Heineken, NL0000009165

Heineken N.V.-Aktie (NL0000009165): Quartalszahlen, Dividende und Ausblick im Fokus

17.05.2026 - 13:42:11 | ad-hoc-news.de

Heineken N.V. hat am 24.04.2025 die Zahlen für das erste Quartal 2025 vorgelegt und die Jahresprognose konkretisiert. Zudem ist für Anfang Mai 2026 eine Dividendenzahlung terminiert. Was bedeutet das für die Positionierung des Brauereikonzerns und die Wahrnehmung bei Anlegern in Europa und Deutschland?

Heineken, NL0000009165
Heineken, NL0000009165

Heineken N.V. gehört zu den größten Brauereikonzernen der Welt und steht regelmäßig im Fokus internationaler Anleger, auch in Deutschland. Am 24.04.2025 veröffentlichte das Unternehmen seine Ergebnisse für das erste Quartal 2025 und bestätigte dabei nach Unternehmensangaben ein Wachstum beim Bierabsatz auf organischer Basis sowie eine Verbesserung der Erlöse je Hektoliter im Vergleich zum Vorjahresquartal, wie aus der Investor-Relations-Seite von Heineken hervorgeht, berichtet von ad-hoc-news.de Stand 24.04.2025. Diese Veröffentlichung sorgte für eine erhöhte Aufmerksamkeit an den europäischen Handelsplätzen, an denen die Heineken N.V.-Aktie notiert.

Nach der Ergebnisvorlage kam es laut Marktberichten zu moderaten Kursbewegungen der Heineken N.V.-Aktie an der Börse in Amsterdam. Finanzmedien verwiesen dabei auf eine konzentrierte Beobachtung der Entwicklung der Inputkosten und des Konsumverhaltens in Schwellenländern, was für Getränkehersteller ein wichtiges Thema bleibt, wie unter anderem Berichte auf Basis von Daten von Reuters am 24.04.2025 zusammenfassten, dargestellt bei ad-hoc-news.de Stand 24.04.2025. Für Anleger spielt neben der kurzfristigen Kursreaktion vor allem die mittelfristige Ergebnis- und Dividendenentwicklung eine entscheidende Rolle.

Stand: 17.05.2026

Von der Redaktion - spezialisiert auf Aktienberichterstattung.

Auf einen Blick

  • Name: Heineken
  • Sektor/Branche: Getränke, Bier und Cider
  • Sitz/Land: Amsterdam, Niederlande
  • Kernmärkte: Europa, Amerika, Afrika, Asien-Pazifik
  • Wichtige Umsatztreiber: Premium-Biermarken, regionale Bier- und Cider-Marken, Gastronomie- und Einzelhandelsgeschäft
  • Heimatbörse/Handelsplatz: Euronext Amsterdam (Ticker laut Börsenangaben: HEIA)
  • Handelswährung: Euro

Heineken N.V.: Kerngeschäftsmodell

Heineken N.V. ist ein weltweit tätiger Brauereikonzern mit einem Schwerpunkt auf Bier- und Ciderprodukten. Das Unternehmen vertreibt neben der globalen Kernmarke Heineken eine Vielzahl regionaler und lokaler Marken, die in unterschiedlichen Preissegmenten positioniert sind. Dadurch deckt der Konzern sowohl das Premium- als auch das Mainstream- und Economy-Segment ab. Laut den veröffentlichten Unternehmensunterlagen für das Geschäftsjahr 2024, die im Frühjahr 2025 zur Verfügung gestellt wurden, stammen die Erlöse aus einem breiten Mix von Ländern in Europa, Amerika, Afrika, dem Nahen Osten und Asien-Pazifik, wie die Geschäftsberichte von Heineken zeigen, zusammengefasst etwa von Heineken Stand 15.03.2025.

Das Geschäftsmodell von Heineken N.V. basiert auf der Kombination aus globalen Marken und regional starken Angeboten. Die Marke Heineken wird international als Premium-Lager positioniert, während Tochtermarken lokale Geschmackspräferenzen bedienen. Darüber hinaus engagiert sich der Konzern im Cider-Segment und entwickelt neue Getränkeinnovationen, etwa alkoholfreie Varianten und Mischgetränke. Die Verteilung der Produkte erfolgt sowohl über den Lebensmitteleinzelhandel als auch über Gastronomie und Catering, wobei in vielen Märkten langfristige Vertriebs- und Liefervereinbarungen eine Rolle spielen. Diese Struktur soll für einen diversifizierten Umsatzstrom sorgen und Schwankungen in einzelnen Märkten abfedern.

Die Profitabilität von Heineken N.V. hängt stark vom konsequenten Kostenmanagement und der Steuerung der Rohstoffausgaben ab. Rohstoffe wie Gerste, Hopfen, Verpackungsmaterialien und Energie haben in den vergangenen Jahren teilweise deutliche Preisschwankungen verzeichnet. In den Quartalsberichten betonte das Management, dass Produktivitätsprogramme, Preisanpassungen und ein Mix hin zu margenstärkeren Produkten eingesetzt werden, um diese Kostenentwicklungen zu adressieren, wie aus den Kommentaren zur Ergebnispräsentation für das erste Quartal 2025 hervorgeht, über die unter anderem ad-hoc-news.de Stand 24.04.2025 berichtete.

Wichtigste Umsatz- und Produkttreiber von Heineken N.V.

Zu den zentralen Umsatztreibern von Heineken N.V. zählt vor allem das Biergeschäft in Europa, wo die Marke Heineken und weitere regionale Marken im Einzelhandel und in der Gastronomie stark vertreten sind. Der Konzern erzielt einen beachtlichen Teil seines Absatzes über den Vertrieb von Flaschen- und Dosenbier im Lebensmitteleinzelhandel, ergänzt um Fassbier im Gastrosegment. Darüber hinaus tragen internationale Marken mit Premium-Positionierung in Lateinamerika, Afrika und im asiatisch-pazifischen Raum zunehmend zum Wachstum bei, wie aus den Segmentinformationen der Jahresberichte 2024 hervorgeht, auf die sich Finanzmedien im Frühjahr 2025 beziehen, etwa ad-hoc-news.de Stand 10.04.2025.

Ein weiterer Wachstumstreiber ist das wachsende Segment alkoholfreier und alkoholreduzierter Biere. In vielen Märkten, darunter Deutschland und andere Länder der Europäischen Union, ist in den letzten Jahren eine steigende Nachfrage nach alkoholfreien Bierprodukten zu beobachten. Heineken N.V. hat diesen Trend mit der Marke Heineken 0.0 und weiteren Produkten aufgegriffen. Branchenstudien weisen darauf hin, dass alkoholfreie Biere insbesondere bei jüngeren Konsumenten sowie in urbanen Regionen überproportional wachsen, was den Marktanteil von Herstellern mit starken Marken steigern kann. Der Konzern nutzt Marketingkampagnen und internationale Sport-Sponsoring-Aktivitäten, um diese Segmente weiter auszubauen.

Neben klassischen Bierprodukten spielen Cider- und Spezialbiermarken eine zunehmend wichtige Rolle. Diese Produkte werden häufig in höheren Preissegmenten vertrieben und können daher höhere Deckungsbeiträge erzielen. Heineken N.V. erweitert sein Sortiment regelmäßig um saisonale und regionale Spezialitäten, um die Sichtbarkeit im Handel zu erhöhen und neue Zielgruppen zu erreichen. Für die Ertragslage sind zudem Logistik und Vertriebsnetz entscheidend, da die Verfügbarkeit in Supermärkten, Getränkemärkten und Gastronomiebetrieben in den Zielregionen die Absatzmenge maßgeblich beeinflusst. In den Finanzberichten betont das Management, dass Investitionen in Vertriebsstrukturen, Punkt-of-Sale-Materialien und digitale Bestellplattformen längerfristig die Umsatzbasis stärken sollen.

Ein spezieller Hebel für die Entwicklung des Durchschnittserlöses je Hektoliter ist die Fokussierung auf Premium-Produkte. In den Quartalszahlen zum ersten Quartal 2025 verwies Heineken N.V. auf eine Verbesserung des Umsatzes pro Hektoliter gegenüber dem Vorjahreszeitraum, was zum Teil auf Preisanpassungen und einen günstigeren Produktmix zurückgeführt wurde, wie aus dem am 24.04.2025 veröffentlichten Zahlenwerk hervorgeht, über das ad-hoc-news.de Stand 24.04.2025 berichtete. Damit unterstreicht der Konzern seine Strategie, über margenstärkere Absatzkanäle und Produkte das Ergebnis zu stabilisieren.

Finanzkennzahlen, Quartalszahlen und Dividende im Überblick

Die am 24.04.2025 vorgelegten Ergebnisse für das erste Quartal 2025 sind ein wichtiger Referenzpunkt für die Beurteilung der jüngsten Entwicklung von Heineken N.V. Das Unternehmen berichtete über ein organisches Wachstum des Bierabsatzes im Vergleich zum ersten Quartal 2024 und eine Verbesserung der Erlöse pro Hektoliter, wie auf der Investor-Relations-Seite von Heineken am Tag der Veröffentlichung dargelegt wurde, zusammengefasst von ad-hoc-news.de Stand 24.04.2025. Konkrete Margenangaben wurden im Rahmen der kurzen Quartalsmitteilung nur begrenzt kommuniziert, doch das Management betonte demnach eine laufende Optimierung von Kosten und Effizienzprogrammen.

Für viele Anleger spielt die Dividendenkontinuität eine wichtige Rolle. Im Mai 2026 wird nach Angaben des Dividendenkalenders von DivvyDiary eine Ausschüttung für Heineken N.V. erwartet. Demnach beträgt die Dividendenrendite 2,88 Prozent bei einem Betrag von 1,16 Euro pro Aktie, wobei als Ex-Tag der 27.04.2026 und als Zahltag der 05.05.2026 aufgeführt werden, laut dem Dividendenkalender von DivvyDiary Stand 01.05.2026. Für einkommensorientierte Anleger sind solche regelmäßigen Ausschüttungen ein wichtiger Aspekt bei der Beurteilung von Titeln aus dem Getränkesektor.

Die Dividendenpolitik von Heineken N.V. zielt laut früheren Geschäftsberichten darauf, mittel- bis langfristig eine nachhaltige Ausschüttung zu gewährleisten, die im Einklang mit der Ergebnisentwicklung steht. Im Jahresbericht für 2024, der im Frühjahr 2025 veröffentlicht wurde, hob das Unternehmen hervor, dass Dividendenentscheidungen die Investitionsbedarfe, die Verschuldungssituation und die Marktlage berücksichtigen. In Phasen erhöhter Investitionen in Kapazitäten oder Übernahmen kann die Ausschüttungsquote angepasst werden. Anleger sollten daher die Unternehmenskommunikation rund um die Jahres- und Halbjahresergebnisse aufmerksam verfolgen.

Die Kursentwicklung der Heineken N.V.-Aktie ist stark von der Gesamtstimmung am Aktienmarkt und von Branchentrends abhängig. Während defensive Konsumwerte in Phasen erhöhter Unsicherheit an den Märkten teilweise als Stabilisatoren wahrgenommen werden, können steigende Zinsen und Wechselkursschwankungen die Bewertung beeinflussen. Finanzportale weisen regelmäßig auf die Performance der Heineken N.V.-Aktie im Vergleich zu relevanten Indizes hin. Dabei wird oft auf längerfristige Betrachtungszeiträume verwiesen, um kurzfristige Schwankungen zu relativieren, wie es etwa in Übersichten von europäischen Börsenbetreibern im Frühjahr 2026 zu beobachten ist, etwa in den Daten der Wiener Börse, die Heineken-Gesellschaften im Marktüberblick führt, wie Wiener Börse Stand 10.05.2026 zeigt.

Analystenhäuser publizieren regelmäßig Einschätzungen zur Bewertung von Heineken N.V., unter anderem basierend auf Kennzahlen wie Kurs-Gewinn-Verhältnis, Cashflow-Multiples und erwarteten Gewinnsteigerungen. Während einzelne Kursziele und Ratings je nach Institut variieren, betonen viele Kommentare die Stellung des Konzerns als einer der global führenden Bierhersteller. Die aggregierten Konsensschätzungen, wie sie in Datenbanken großer Finanzportale erfasst werden, sind ein Indikator für die institutionelle Wahrnehmung. Anleger sollten jedoch im Blick behalten, dass sich Analystenmeinungen ändern, sobald neue Daten zu Volumen, Margen oder makroökonomischen Rahmenbedingungen vorliegen.

Strategische Schwerpunkte und regionale Stärken von Heineken N.V.

Heineken N.V. verfolgt seit Jahren eine Strategie, die auf internationales Wachstum, Premiumisierung und Effizienzsteigerung ausgerichtet ist. Dies umfasst Investitionen in bestehende Brauereien, gezielte Akquisitionen von regionalen Marken sowie Kooperationen mit Vertriebspartnern. In vielen Märkten hat der Konzern durch Übernahmen und Joint Ventures seine Präsenz schrittweise ausgebaut, um von der wachsenden Biernachfrage in Schwellenländern zu profitieren. Gleichzeitig sollen Skaleneffekte in Beschaffung, Produktion und Logistik genutzt werden, um die Kostenbasis zu optimieren.

In etablierten Märkten wie Europa liegt der Fokus stärker auf der Differenzierung der Marken, Innovationen im Bereich alkoholfreier Biere und der Stärkung des Direktzugangs zum Konsumenten. Digitale Bestellplattformen und Datenanalysen zur Konsumpräferenz sollen Heineken N.V. helfen, schneller auf Veränderungen in der Nachfrage zu reagieren. In Deutschland, einem der größten Biermärkte Europas, ist Heineken mit seiner Kernmarke und weiteren Marken im Handel und in der Gastronomie vertreten. Der Wettbewerb mit großen lokalen Brauereien und internationalen Konzernen ist intensiv, doch die Verfügbarkeit im Einzelhandel und bei Systemgastronomie-Ketten erhöht die Sichtbarkeit der Marke.

In Wachstumsregionen wie Teilen Asiens, Afrikas und Lateinamerikas setzt Heineken N.V. verstärkt auf den Ausbau der Produktionskapazitäten und den Aufbau lokaler Marken, die kulturell verankert sind. In einigen Ländern werden regionale Marken durch Marketingkampagnen und Sponsoring gestärkt, während die globale Marke Heineken als Premium-Angebot platziert wird. Dieser zweigleisige Ansatz kann die Risiken bei Währungsschwankungen und politischen Veränderungen begrenzen, da Erträge in lokaler Währung erzielt werden. Gleichzeitig bleibt der Zugang zu höhermargigen Premium-Segmenten erhalten.

Die regionale Diversifikation hat sich in wirtschaftlich volatilen Zeiten als Vorteil erwiesen. Während einige Märkte unter rückläufigem Konsum oder regulatorischen Veränderungen litten, konnten andere Regionen Wachstum verzeichnen. In den Kommentaren zu den Quartals- und Jahreszahlen hob das Management hervor, dass diese geografische Streuung einen stabilisierenden Effekt auf Umsatz und Ergebnis haben soll. Dennoch bleibt das Unternehmen anfällig für globale Themen wie Rohstoffpreise, Energie- und Transportkosten sowie Wechselkursbewegungen.

ESG, Nachhaltigkeit und regulatorisches Umfeld

Nachhaltigkeit und ESG-Themen (Environmental, Social, Governance) spielen im Getränkesektor eine zunehmende Rolle. Heineken N.V. veröffentlicht regelmäßig Nachhaltigkeitsberichte, in denen Ziele bezüglich CO2-Emissionen, Wasserverbrauch, Recyclingquoten und verantwortungsvollem Marketing dargestellt werden. Diese Berichtspraxis ist vor dem Hintergrund verschärfter regulatorischer Anforderungen in der Europäischen Union von Bedeutung, wo Unternehmen vermehrt über ihre nichtfinanzielle Performance berichten müssen.

Bei der Produktion von Bier und Cider ist Wasser ein zentraler Rohstoff. Der effiziente Einsatz von Wasser und die Sicherstellung nachhaltiger Wasserquellen sind für Heineken N.V. daher strategische Schwerpunkte. Der Konzern betont in seinen Berichten Initiativen zur Reduktion des Wasserverbrauchs pro Hektoliter in den Brauereien. Darüber hinaus arbeitet das Unternehmen an der Optimierung seiner Energienutzung, etwa durch den Einsatz erneuerbarer Energien und energieeffizienter Produktionsverfahren. Diese Maßnahmen sollen nicht nur Umweltziele unterstützen, sondern langfristig auch Kosten senken.

Im sozialen Bereich stehen Jugendschutz, verantwortungsvoller Umgang mit Alkohol und Arbeitsstandards im Fokus. Heineken N.V. verweist in seiner Kommunikation auf Schulungsprogramme für Handelspartner, Kampagnen zur Sensibilisierung der Verbraucher und interne Compliance-Regeln. In vielen Märkten unterliegt die Werbung für Alkohol strengen Auflagen, was die Art und Weise der Markenkommunikation beeinflusst. In Deutschland und anderen EU-Staaten gelten detaillierte Vorgaben für Werbeinhalte und Sponsoring, die Brauereikonzerne bei ihren Marketingstrategien beachten müssen.

Auch der Bereich Governance ist für Anleger relevant. Die Struktur von Heineken N.V. mit verschiedenen Anteilseignern, darunter die Heineken Holding, prägt die Unternehmensführung. Langfristig orientierte Ankeraktionäre können Stabilität bringen, gleichzeitig achten Investoren auf Transparenz, Unabhängigkeit im Aufsichtsrat und die Vergütungspolitik des Managements. Ratingagenturen und ESG-Research-Häuser berücksichtigen diese Faktoren in ihren Bewertungen, was mittelbar Einfluss auf die Wahrnehmung der Aktie und auf die Finanzierungskonditionen haben kann.

Heineken N.V. und die Bedeutung für deutsche Anleger

Für Anleger in Deutschland ist Heineken N.V. aus mehreren Gründen interessant. Zum einen handelt es sich um einen international bekannten Konsumwert aus dem defensiven Sektor Getränke, der im europäischen Kontext eine wichtige Rolle spielt. Zum anderen sind die Produkte von Heineken in Deutschland im Einzelhandel und in der Gastronomie präsent, so dass viele Investoren das Geschäftsmodell aus dem Alltag kennen. Diese Vertrautheit kann zu einer intensiveren Beobachtung der Aktie führen, auch wenn der Hauptlistingplatz in Amsterdam liegt.

Deutsche Anleger haben die Möglichkeit, die Aktie von Heineken N.V. über verschiedene Handelsplätze zu erwerben, etwa über Xetra und andere europäische Börsen, an denen entsprechende Linien oder Zertifikate gehandelt werden. Finanzportale und deutsche Broker stellen in der Regel Kursdaten, Charts, Kennzahlen und News zur Verfügung, was den Zugang zu Informationen erleichtert. In Medienberichten wird Heineken N.V. häufig im Zusammenhang mit anderen internationalen Brauereiwerten genannt, was eine Einordnung in den Marktvergleich erlaubt.

Für Anleger mit einem Fokus auf Dividenden spielt die Ausschüttungspolitik eine besondere Rolle. Die Dividende von 1,16 Euro je Aktie und einer Rendite von 2,88 Prozent, wie sie im Dividendenkalender für Mai 2026 aufgeführt ist, verdeutlicht, dass das Unternehmen regelmäßig an seine Aktionäre ausschüttet, laut DivvyDiary Stand 01.05.2026. Für deutsche Privatanleger sind daneben steuerliche Aspekte wie Quellensteuer und deren Anrechnung auf die deutsche Abgeltungsteuer zu berücksichtigen. Viele Banken bieten hierzu Informationsblätter oder Hinweise an.

Darüber hinaus betrachten deutsche Anleger häufig die Rolle von Heineken N.V. im Kontext europäischer Branchenindizes. Als bedeutender Titel im Bereich Getränke kann das Unternehmen in entsprechenden Sektorindizes vertreten sein, was für Fonds und ETFs, die diesen Sektor abbilden, relevant ist. Die Präsenz in Indizes hat Einfluss auf die Nachfrage institutioneller Investoren und kann die Liquidität der Aktie erhöhen.

Marktrisiken, Konsumtrends und konjunkturelle Einflüsse

Wie alle Konsumgüterunternehmen ist Heineken N.V. Risiken ausgesetzt, die sich aus Veränderungen des Konsumverhaltens, konjunkturellen Entwicklungen und regulatorischen Rahmenbedingungen ergeben. In wirtschaftlich schwächeren Phasen können Verbraucher zu günstigeren Marken wechseln oder ihren Konsum insgesamt zurückfahren, was sich auf Absatz und Produktmix auswirken kann. Die Erfahrungen der vergangenen Jahre zeigen, dass der Biermarkt zwar insgesamt relativ stabil sein kann, jedoch in einzelnen Segmenten und Regionen durchaus empfindlich auf Preisänderungen oder Kaufkraftveränderungen reagiert.

Ein weiterer Risikofaktor ist die Volatilität bei den Rohstoffpreisen. Gerste, Hopfen und andere Zutaten unterliegen globalen Angebots- und Nachfragezyklen, etwa durch Ernteerträge, Wetterereignisse oder geopolitische Entwicklungen. Heineken N.V. versucht, diese Schwankungen durch langfristige Lieferverträge, Hedging-Instrumente und Effizienzmaßnahmen in der Produktion zu begrenzen. Gleichzeitig können steigende Kosten teilweise über Preiserhöhungen an den Verbraucher weitergegeben werden, wobei die Wettbewerbssituation in den jeweiligen Märkten die Spielräume begrenzt.

Wechselkursschwankungen spielen insbesondere für einen global aufgestellten Konzern eine wichtige Rolle. Erträge und Kosten in verschiedenen Währungen können sich durch Kursbewegungen verändern, was das berichtete Ergebnis beeinflusst. Viele börsennotierte Konzerne berichten daher sowohl in ausgewiesener Währung als auch auf organischer Basis, um währungsbedingte Effekte transparent zu machen. Heineken N.V. stellt in seinen Finanzberichten darauf ab, organisches Wachstum nach Regionen und Segmenten auszuweisen, um den Einfluss von Wechselkursen und Portfolioeffekten zu verdeutlichen.

Regulatorische Risiken ergeben sich vor allem aus strengeren Vorgaben für Alkoholwerbung, Gesundheitskampagnen und Steuerpolitik. In zahlreichen Ländern wurden in den vergangenen Jahren höhere Verbrauchsteuern auf alkoholische Getränke eingeführt oder diskutiert. Dies kann die Endkundenpreise erhöhen und die Nachfrage beeinflussen. Zudem führen verschärfte Vorschriften zur Werbung und zu Sponsoring gelegentlich dazu, dass etablierte Marketingstrategien angepasst werden müssen. Heineken N.V. beobachtet diese Entwicklungen und passt seine Kommunikation und Produktpositionierung entsprechend an.

Weiterlesen

Weitere News und Entwicklungen zur Aktie können über die verlinkten Übersichtsseiten erkundet werden.

Mehr News zu dieser AktieInvestor Relations

Fazit

Heineken N.V. präsentiert sich als global aufgestellter Brauereikonzern mit breiter Markenbasis, der in den vergangenen Quartalen organisches Wachstum beim Bierabsatz und eine Verbesserung der Erlöse pro Hektoliter erzielen konnte, wie die Ergebnisse zum ersten Quartal 2025 vom 24.04.2025 verdeutlichten, berichtet von ad-hoc-news.de Stand 24.04.2025. Die für Anfang Mai 2026 verzeichnete Dividendenzahlung von 1,16 Euro je Aktie bei einer Rendite von 2,88 Prozent unterstreicht die Bedeutung der Ausschüttungen für Aktionäre, wie der Kalender von DivvyDiary Stand 01.05.2026 zeigt. Gleichzeitig bleibt das Unternehmen mit Blick auf Rohstoffkosten, Wechselkurse, regulatorische Veränderungen und das Konsumumfeld einer Reihe von Risiken ausgesetzt, die sich auf Umsatz, Ergebnis und Bewertung auswirken können. Für deutsche Anleger ist Heineken N.V. insbesondere aufgrund der hohen Markenbekanntheit, der internationalen Diversifikation und der Dividendenhistorie ein beobachtenswerter Titel im europäischen Getränkesektor.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Aktien sind volatile Finanzinstrumente.

So schätzen die Börsenprofis Heineken Aktien ein!

<b>So schätzen die Börsenprofis Heineken Aktien ein!</b>
Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlässliche Anlage-Empfehlungen – dreimal pro Woche, direkt ins Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr. Jetzt abonnieren.
Für. Immer. Kostenlos.
de | NL0000009165 | HEINEKEN | boerse | 69355825 | bgmi