EQS-News: HENSOLDT prüft Auswirkungen der Beendigung des F126-Programms (deutsch)
30.06.2026 - 09:20:09 | dpa.deHENSOLDT prüft Auswirkungen der Beendigung des F126-Programms
EQS-News: HENSOLDT AG / Schlagwort(e): Sonstiges
HENSOLDT prüft Auswirkungen der Beendigung des F126-Programms
30.06.2026 / 09:20 CET/CEST
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HENSOLDT prüft Auswirkungen der Beendigung des F126-Programms
Taufkirchen, 30. Juni 2026 - Das Bundesministerium der Verteidigung hat
entschieden, das Fregattenprogramm F126 nicht weiterzuverfolgen und
stattdessen - vorbehaltlich der Zustimmung des Haushaltsausschusses des
Deutschen Bundestages - die Beschaffung von Fregatten des Typs MEKO A-200
anzustreben. Das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung
der Bundeswehr hat die Unterauftragnehmer des Projekts entsprechend
informiert.
Die konkreten Auswirkungen der Projektbeendigung auf den
HENSOLDT-Lieferumfang und die vertragliche Abwicklung werden derzeit
geprüft. Bis zur abschließenden Klärung der vertraglichen nächsten Schritte
stimmt HENSOLDT das weitere Vorgehen eng mit seinem Vertragspartner Thales
Netherlands ab.
HENSOLDT liefert für F126 das Marineüberwachungsradar TRS-4D. Das System
basiert auf einer etablierten Produktfamilie und ist kein ausschließlich für
F126 entwickeltes Einzelprodukt. Radare der TRS-4D-Familie sind bereits auf
Schiffen der Deutschen Marine im Einsatz, unter anderem auf der Fregatte
F125 sowie der Korvette K130. Auch international ist die Technologie
beauftragt, etwa für die brasilianischen Tamandaré-Fregatten, die auf dem
MEKO-Konzept basieren.
Der Gesamtauftragswert für HENSOLDT im F126-Programm liegt bei gut 200
Millionen Euro. Davon wurde bereits mehr als ein Drittel als Umsatz
realisiert. Für das laufende Geschäftsjahr sind noch Umsätze im niedrigen
zweistelligen Millionenbereich vorgesehen.
Auf Basis der derzeit vorliegenden Informationen erwartet HENSOLDT keine
Auswirkungen auf die kurz- oder mittelfristige Prognose. Die weitere
Behandlung des verbleibenden Auftragsbestands hängt von der konkreten
vertraglichen Lösung und der weiteren Abstimmung mit den beteiligten
Partnern ab.
"Wir prüfen die Auswirkungen der Entscheidung des Bundesministeriums der
Verteidigung sorgfältig und stimmen die nächsten Schritte eng mit unserem
Vertragspartner ab", sagt HENSOLDT CEO Oliver Dörre. "Für HENSOLDT ist
wichtig: Unser technologischer Beitrag im Projekt F126 ist leistungsfähig
und basiert auf einer etablierten Produktfamilie. Nach heutigem Stand
erwarten wir keine Auswirkungen auf unsere kurz- oder mittelfristige
Prognose."
HENSOLDT versteht die Beendigung des F126-Programms auch im Kontext einer
Neuordnung der maritimen Beschaffungsprogramme. Als Anbieter nationaler
Schlüsseltechnologie im Sensorbereich sowie als Partner für Führungs- und
Missionssysteme, einschließlich CMS330, ist HENSOLDT bereit, auch künftig
eine tragende Rolle bei der Modernisierung der Deutschen Marine zu
übernehmen. Dazu steht das Unternehmen im engen Austausch mit Werften und
Kunden.
Über HENSOLDT
HENSOLDT ist ein führendes europäisches Hightech-Unternehmen der
Verteidigungs- und Sicherheitsindustrie mit Sitz in Taufkirchen bei München.
Das Unternehmen entwickelt Sensorlösungen, Elektronik und Software für die
Bereiche Luft, Land, See, Cyber und Weltraum und unterstützt Streitkräfte
weltweit dabei, Bedrohungen frühzeitig zu erkennen und fundierte operative
Entscheidungen zu treffen.
Aufbauend auf jahrzehntelanger Erfahrung in missionskritischer Sensorik
verbindet HENSOLDT Radar-, Optronik-, Elektronik- und Cyberkompetenzen mit
datengetriebener Software und künstlicher Intelligenz. Ziel ist es,
Sensordaten aus unterschiedlichen Plattformen und Domänen zu integrieren, zu
analysieren und zu einem verlässlichen Lagebild zu fusionieren. Damit hat
sich HENSOLDT vom klassischen Sensoranbieter zu einem Systemintegrator der
neuen Generation - einem "Neo-Systemhaus", das vernetzte, softwaredefinierte
Verteidigungsfähigkeiten ermöglicht und Informationsüberlegenheit im Einsatz
unterstützt, entwickelt.
Im Geschäftsjahr 2025 erzielte HENSOLDT mit rund 9.500 Mitarbeiterinnen und
Mitarbeitern einen Umsatz von 2,46 Milliarden Euro. Das Unternehmen ist an
der Frankfurter Wertpapierbörse im MDAX notiert.
Weitere Informationen: www.hensoldt.net
Bildunterschrift: HENSOLDT prüft Auswirkungen der Beendigung des
F126-Programms.
Pressekontakt:
Joachim Schranzhofer T: +49 (0)89.51518.1823
M: joachim.schranzhofer@hensoldt.net
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Unternehmen: HENSOLDT AG
Willy-Messerschmitt-Str. 3
82024 Taufkirchen
Deutschland
Telefon: +49 (89) 51518-0
E-Mail: info@hensoldt.net
Internet: www.hensoldt.net
ISIN: DE000HAG0005
WKN: HAG000
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