Hochtief, Milliarden

Hochtief: 73 Milliarden Auftragsbestand

01.05.2026 - 15:18:24 | boerse-global.de

Hochtief verzeichnet Rekordaufträge von 73 Milliarden Euro und peilt für 2026 ein Gewinnwachstum von bis zu 30 Prozent an.

Hochtief: 73 Milliarden Auftragsbestand - Foto: über boerse-global.de
Hochtief: 73 Milliarden Auftragsbestand - Foto: über boerse-global.de

Nach einem Kursanstieg von mehr als 200 Prozent seit dem 52-Wochen-Tief ist Hochtief kein Geheimtipp mehr. Die Aktie notiert rund 42 Prozent über ihrer 200-Tage-Linie — ein Niveau, das für sich spricht. Jetzt rückt der 11. Mai in den Fokus.

Zwei Treiber, ein Konzern

Hinter der Rally steckt mehr als Baukonjunktur. Tochter Turner in den USA und CIMIC in Australien holen Milliarden-Aufträge im KI-Rechenzentrumsbereich. Parallel erschließt Hochtief das Verteidigungsgeschäft.

Konkrete Beispiele: Ein Konsortium unter Hochtief-Führung baut die nächste Phase der Prager Metro-Linie D. Hochtief-Anteil: rund 428 Millionen Euro. Hinzu kommt ein Joint Venture zur Modernisierung eines Militärflughafens im Wert von 220 Millionen Euro.

Das Fundament ist solide. Der Auftragsbestand liegt bei einem Rekordwert von 73 Milliarden Euro.

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Wachstumsziel: bis zu 30 Prozent mehr Gewinn

Nach 789 Millionen Euro Gewinn im abgelaufenen Jahr peilt das Management für 2026 zwischen 950 Millionen und über einer Milliarde Euro an. Das entspricht einem operativen Gewinnwachstum von 20 bis 30 Prozent.

Der Konzern setzt dabei bewusst auf sogenannte „Lower Risk"-Projekte. Ziel ist ein stabilerer Cashflow — und damit bessere Planbarkeit für Investoren.

Frisches Kapital sichert sich Hochtief über eine neue Unternehmensanleihe mit vier Prozent Kupon, Laufzeit bis Anfang 2034. Standard & Poor's bewertet die Kreditwürdigkeit weiterhin mit „BBB-" — stabil.

Bewertung lässt wenig Spielraum für Enttäuschungen

Zum Schlusskurs von 447,60 Euro am 28. April liegt das Kurs-Gewinn-Verhältnis bei 37. Das ist ambitioniert für einen Baukonzern. Die Dividendenrendite von 1,47 Prozent spielt bei dieser Bewertung eine Nebenrolle.

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Am 14. April markierte die Aktie bei 463,20 Euro ein Allzeithoch. Seit Jahresbeginn 2026 hat der Kurs rund 33 Prozent zugelegt. Mit jedem neuen Hoch steigt auch die Fallhöhe.

Entscheidend wird, was am 11. Mai aus den Q1-Zahlen hervorgeht. Bestätigt Hochtief die Wachstumsdynamik aus dem Auftragsbestand — oder zeigen sich erste Risse im Tempo? Das Gewinnziel für 2026 hat das Management ambitioniert gesteckt. Die Quartalszahlen werden zeigen, wie nah der Konzern daran wirklich ist.

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