Hochtief Aktie: Rekordjagd hält an
22.02.2026 - 03:51:29 | boerse-global.deHochtief hat sich erfolgreich als unverzichtbarer Akteur im globalen Ausbau der digitalen Infrastruktur positioniert. Wrend der klassische Hochbau oft mit konjunkturellem Gegenwind kämpft, katapultiert der Hunger nach KI-Rechenzentren die Auftragsbücher des Essener Konzerns auf historische Höchststände. Anleger fragen sich nun, wie viel Potenzial nach der massiven Rallye der letzten zwölf Monate noch in der Aktie steckt.
Die jüngst präsentierten Jahreszahlen für 2025 belegen den strategischen Wandel. Der operative Konzerngewinn kletterte um 26 Prozent auf 789 Millionen Euro und übertraf damit die eigenen Prognosen deutlich. Ein wesentlicher Schlüssel zum Erfolg liegt im US-Geschäft: Die Tochter Turner konnte ihren operativen Gewinn um mehr als die Hälfte steigern. Mittlerweile entfallen zwei Drittel des Gesamtumsatzes auf den US-Markt, wobei vor allem die Nachfrage nach hochkomplexen Rechenzentren dominiert.
Dieser Bereich macht mit 16,8 Milliarden Euro bereits 21 Prozent des gesamten Auftragsbestands aus. Insgesamt liegen die Orderbücher mit einem Volumen von 72,5 Milliarden Euro auf einem Rekordniveau. Die starke operative Entwicklung schlägt sich auch in der Bilanz nieder: Ein operativer Cashflow von 2,1 Milliarden Euro ermöglicht es dem Unternehmen, die Dividende um 26 Prozent auf 6,60 Euro je Aktie anzuheben.
Diskrepanz zwischen Kurs und Analystenzielen
Am Freitag markierte das Papier mit einem Schlusskurs von 402,20 Euro ein neues 52-Wochen-Hoch. Damit verbuchte die Aktie allein am letzten Handelstag der Woche ein Plus von 2,39 Prozent. Auf Jahressicht summiert sich der Zuwachs auf beeindruckende 165,65 Prozent. Diese Dynamik sorgt bei Analysten für ein geteiltes Bild.
Jefferies hob das Kursziel zuletzt zwar auf 387 Euro an, liegt damit aber weiterhin unter dem aktuellen Marktniveau und vergibt lediglich ein "Hold"-Rating. Barclays bleibt mit einem bestätigten Ziel von 280 Euro sogar deutlich hinter der aktuellen Bewertung zurück. Können die fundamentalen Aussichten für das laufende Jahr diese Skepsis entkräften?
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Optimistischer Ausblick für 2026
Neben dem internationalen Fokus setzt Hochtief auch im deutschen Heimatmarkt neue Akzente. Ein kürzlich gesicherter Teilauftrag für den "Campus DOK" der Bundeswehr-Universität in Hamburg im mittleren dreistelligen Millionenbereich unterstreicht die Ambition, das hiesige Geschäft in den kommenden drei Jahren zu verdoppeln.
Für das Geschäftsjahr 2026 peilt das Management einen weiteren Anstieg des operativen Nettogewinns auf 950 Millionen bis 1,025 Milliarden Euro an. Sollte der Konzern diese Wachstumsraten beibehalten und die Integration neuer Großprojekte im ersten Halbjahr 2026 planmäßig verlaufen, bleibt die fundamentale Basis für das erreichte Kursniveau trotz der vorsichtigen Analystenstimmen stabil.
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