Hochtief, Kursplus

Hochtief: 468-Euro-Hoch im April erreicht

28.04.2026 - 03:58:26 | boerse-global.de

Nach einem Kursplus von über 170 Prozent in zwölf Monaten zeigt die Aktie technische Abkühlung, während Rekordaufträge die fundamentale Basis stärken.

Hochtief: 468-Euro-Hoch im April erreicht - Foto: über boerse-global.de
Hochtief: 468-Euro-Hoch im April erreicht - Foto: über boerse-global.de

Knapp zwei Prozent unter dem Allzeithoch, aber 35 Prozent im Plus seit Jahresbeginn: Hochtief befindet sich in einer Ausnahmephase. Nach einem Kursanstieg von mehr als 170 Prozent in zwölf Monaten schaltet die Aktie nun auf Pause.

Technische Signale mahnen zur Vorsicht

Der RSI liegt bei rund 71 — klassisches Überkauft-Territorium. Hinzu kommt, dass der Kurs rund 45 Prozent über dem 200-Tage-Durchschnitt notiert, ein historisch außergewöhnlicher Abstand. Nach dem Allzeithoch von 467 Euro Mitte April schloss die Aktie gestern bei 457,80 Euro.

Das ist kein Absturz, sondern Verdauung. Der langfristige Aufwärtstrend, der seit Mitte 2024 besteht, bleibt intakt. Marktbeobachter werten die aktuelle Seitwärtsbewegung als technisch notwendige Atempause nach der massiven Wertsteigerung.

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Rekordaufträge liefern fundamentale Rückendeckung

Was den Kursanstieg trägt, ist kein Hype — der Auftragsbestand erreichte zuletzt 73 Milliarden Euro, ein historischer Rekordwert. Mehr als die Hälfte der neuen Aufträge entfällt auf margenstärkere Zukunftssegmente: Energiewende und digitale Infrastruktur.

Besonders die US-Tochter Turner und die australische CIMIC-Gruppe sichern sich fortlaufend Großprojekte beim Bau von KI-Rechenzentren. Parallel dazu wächst das Geschäft mit Schieneninfrastruktur und nachhaltiger Logistik in Europa und Nordamerika. Diese Diversifikation sorgt für hohe Cashflow-Visibilität über mehrere Jahre.

Hauptversammlung als nächster Gradmesser

In dieser Woche bereitet sich das Management auf die Hauptversammlung vor. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Hochtief die operativen Margen trotz — oder gerade wegen — des vollen Auftragsbuches weiter steigern will. Das Unternehmen strebt für das laufende Jahr eine deutliche Gewinnsteigerung an, gestützt auf die starke Präsenz in den Kernmärkten USA und Australien.

Hält die Aktie die Marke von rund 460 Euro nachhaltig, wäre der Weg zum erneuten Test des Allzeithochs bei 467 Euro kurz. Die Hauptversammlung könnte dabei der nächste Katalysator sein — sofern das Management konkrete Margenziele für 2026 kommuniziert.

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