Hochtief Aktie: Rekordjagd unterbrochen
24.02.2026 - 03:36:15 | boerse-global.deHochtief surft auf der KI-Welle und meldet glänzende Geschäfte beim Bau spezialisierter Rechenzentren. Doch nach einer massiven Rallye, die den Kurs innerhalb von zwölf Monaten um über 172 Prozent nach oben katapultierte, mehren sich die warnenden Stimmen der Analysten. Kann die fundamentale Stärke die wachsende Skepsis am Markt dauerhaft überwiegen?
Analysten uneins über Bewertung
Nachdem das Papier am Montag bei 402,40 Euro auf einem neuen 52-Wochen-Hoch aus dem Handel ging, sorgte eine aktuelle Studie von Santander für Ernüchterung. Die Experten stuften den Titel von „Outperform“ auf „Neutral“ herab. Zwar hoben sie das Kursziel leicht auf 324 Euro an, liegen damit aber signifikant unter dem aktuellen Marktniveau. Marktbeobachter werten diesen Schritt vor allem als Reaktion auf die steile Kursentwicklung der letzten Monate, die bereits viel Optimismus eingepreist hat.
Im krassen Gegensatz dazu stehen die Einschätzungen anderer Bankhäuser. Die Bank of America sieht nach den jüngsten Daten weiteres Potenzial und veranschlagt ein Kursziel von 460 Euro. BNP Paribas ist mit 469 Euro sogar noch optimistischer gestimmt. Diese Diskrepanz zeigt, wie unterschiedlich die Nachhaltigkeit des aktuellen Bewertungsniveaus bewertet wird.
KI-Boom treibt das Kerngeschäft
Fundamentale Unterstützung erhält der Konzern durch seine US-Tochter Turner Construction. Der Hunger nach Infrastruktur für Künstliche Intelligenz führte im Schlussquartal zu einer Verdopplung des Auftragseingangs in diesem Segment. Insgesamt steigerte Hochtief den operativen Konzerngewinn im Jahr 2025 um 26 Prozent auf 789 Millionen Euro und übertraf damit die eigenen Ziele deutlich.
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Diese Ertragsstärke schlägt sich auch in der Dividendenplanung nieder: Das Management schlägt eine Ausschüttung von 6,60 Euro je Aktie vor. Mit einem Kursplus von rund 18,8 Prozent seit Jahresbeginn bleibt die Aktie trotz der jüngsten Gewinnmitnahmen einer der stärksten Werte im Sektor. Die kurzfristige Volatilität von etwa 40 Prozent spiegelt jedoch die Nervosität wider, die nach dem Erreichen technischer Höchststände oft eintritt.
Fokus auf das Gesamtjahr 2026
Für das laufende Geschäftsjahr zeigt sich die Konzernführung zuversichtlich und peilt eine weitere Steigerung des operativen Gewinns auf bis zu 1,025 Milliarden Euro an. Ob die Aktie ihren Aufwärtstrend zeitnah fortsetzen kann, wird maßgeblich davon abhängen, ob der Widerstand im Bereich des Rekordhochs von 402,40 Euro nachhaltig überwunden wird. Solange der Kurs über dem 50-Tage-Durchschnitt von rund 359 Euro notiert, bleibt das positive Chartbild trotz der Santander-Abstufung grundsätzlich intakt.
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