Hellofresh, Aktie

Hellofresh Aktie: JPMorgan senkt Ziel auf 3,50 Euro

08.05.2026 - 05:21:25 | boerse-global.de

Hellofresh fokussiert sich auf profitablere Kunden und steigert den Durchschnittsbestellwert, während der Umsatzrückgang sich verlangsamt.

Hellofresh Aktie: JPMorgan senkt Ziel auf 3,50 Euro - Foto: über boerse-global.de
Hellofresh Aktie: JPMorgan senkt Ziel auf 3,50 Euro - Foto: über boerse-global.de

Hellofresh ordnet das Geschäft neu. Der Kochboxen-Versender setzt künftig auf zahlungskräftige Kunden statt auf reines Massenwachstum. Erste Daten zum Jahresauftakt zeigen, dass dieser Kurs teilweise greift, auch wenn die Skepsis am Markt hoch bleibt.

Die US-Bank JPMorgan reagiert zurückhaltend auf die jüngsten Entwicklungen. Analyst Marcus Diebel senkte das Kursziel leicht von 3,60 Euro auf 3,50 Euro. Er stuft die Aktie weiterhin mit „Neutral“ ein.

Zwar seien die Ergebnisse laut Diebel akzeptabel. Eine nachhaltige Trendwende beim Umsatz fehle jedoch weiterhin. Die Skepsis am Markt bleibt daher vorerst bestehen.

Fokus auf profitable Kunden

Das Management konzentriert sich nun auf die Qualität der Kundenbasis. Der durchschnittliche Bestellwert stieg währungsbereinigt um 4,2 Prozent auf rund 71 Euro. Parallel dazu reduzierte das Unternehmen die Rabatte deutlich.

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Die Anzahl der Bestellungen sank zwar auf 24,9 Millionen Einheiten. Dennoch verbesserte sich die Profitabilität pro Paket. Das Ziel ist ein höherer Wert pro Kunde über die gesamte Vertragslaufzeit.

In der Sparte der klassischen Kochboxen verlangsamte sich der Umsatzrückgang auf 8,5 Prozent. Das Segment Ready-to-Eat verringerte seine operativen Verluste um etwa 40 Prozent. Ein Lichtblick bleibt der positive freie Cashflow von 49 Millionen Euro.

Ziele für das Gesamtjahr

An der Börse bleibt die Lage angespannt. Die Aktie notiert aktuell bei 4,25 Euro. Seit Jahresbeginn hat das Papier fast 29 Prozent an Wert verloren. Vom 52-Wochen-Hoch bei 11,09 Euro ist der Titel weit entfernt.

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Für das Gesamtjahr 2026 hält der Vorstand an seiner Prognose fest. Er erwartet ein bereinigtes EBITDA zwischen 375 Millionen und 425 Millionen Euro. Das Management rechnet damit, dass sich die Performance vor allem in der zweiten Jahreshälfte verbessert.

Bis dahin müssen die Investitionen in die Produktqualität und neue Produktionsstätten beweisen, ob sie das Vertrauen der Anleger nachhaltig zurückgewinnen können. Besonders der Kostendruck in der Logistik bleibt ein Faktor, den der Konzern durch höhere Effizienz ausgleichen will.

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