Hochtief: 1,23 Milliarden für Prager U-Bahn-Phase
29.04.2026 - 04:48:30 | boerse-global.deBagger und Beton waren gestern. Heute baut Hochtief Milliarden-Rechenzentren für Tech-Giganten. Auf der Hauptversammlung in Essen präsentiert sich der Baukonzern in Rekordlaune.
Dividende und Rekordaufträge
Die Strategie geht auf. Mehr als die Hälfte der neuen Aufträge stammt aus Bereichen wie digitaler Infrastruktur und der Energiewende. Die Folge: Der Auftragsbestand kletterte Ende 2025 auf rund 73 Milliarden Euro. Ein Plus von 32 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Von dieser Entwicklung profitieren die Aktionäre direkt. Sie stimmen heute über eine deutlich höhere Dividende ab. Das Management schlägt eine Ausschüttung von 6,60 Euro je Aktie vor. Dieser Vorschlag basiert auf starken Geschäftszahlen. Hochtief steigerte den Konzerngewinn im vergangenen Jahr um 26 Prozent auf 789 Millionen Euro.
Großprojekte befeuern das Wachstum
Den Umbau treiben vor allem internationale Töchter voran. Die US-Tochter Turner baut aktuell maßgeblich an einem riesigen Meta-Rechenzentrum mit. Das Investitionsvolumen liegt bei rund zehn Milliarden US-Dollar.
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Parallel dazu gewinnt der Konzern auch in Europa technologisch anspruchsvolle Projekte. Ein Hochtief-Konsortium baut in Prag an einer vollautomatisierten U-Bahn-Linie. Dieser Auftrag bringt rund 1,23 Milliarden Euro ein. Hinzu kommt die Modernisierung eines tschechischen Militärflughafens.
Aktie im Höhenflug
An der Börse kommt der strategische Schwenk hervorragend an. Die Hochtief-Aktie verzeichnete auf Jahressicht einen massiven Kursanstieg von 161 Prozent. Gestern schloss das Papier bei 445,20 Euro und notiert damit knapp unter seinem Allzeithoch.
Der starke Aufwärtstrend zeigt sich auch im Chartbild. Der Kurs liegt aktuell rund 40 Prozent über seiner 200-Tage-Linie. Marktbeobachter werten die jüngste Konsolidierung daher als gesunde technische Korrektur.
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Fundamental bleibt die Bewertung durch eine starke Prognose gestützt. Das Management peilt für das laufende Jahr 2026 einen operativen Gewinn von rund einer Milliarde Euro an. Kurzfristig steht nun der Dividendenabschlag an. Er wird den Kurs in den kommenden Tagen optisch verbilligen. Im Mai folgen die Zahlen für das erste Quartal. Diese Daten liefern den nächsten handfesten Beleg für das Wachstum im neuen Geschäftsjahr.
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