Homeoffice, Hand-Training

Homeoffice: Hand-Training schützt vor Mausarm und RSI

17.01.2026 - 01:54:12

Stundenlanges Arbeiten am Bildschirm führt zu Schmerzen und chronischen Erkrankungen wie dem Karpaltunnelsyndrom. Experten empfehlen gezielte Übungen und ergonomische Ausstattung zur Vorbeugung.

Stundenlanges Tippen und Klicken im Homeoffice führt zu schmerzhaften Beschwerden in Händen und Armen. Experten raten zu einfachen Übungen und besserer Ergonomie, um chronischen Erkrankungen vorzubeugen.

Die unsichtbare Belastung für unsere Hände

Die menschliche Hand ist für feinste Bewegungen gemacht – nicht für tausende monotone Klicks pro Tag. Diese einseitige Belastung überlastet Sehnen, Muskeln und Nerven. Erste Warnsignale sind Kribbeln, Kraftverlust oder ziehende Schmerzen im Unterarm.

Ignoriert man diese Symptome, können sich chronische Krankheiten entwickeln. Dazu zählen das Karpaltunnelsyndrom oder Sehnenscheidenentzündungen. Die oft provisorische Ausstattung am heimischen Arbeitsplatz verschärft das Problem zusätzlich.

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Fünf Sofort-Übungen gegen die Steifigkeit

Physiotherapeuten empfehlen kurze Pausen für gezielte Übungen. Schon wenige Minuten pro Stunde machen einen spürbaren Unterschied.

  • Finger spreizen: Ballen Sie die Hand zur lockeren Faust, Daumen innen. Halten Sie die Spannung, öffnen Sie dann die Hand und spreizen alle Finger weit. Zehnmal wiederholen.
  • Handgelenke dehnen: Strecken Sie einen Arm mit der Handfläche nach oben aus. Ziehen Sie mit der anderen Hand die Finger sanft Richtung Boden, bis die Dehnung im Unterarm spürbar ist. 20-30 Sekunden halten.
  • Hände ausschütteln: Schütteln Sie Hände und Handgelenke locker aus – als würden Sie Wasser abschütteln. Das fördert die Durchblutung und löst Verspannungen sofort.
  • Die „Katzenkralle“: Strecken Sie die Finger und beugen Sie dann nur die vorderen Fingerglieder nach innen. Halten Sie die Krallenform kurz und strecken Sie wieder aus.
  • Handgelenke kreisen: Ballen Sie die Hände zu Fäusten und kreisen Sie die Handgelenke langsam in beide Richtungen.

Der Schlüssel ist die richtige Ausstattung

Übungen helfen, die Ursache bekämpft ein ergonomischer Arbeitsplatz. Die wichtigsten Stellschrauben sind eine geeignete Tastatur und Maus.

Experten raten zu einer vertikalen Maus und einer ergonomischen Tastatur. Sie halten das Handgelenk in einer natürlicheren, neutralen Position. Wichtig ist auch die Sitzhaltung: Ober- und Unterarme sollten einen Winkel von etwa 90 Grad bilden.

Arbeiten Sie mit einem Laptop? Dann ist der Einsatz einer externen Tastatur und Maus Pflicht. Nur so lässt sich der Bildschirm auf Augenhöhe bringen und ein gesundes Arbeiten ermöglichen.

Ein gesamtgesellschaftliches Gesundheitsproblem

Das RSI-Syndrom gilt in vielen Büroberufen bereits als eine der häufigsten Berufskrankheiten. Krankenkassen beobachten die Zunahme solcher Beschwerden im Homeoffice mit Sorge. Studien zeigen: Remote-Arbeitende klagen häufiger über Schmerzen und bewegen sich weniger.

Die Folgen sind gravierend: Die Beschwerden strahlen oft in Arme, Schultern und Nacken aus, schränken die Lebensqualität ein und führen zu Arbeitsausfällen. Die Prävention wird damit zur Aufgabe für Arbeitgeber und Arbeitnehmer gleichermaßen.

Künftig dürften Unternehmen stärker in die Gesundheit ihrer Remote-Mitarbeiter investieren. Denkbar sind auch technologische Lösungen wie Software, die an Pausen erinnert. Die Botschaft der Experten ist klar: Gegen Mausarm und RSI hilft nur die Kombination aus Bewegung, Bewusstsein und der richtigen Ausrüstung.

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