Hensoldt Aktie: Chef bleibt
25.02.2026 - 22:33:31 | boerse-global.deHensoldt setzt auf Kontinuität – und das ausgerechnet kurz vor einem wichtigen Zahlen-Termin. Der Aufsichtsrat hat den Vertrag von CEO Oliver Dörre vorzeitig bis Ende 2031 verlängert. Damit rückt nicht nur die Führung, sondern auch die Frage in den Vordergrund: Wie gut tragen Strategie und Auftragslage die ambitionierten Ziele?
Vertrag bis 2031 – klares Kontinuitäts-Signal
Der Aufsichtsrat beschloss am 24. Februar die Verlängerung des CEO-Vertrags um fünf Jahre bis zum 31. Dezember 2031. Dörre führt Hensoldt seit 2024 und verantwortet die Konzernstrategie „North Star“. Im Fokus stehen laut Unternehmen der Ausbau der industriellen Kapazitäten, mehr Softwaregeschäft, gezielte Internationalisierung sowie die Weiterentwicklung von Führungs- und Unternehmenskultur.
Der Aufsichtsratsvorsitzende Reiner Winkler sprach in der Mitteilung von Stabilität und Kontinuität – eingebettet in ein „herausforderndes sicherheitspolitisches Umfeld“.
Morgen kommen die vorläufigen Jahreszahlen
Timing ist hier der eigentliche Punkt: Schon morgen, am 26. Februar, veröffentlicht Hensoldt die vorläufigen Geschäftszahlen für 2025. Zusätzlich ist für denselben Tag ein Analysten-Webcast angesetzt.
Als Orientierung dienen die Aussagen vom Capital Markets Day im November 2025. Damals hatte das Management für 2025 unter anderem in Aussicht gestellt:
- rund 2,5 Mrd. Euro Umsatz
- Book-to-Bill von ca. 1,6x bis 1,9x
- bereinigte EBITDA-Marge von 18% oder höher
Für die ersten neun Monate 2025 meldete Hensoldt laut damaliger Darstellung zudem einen Auftragseingang von über 2 Mrd. Euro, einen Umsatz von über 1,5 Mrd. Euro und ein bereinigtes EBITDA von 211 Mio. Euro. Der Auftragsbestand lag bei 7,1 Mrd. Euro – ein Rekordwert.
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Partnerschaften und Ziele: Wachstum soll Tempo aufnehmen
Im Februar folgten mehrere Kooperationsmeldungen: Am 12. Februar nannte Hensoldt Partnerschaften mit Helsing (autonomer Kampfflugzeug-Typ CA-1 Europa) sowie mit Dronamics (unbemannte Luftplattform mit ISTAR-Lösung). Am 16. Februar kam eine strategische Partnerschaft mit Schwarz Digits hinzu – mit dem Ziel, souveräne datengetriebene Verteidigungsfähigkeiten und cloudbasierte Lösungen zu entwickeln.
Mittelfristig sind die Ziele klar abgesteckt: Für 2026 stellte Hensoldt 10% Umsatzwachstum in Aussicht, mittelfristig sogar 15 bis 20% pro Jahr. Bis 2030 peilt das Unternehmen laut Präsentation 6 Mrd. Euro Umsatz bei mindestens 20% EBITDA-Marge an.
An der Börse wirkt der Markt trotzdem nicht mehr so unbeschwert wie noch im Herbst: Der Titel schloss heute bei 80,45 Euro und liegt damit rund 30% unter dem 52?Wochen?Hoch von 115,10 Euro. Auffällig: Der Kurs notiert auch knapp unter dem 50?Tage?Durchschnitt (82,87 Euro) – ein Hinweis darauf, dass nach der starken 12?Monats?Bilanz (+62,53%) zuletzt eher Konsolidierung als Rückenwind dominierte.
Zum nächsten Gradmesser wird damit der 26. Februar: Mit den vorläufigen Zahlen zeigt sich, wie nah Hensoldt an den für 2025 angepeilten Eckpunkten (Umsatz, Book-to-Bill, Marge) tatsächlich liegt – und ob die verlängerte „North Star“-Strategie schon in messbaren Ergebnissen ankommt.
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