jazz im Wohnzimmer" funktioniert erfreulich zielgenau. Besondere Stärke: die tiefe Einbindung ins Apple-Ökosystem. Nachrichten vom iPhone vorlesen, Erinnerungen setzen, Intercom-Funktion zwischen mehreren HomePods, Übergabe von Musik durch einfaches Annähern des iPhone – all das fügt sich fast unsichtbar in den Alltag ein.

Spannend ist die Rolle des HomePod 2 als Smart-Home-Zentrale. Er dient als Home-Hub für Apple Home und unterstützt den neuen Matter-Standard und Thread. Dadurch fungiert er als Brücke zu kompatiblen Geräten verschiedenster Hersteller – nicht nur aus der Apple-Welt. Lampen, Steckdosen, Thermostate und Sensoren lassen sich so herstellerübergreifend einbinden. Die integrierte Temperatur- und Luftfeuchtigkeitssensorik liefert Messwerte direkt in die Home-App, was Automationen erlaubt: Zum Beispiel kann Siri das Heizthermostat herunterregeln, wenn der Raum eine bestimmte Temperatur überschreitet, oder bei hoher Luftfeuchte einen Luftentfeuchter über eine smarte Steckdose schalten.

Gegen Konkurrenzmodelle wie Amazons Echo Studio oder Googles Nest Audio positioniert sich der HomePod 2 klar im Apple-Kosmos. Klanglich spielt er auf dem Niveau des Echo Studio, teilweise darüber – vor allem bei Feindynamik und Stimmen. Der Echo ist flexibler, was Dienste und Plattformen angeht, der HomePod 2 kontert mit nahtloser AirPlay-2-Integration, Multiroom-Audio in bester Qualität und perfekter Verzahnung mit iPhone, iPad und Mac. Wer außen vor bleibt: Android-Nutzer. Ohne iPhone wirkt der smarte Apple HomePod deutlich kastriert.

Im Vergleich zum ersten HomePod ist der Unterschied subtil, aber spürbar: Der neue klingt etwas ausgewogener, mit transparenteren Höhen, und wirkt im Alltag smarter durch Matter-Support und Sensorik. Wer bereits zwei originale HomePods im Stereo-Setup betreibt, muss nicht zwingend wechseln – rein klanglich ist es eher eine Evolution. Wer aber von einem einzelnen älteren HomePod oder kleineren Speakern wie Sonos One oder Echo in Richtung mehr Klangvolumen aufsteigen will, bekommt mit dem HomePod 2 ein deutliches Upgrade, vor allem im Bassfundament und in der Raumbühne.

Der HomePod 2 ist kein Universalwerkzeug, sondern eine klare Ansage: Er richtet sich an Nutzer, die tief im Apple-Ökosystem stecken, Apple Music oder zumindest AirPlay-Streaming nutzen und Wert auf Design UND Klang legen. Wer primär Spotify direkt per Sprachbefehl steuern will, ohne Umweg über iPhone, ist bei anderen Smartspeakern besser aufgehoben. Wer allerdings seine Apple-Welt klanglich aufwerten und gleichzeitig einen zuverlässigen Smart-Home-Hub mit Matter und Thread möchte, findet hier eines der stimmigsten Gesamtpakete am Markt.

Fazit: Der HomePod 2 kombiniert audiophilen Anspruch mit smarter Infrastruktur. Der Bass drückt präzise, 3D-Audio mit Dolby Atmos zieht einen in Filme und Playlists hinein, und Siri ist als Smart-Home-Drehscheibe endlich mehr Hilfe als Hindernis – vorausgesetzt, man lebt bereits im Apple-Kosmos. Für Apple-Nutzer, die einen klangstarken, formschönen Mittelpunkt fürs Wohnzimmer suchen, ist der Apple Smartspeaker derzeit eine der spannendsten Optionen.

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